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Und wie benutzt du deinen Vibrator?

Das Gefühl des Reitens - da wurden die Damen offensichtlich schwach ...
Das Wichtigste will ich dir zuerst sagen: Sei absolut schamlos und lass alles zu, was in dein Hirn will. Je verbotener deine Fantasie, desto heftiger wird die Lust in dich fahren. Du darfst wirklich jede Fantasie zulassen, egal, ob sie „korrekt“ ist oder nicht. Manchmal geht es besser mit dem Prinzen, der dir auf Knien Rosen überreicht, mal besser mit dem wilden Kerl, der dich mit Rosenstängeln peitscht.

Wenn du noch ganz am Anfang stehst und deinen ersten (konservativen) Vibrator erstanden hast - probier ihn erst einmal auf der Hand, am Mund und an den Brüsten aus. Du lernst dabei, wie kräftig er ist oder welche Programme dir am besten gefallen.

Sieben Tipps, wie du intensivere Orgasmen mit dem Vibrator bekommst

Wenn du dann den Vibrator „weiter unten“ ansetzt:

1. Etwas Massage-Öl oder ein wenig Gleitmittel ist nicht schlecht. Du willst die Vibration, nicht die Reibung.
2. Dein erstes Ziel ist die Vulva – versuch den Vibrator an den Schamlippen.
3. Beginne immer mit sanfter Vibration (untere Stufe oder ganz leicht beim stufenlosen Regler).
4. Nicht sofort die Klitoris anstupsen, sonder erst, wenn du den Vibrator in der Umgebung schon mal angetestet hast.
5. Nicht alle Vibratoren eignen sich zum Einführen –wen du das willst, Beginen mit einem echt dünnen, glatten Vibrator. Du kannst später „geäderte“ oder soclhe mit „großer Eichel“ kaufen.
6. Atme ruhig, entspannen dich und benutze deine Beckenbodenmuskulatur, um die Schwingungen des Vibrators zu genießen.
7. Vergiss nicht, deine Fantasie einzusetzen, und gib dich diesen Gedanken ganz hin.

Vor allem aber: Lass dir Zeit, denn die Entdeckung der Lust braucht Zeit. Koste den Genuss aus, der von der Vibration ausgeht, und erwarte nicht sofort zu viel. Dein Einsatz wird belohnt: die Lust wird immer intensiver, und du fühlst dich insgesamt beschwingter.

Zum Bild Wir fanden heraus: Das Pferd konnte - gar nichts. Es wurde durch die Körperbewegung der Dame in "Schwingungen" versetzt. Von Galopp konnte da nicht die Rede sein.

Bonmots über erotische Unterwerfung

Zeit zum Nachdenken ...
Wenn ihr noch nie dran gedacht habt ... na ja, vielleicht findet ihr es ja merkwürdig. Aber es könnte ja auch sein, dass ihr euch hier wiederfindet.

Abwerten und Bewerten
Erotische Unterwerfung bedeutet nicht, sich selbst abzuwerten, es bedeutet vielmehr, sich selbst nicht ständig zu bewerten.

Stark sein und schwach sein
Oftmals ist eine unterwürfige Person eine starke Persönlichkeit, die nach einer noch stärkeren Persönlichkeit sucht.

Dämonen zum Spielen
Wonach wir suchen? Nach den Dämonen anderer, die mit uns spielen wollen.

Worüber müssen oder sollten wir schreiben?

Lustvoll nackt sein oder sich der Nacktheit schämen?
Worüber müssen oder sollten wir schreiben? Dies ist die Frage aller Fragen, die wir uns jedes Jahr neu stellen, und zwar in dieser Reihenfolge:

1. Worüber müssen wir schreiben, um alle zu erreichen, die aus Lust lieben?
2. Worüber sollten wir schreiben, um die 50 Prozent zu erreichen, die von Lüsten träumen, die nicht ganz in den erotischen Vanille-Bereich passen?
3. Worüber sollten wir nicht mehr schreiben, weil mehr als drei Viertel der Bevölkerung das Thema als „Perversion“ ansehen würden?

Die Fragen sind nicht einfach zu beantworten. Aus der Boulevardpresse wissen wir, dass die Schauspielern XYZ erst interessant wird, wenn sie eine „schräge Affäre“ hat, sich als „lesbisch“ bezeichnet oder ihre Nippel zeigt - aber das wollen wir nun wirklich nicht nachvollziehen.

Auf der anderen Seite springt bei Frau Mustermann schon die Sicherung heraus, wenn wir über die Lust am Oralverkehr schreiben. Diese öffentliche Moralinhaltung entspricht zwar nicht den feuchten Träumen, die sie sich in Begleitung ihres Vibrators holt, macht sich aber öffentlich ausgezeichnet: Oh, wie tugendsam ist sie doch …

Also: was sollen wir, was können wir schreiben?

Die Formel ist einfach: Wenn unter Frauen und Männern gemeinsam mindestens 50 Prozent Interesse besteht, weil diese Leserinnen und Leser selbst von etwas träumen, dann schreiben wir immer darüber.

Die Frage wäre natürlich: Welche erotischen Themen oder Liebesfragen wären das?

Mainstream: Lust inklusive Oralverkehr

Grundsätzlich trifft dies bei allen Fragen zu, die sich um das Kennenlernen, gegenseitiges Beschnüffeln und erste sexuelle Erfahrungen sowie Verhütung und Gesundheitsvorsorge drehen. Diese Themen sind ganz normal, und Liebe, Lust und Leidenschaft als solche werden von 90 Prozent der Menschheit gewünscht. Erstaunlicherweise liegt das Interesse am Oralverkehr ähnlich hoch, gefolgt vom Handverkehr. Gerade beim Handverkehr ist die Übereinstimmung zwischen Frauen und Männer am stärksten.

Häufige Wünsche: Abenteuer, BDSM und Nervenkitzel

Die üblichen Wünsche, Sex in erregenden äußeren Situationen zu genießen, sich von völlig Fremden verführen zu lassen oder auch völlig Fremde zu verführen, sind die Themen, die immerhin noch 50 Prozent Interessieren. Die Überraschung: In diesem Bereich liegen auch die grundlegenden SM-Erfahrungen, also zu dominieren oder dominiert zu werden, allerdings mit unterschiedlicher Gewichtung. Selbst Fesselungen (passiv) liegen noch in diesem Bereich.

Wunschkonzert im Mittelbereich

Im Mittelbereich, also dem Bereich zwischen 50 und 25 Prozent sowie in Bereichen, in denen Frauen- und Männerwünsche stark voneinander abweichen, gehören vor allem Triolen (Threesomes, Dreier) und Partousen (Gang Bang, Gruppensex). In diesen Bereich fallen auch große Altersunterschiede, Sex zwischen unterschiedlichen Ethiken, gleichgeschlechtlich Kontakte und und Analsex.

Der Übergang zu den No-Gos

Hart an der Grenze liegen alle Praktiken, die als peinlich empfunden werden, und dazu gehört sogar die Nacktheit, der Fetischismus, der Hang zur Kleidung des anderen Geschlechts und der „Natursekt“. Bei Frauen wird vor allem extreme weibliche Dominanz abgelehnt – einen Partner oder eine Partnerin aus Lust zu schlagen, kommt also auch dann nicht infrage, wenn Lust daran besteht, selbst geschlagen zu werden. Männer zeigen deutliche Ablehnung bei allen Arten von bisexuellen Beziehungen, sei es im Duo oder in Gruppen, und gleich, welche Art de Betätigung ihnen abverlangt wird.

Warum es dennoch andere Themen gibt, die interessieren

Allerdings sind die „allgemeinen Interessen“ und auch die „Wunschvorstellungen“ nicht unbedingt ein Maßstab für das Interesse, denn die Nacktheit anderer, die Praktiken anderer und die Fetische anderer interessieren sehr wohl.

Daher kommt es, dass sich viele Frauen und Männer gerne am „Fremdschämen“ (lesen über Nacktheit, nackte Menschen ansehen) ergötzen, aber sich selbst nicht nackt zeigen wollen. Aus dem gleichen Grund sind Vanille-Themen wie „PiV“ kaum noch interessant: Was man selber haben kann und wo man sich auskennt, interessiert kaum noch jemanden.

Wir sagen Ihnen gerne, ob und wie wir Ihre Themen aufbereiten können und hoffen, dass Sie uns Anregungen geben, was Sie gerne lesen würden. Für die „Lust an der Vanille“ ist immer interessant, wie sich der Körper des anderen (oder auch der eigene) entdecken lässt. Von der Zunge bis zum Zeh – erotisch kann eigentlich alles am menschlichen Körper sein.

Hinweis: wir benutzten verlässliche Zahlen über erotische und sexuelle Wünsche., keine Fantasiezahlen. Bild: Teil einer Buchillustration)

Flirt- und Datingportale, die es gar nicht gibt

Eines der vielen Fake-Profile im Internet
Wir warnen vor Flirt- und Datingportale, die es gar nicht wirklich gibt. Die Damen (und manchmal auch die Herren) sind oftmals fiktive Personen, die von Mitarbeiter der Betreiber wie Marionetten an Fäden gezogen werden.

Mit raffinierten AGB versuchen diese Sex-Dating-Anbieter, Flirtbösen und Kontaktbörsen ihre wahren Absichten rechtlich abzusichern. Manche verklausulieren dies geschickt – und andere sagen inzwischen auch einfach, was sie sind: Goldgruben, um Kunden zu schröpfen, die geil auf Sex sind.

Die Frage ist ist allerdings, wer die AGB liest, bevor er sich schröpfen lässt, und deshalb meine Empfehlung: Immer AGB lesen, und falls Zweifel bestehen: Ausdrucken und der örtlichen Verbraucherzentrale vorlegen.

Warum lassen sich Menschen eigentlich gerne bestrafen?

Wer sich „gerne“ bestrafen lässt, gilt als „pervers“. Dennoch wird in vielen Varianten von Rollenspielen gestraft, was das Zeug hält – und sogar in Beziehungen, die auf vorgeprägten Rollenvereinbarungen basieren.

Warum tun sie es? Warum ist Strafe so süß, obgleich sie schmerzt?

Im Rollenspiel schick - hier mal historisch. Aber gehören Strafen zum Leben der Liebenden?
Schicken wir eines voraus: Es gibt krankhafte Beziehungen, in denen ein Teil die psychische oder physische Wehrlosigkeit des andere ausnutzt. Solche Beziehungen sind gefährlich und unmenschlich und sie führen sogar zu Verbrechen. So etwas kann man nicht mit gutem Gewissen „schön reden“. Wer sich einen vordisponierten, krankhaften Menschen „heranzieht“, steht mit einem Fuß schon auf der roten Linie.

Das Zweite, was wir vorausschicken müssen, ist die Frage, welche Strafen in Rollenspielen und Rollenvereinbarungen gewählt werden. Grundsätzlich kann man zwischen Körperstrafen und allen anderen Strafen (meist psychischer Art) unterscheiden. Und bei den Körperstrafen ist wieder zu unterscheiden, ob sie dem Geschlagenen einen Lustgewinn bringen oder von ihm als reine Erziehungsmaßnahme betrachtet werden.

Eine knappe Sichtung der erotischen Körperstrafen

Eine Körperstrafe zu genießen, hat viele Facetten:

1. Sie beinhaltet Intimität, die im Alltag selten ist: sich vor dem Partner schamlos zu entblößen und sich ebenso nackt und schamlos anzubieten.
2. Sie hat viel mit körperlicher Nähe zu tun, solange jemand „übers Knie gelegt“ oder mit der bloßen Hand geschlagen wird.
3. Sie erfordert absolute Hingabe, also die Lust, vom anderen genutzt zu werden, ohne Forderungen zu stellen.

Abgrenzung von reinen Schmerzliebhabern

Sicher – es gibt andere Formen der Strafe und erweiterte Formen, in denen der Schmerz genossen werden kann. Lustvolle Schläge, egal wie intensiv, sind für viele Menschen wirkliche Highlights in ihrem Leben. Das wäre eine neue Betrachtung wert, soll hier aber nicht weiter verfolgt werden.

Der Wunsch, Grenzüberschreitungen mit Strafen zu vergelten

Interessant sind natürlich die Standpunkte der unterwürfigen Partner, die in selbst gewählten Rollenbeziehungen leben, zum Beispiel diese:

In meiner persönlichen Sichtweise sind Bestrafungen nötig und und aus der Sicht, der/des Unterwürfigen werden sie oft sehnlich verlangt. Als Unterwürfige überschreite ich manchmal Grenzen. Mich beruhigt, dass ich nicht nur weiß, was mir erlaubt ist, sondern dass ich einen Partner habe, der sich darum kümmert, mich dafür ordentlich zu betrafen.


(Zitat leicht gekürzt)

Man mag diese Stellungnahme als mokant, drollig, kindisch oder krankhaft ansehen, aber Tatsache ist, dass sich viele Menschen ihrer „Missetaten“ schämen, aber niemals dafür bestraft werden – was immer diese Taten auch sein mögen.

Wie auch immer: Zumeist sind sie Spiele der Erwachsenen – und ihnen begegnen wir ja dauernd im Alltag – nur dass es dabei eben nicht um erotische Körperstrafen oder sinnliche Demütigungen geht.

Aus bisherigen Erfahrungen hier der Hinweis: Unsere Redakteure haben keine innere Beziehung zu ihren Themen, und der Erfahrungsbericht stammt nicht von einem Reaktionsmitglied.