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Wo bleibt eigentlich „das Gewöhnliche“?

Hinter vorgehaltener Hand: Was ist eigentlich wirklich ungewöhnlich?
Nahezu alle Menschen stürzen sich auf Sex-Sensationsmeldungen. Insbesondere das sogenannte „Perverse“ zieht die Menschen in Scharen an – wenn es denn nicht so schlimm dargestellt ist, dass der Kopf über der Kloschüssel hängt. Nach wie vor sind die Schattierungen von Herrn Grau in aller Munde. Und gestern wie heute träumen die Aschenbrödel dieser Welt davon, einmal in den Palast des Reichtums einzuziehen – sei es wegen der Striemen, trotz der Striemen oder unabhängig von den Striemen, die dort bald den nackten Po zieren.

Fantasien zur bösen Nacht

Verharren in der Unterwerfung, für sein Tun nicht verantwortlich zu sein – ach, wie erregend das ist. Die Zeit vom zu Bett gehen bis zum Einschlafen vertreibt sich manche Frau (und mancher Mann, ja sicher) in den Armen des Bösen, sei er nun ein affenstarker Unhold, ein hübscher Vampir oder ein lüsterner Milliardär. Und da ich die Männer kurz erwähnte: Sie mögen davon träumen, vor der grausamen Herrin zu zittern, sich von einer Frauenbande gefangen nehmen zu lassen oder oder einer perversen Psychiaterin zum Opfer zu fallen. Natürlich immer nur, solange die Realität ausgeklammert wird.

Das Gewöhnliche ist auch nicht immer realistisch

Das Gewöhnliche? Das wären romantische Verführungen, ekstatischer Sex mit mehrfachen Orgasmen, Wollust bis zur Erschöpfung. Und wieder sehen wir: Auch der Vanille-Sex hat seine Grenzen in der Realität. Verführungen sind in Romanen fast immer schöner als im wirklichen Leben, und mehr als zwei oder bestenfalls drei Orgasmen sind eher die Ausnahme. Und wieder erkennen wir: Das Erotik-Märchen ist meistens erregender als die schnöde Realität.

Lamentieren als Volkssport

Ach ja: Da wäre noch das Lamento. Die eintausendeinhundertelfte Version von: „Er hat meine Liebe, meine Gefühle und meinen Körper ausgelaugt und mich dann schnöde verlassen.“ Nein, nicht von Teenies. Von Frauen über 30. Ist ein Hit in bestimmten Foren, Blogs und anderen Medien, die sich aufs Lamentieren spezialisiert haben. Muss wahnsinnig toll sein, dies dauernd zu verbreiten – und damit immer mehr Menschen für das eigene Elend zu begeistern.

Sehen Sie mal, und das Gewöhnliche? Ja, wen interessiert, um des Himmels und der Hölle wegen, eigentlich irgendetwas, das „gewöhnlich“ ist?

Ist ein Cunnilingus "gewöhnlich"?

Ach ja, Sie wüsste gerne, was „gewöhnlich“ ist? Sehen Sie, das dürfen Sie sich jetzt einmal fragen. Für manche Frau ist aktiver Oralsex absolut degoutant, und Würgereize überkommen sie, wenn sie nur daran denkt, kniend einen Reißverschluss zu öffnen. Für andere gehört’s zu Routine. Und Männer wie Frauen graust es häufiger davor, Cunnilingus zu praktizieren. Also ist noch längst nicht alles in Butter beim „Gewöhnlichen“?

Das gewöhnlich Langweilige - Penis in Vagina?

Bliebe also noch „PiV“ – das ist das, was jeder tut, der nichts anderes kennt oder der sich vor allem anderen ekelt. Und nun fragen wir uns natürlich, ob irgendjemanden interessiert, wie das Druckknopfoberteil in das Druckknopfunterteil kommt, was dabei passiert und wie sich die beiden Teilchen fühlen, wenn sie verknüpft und wieder gelöst werden.

Ach, das langweilt Sie? Sehen Sie. Uns auch. Und deswegen schreiben wir so selten über das gewöhnlich Gewöhnliche und wenden uns lieber dem gewöhnlich Ungewöhnlichen zu.

Das Panoptikum der Frauen: die Mütter

Grames Panoptikum: die Mutter

Mütterliche Frauen gibt es in vielen Varianten. Und um es dir einfach zu machen, hier mal die Typen, die du vorfindest: Die „gute Mutter“ liebt dich, weil du existierst, die „schlimme Mutter“ liebt dich, wenn du etwas leistest. Fehlt noch die dominante Mutter, die jeden Furz kontrollieren will und dich nur liebt, wenn du brav bist.

Nachdem ich die gesagt habe, gehen wir mal zu den Fakten. Eine Frau, die sich als „gute Mutter“ auf dem Liebesmarkt begibt, ist eine Frau, auf deren Liebe, Zuneigung und möglicherweise sogar Treue du dein Leben zählen kannst. Mit dem Sex ist es so eine Sache: Zu heiß darf er nicht werden, denn dann ist ihre Rolle im Eimer, schließlich ist auch eine „selbst ernannte“ Mutter eine Mutter und keine Hure. Wählt eine Frau diese Rolle, dann bleibt sie zumeist auch in diesem Fach – egal, ob mit dir allein, mit Gästen oder im Bett.

Solltet du sie einmal treffen, dann nimm sie, wenn dir nach Kuscheln und einem schönen Heim ist oder wenn du glaubst, eine psychisch (manchmal auch physisch) ältere Frau könnte dir nützen.

Zum Teufel mit allen Frauen, die dich nur lieben, wenn du etwas leistest. Die böse Mutter, die dauernd etwas von dir will, für die du ständig etwas tun musst, und die mit dir schmollt, wenn du etwas Eigenes willst, ist die Hölle auf Erden. Und eine Frau, die diese Rolle in der Partnerschaft annimmt, ist eine Gefahr für alle Partnersuchenden. Nur wenn du brav Kohle heimbringst und Männchen machst, dann bist du geduldet. Nun – dass sie so ist, merkst du schon während der ersten Monate eurer Bekanntschaft – sie hat schon längst einen Plan, wie sie dich in ihr Haus lockt, dich an die Leine nimmt und dein Geld abzockt. Alles zu deinem Besten versteht sich. Schließlich spielt sie eine Mutter, nicht wahr?

Solltet du sie treffen, dann vergeude keine Zeit mit ihr. Sie ist es nicht wert, dass du sie triffst, es sei denn, du wolltet in aller Zukunft Fronarbeit verreichten. Da musst du aber schon ziemlich pervers sein.


Bleibt noch die dominante Mutter. Bei der darfst du froh sein, wenn sie dir genug Luft zum Atmen lässt. Denn sie kotrolliert deine Unterwäsche, deine Hemden, diene Anzüge (Hosen auch auf Spermareste, versteht sich). Sie sagt dir, was du essen darfst und was du anziehen musst und sie verfügt über 100 Prozent eurer Einkünfte und über das gesamte Vermögen. Willst du etwas Geld ausgeben, musst du sie fragen, und sie wird dir zumeist sagen, dass die Anschaffung nicht nötig ist.

Wenn du absolut unter den Pantoffel kriechen willst, bitte schön. Du hast allerdings nichts davon – und sie eigentlich auch nicht.

Der Krieg der Geschlechter – absagen, bitte

Martialisch, und damit Männer angemacht werden - mit freien Brüsten, die aus der Rüstung herausragen
Der Krieg der Geschlechter ist – ein Groschenromanthema. Sollte jemand meinen, er sei mehr, so weise ich gerne darauf hin, dass dieser „Krieg“, sollte, es ihn wirklich geben, die Welt mit Anschuldigungen, Beleidigungen, Hass und Zwietracht übersäen wird, aber keine Lösungen in Sicht sind, die sich positiv „auf Frauen“ auswirken.

Derweil sind alle Arten von kriegerischen Frauendarstellungen beliebt, sei es als Soldatinnen, Kombattantinnen, exotischen Kriegerinnen, Amazonen, Agentinnen oder Foltermägden. Sie sprechen die Lust mancher Männer an, sich „dem Weib zu unterwerfen“, wenigstens spielerisch.

Was wir daraus lernen können? Kriege zerstören, auch Religions- oder Geschlechterkriege – und wer sich daran ernsthaft mit Hass und Beleidigungen beteiligt, gehört nicht zu den Menschen, denen wir vertrauen sollten – egal, aus welchem Grund sie so handelten.

Versuchen wir also, Dialoge zu führen und unseren Humor zu behalten, wenn Hass, Häme und Beleidigungen auf uns Männer niedergehen. Erweisen wir den Frauen, die uns angreifen, den Respekt, ihnen auf Augenhöhe zu antworten, und uns nicht in unsere Kaninchenlöcher zu verziehen, um ja nicht aufzufallen.

Bild: Aus einem Groschenheft der 1970er Jahre

Marktwächter: 187 deutschsprachige Single-Börsen verwenden Fake-Profile

Typisches Fake-Bild, das in E-Mail-Werbung genutzt wurde
Insgesamt 187 „Dating-Seiten“, meist solche, die sich auf Sex-Dating konzentrieren, verwenden Fake-Profile. Das ergab eine Untersuchung des Portals „Marktwächter“, das von der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. und den regionalen Verbraucherzentralen betrieben wird.

Zum eigenen Schutz verwenden viele dieser Unternehmen verklausulierte Passagen in den AGB, die Sie hier nachlesen können. Interessant: 171 dieser Portale vermittelten gegenüber der Öffentlichkeit den Eindruck, echte Kontakte herstellen zu können – nur 16 Portale wiesen darauf hin, dass man auf ihrer Webseite keine realen Personen kennenlernen könne.

Sensationelles Angebot: Ich schreibe Content - gratis

Gratis Artikel von Gebhard Roese aka Wortwechsler? Der Mann verschenkt doch nichts!

Das sagen vielleicht meine Kollegen.

Und ich sage: Ich schreibe für Sie bis zu 300 Wörter – absolut kostenfrei. Allerdings unter folgender Bedingung:

1. Sie schenken mir einen zündenden Gedanken. Ich erfinde einen zweiten Gedanken hinzu kombiniere beides miteinander in ungefähr 300 Wörtern.
2. Dann veröffentlichen Sie es mit einem Link auf meine Autoren-Webseite. Sollten Sie es nicht gebrauchen können, veröffentliche ich es selber.
3. Es darf sich nicht um ein käufliches Produkt oder eine käufliche Dienstleistung handeln.
4. Es darf nicht extremistisch sein, weder von links noch von rechts.
5. Und es muss legal sein.

Ich tausche also Ihre Gedanken gegen meine Worte. Damit mache ich einem meiner Web-Namen alle Ehre: Wortwechsler.

Und ist es kostenlos? Ja, es ist kostenlos für Sie. Sie zahlen null Cent, egal, ob Sie’s nehmen oder ablehnen.

Die Aktion beginn sofort und endet am 31. Januar 2018.