Hexenlust – war es die Lust der Frauen an Drogen und Sex?

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Montag, 30. April 2012 • Kategorie: liebe an sich


die schöne hexe

Das deutsche Märchen kennt die böse Hexe, die Kinder verspeisen will und das Christentum die vom Teufel besessene Zauberin, die ganze Städte abbrannte, wenn es ihr gefiel.

Doch die Hexe erregte ebenso die erotische Fantasie der Männer. Die Inquisition wollte jedenfalls ganz genau wissen, wie den die Teufelsbuhlschaft „qualitativ“ ausfiel, und ließ sich die Einführung des „Teufelsglieds“ höchst genau beschreiben. Die Henker ergötzten sich an den nackten Körper der oftmals sehr schönen Frauen, die sie quälten, und mancher Henkersknecht scheute sich nicht, sich selber sexuell an der Stelle erneut zu versuchen, an der es „der Teufel“ schon getan hatte.

Behauptet wird oft, dass die eigentlichen Schöpferinnen des Hexensabbats niemals der Hexerei angeklagt wurden, weil die Teilnehmer dieser Geheimtreffen ausschließlich aus „Eingeweihten“ bestanden. Der Sabbath selbst war vermutlich so etwas wie die Verhöhnung von Klerus und Obrigkeit und bestand – wenn man den wenigen Quellen glauben darf, aus einer sorgfältig arrangierten Orgie, in der es reichlich Drogen und möglicherweise auch ebenso reichlich frivolen Geschlechtsverkehr gab.

Wer immer von männlicher Seite dahinterstand – der Teufel war es nicht. Es könnten „heidnische“ Praktiken gewesen sein, die durchaus erotische Komponenten beinhalteten. Wenn es nicht um extrem ausschweifende Feste, um Drogen und Wollust ging, worum denn dann? Warum sollte man sich sonst soweit zurückziehen, um die Hexentänze auszuführen? Wäre man im Rahmen des Üblichen geblieben, hätten die dörflichen Frühlingsfeste auch ausgereicht, um Bauerntochter und Bauernsohn ins Heu zu bringen.

Die Lust der Hexen war ein Stoff für die Fantasie, und das ist er bis heute geblieben. Wie schön, dass Frauen heute die Lust jeden Tag so genießen dürfen, wie es die „Hexen“ damals an einem einzigen Tag im Jahr getan haben mögen.

Bild: Antoine Joseph Wiertz, Belgischer Maler.
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Gewalt unter Jugendlichen – sind die Opfer immer Mädchen?

Geschrieben von © Gebhard Roese •Samstag, 28. April 2012 • Kategorie: psychologie


Die „Maßnahmen der Gewaltprävention müssen bei Jugendlichen ansetzen“ – wer könnte etwas dagegen haben? Viele Jugendliche neigen zur Gewalt, und insbesondere in Großstädten soll die Gewaltbereitschaft der Jugendlichen in den letzten Jahren gestiegen sein. Also: Eltern, Erzieher und Lehrer: Die Gewaltprävention gehört zu euren Aufgaben.

Doch was meint Frau Petra Brzank wirklich, wenn Sie diesen Appell an uns alle richtet?

Dies:

Inzwischen ist belegt, dass Mädchen und junge Frauen, die Gewalt erleiden, ein erhöhtes Risiko haben, im Erwachsenenalter Opfer von Partnergewalt zu werden.


Aha – Mädchen und junge Frauen sind die Opfer, also sind Jungen und junge Männer die Täter. Wer da im Hintergrund an wissenschaftlichen Sexismus denkt, liegt zwar richtig – darf dies aber nicht sagen. Sexismus, so wissen Männer mittlerweile, besteht dann, wenn sich ein Verhalten gegen Frauen richtet. Richtet sich das Verhalten der Frauen gegen Männer, ist es nicht sexistisch. Fragt sich natürlich auch noch dies: über Mädchen eigentlich auf Mädchen keine Gewalt aus und Frauen auch keine Gewalt auf Frauen?

Ach, wie schön, wenn die Klischees im Volke auch in der Wissenschaft gut verankert sind. Typisch dafür: im einschlägigen Artikel heiß es zunächst geschlechtsneutral:

... wie viele Jugendliche bereits in ihren ersten Liebesbeziehungen psychische, körperliche oder sexualisierte Gewalt erfahren


Dann wird aber im nächsten Satz, klar, wer mit den „Jugendlichen“ gemeint ist:

Für das Wohlbefinden und die Gesundheit vor allem von Mädchen haben diese Gewalterfahrungen den Forschern zufolge weitreichende Konsequenzen.


Ja sicher – Gewalt gegen Jungen hat sicherlich keine so weitreichenden Konsequenzen, egal, von wem sie ausgeht – man muss wohl Forscher sein, um so etwas zu behaupten.
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Strap-On - Sinnlichkeit nur bei guten Rollenspielern

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Freitag, 27. April 2012 • Kategorie: lust und sex


die rolle verinnerlichen - immer ein problem
Erfahrungsgemäß fühlen sich Frauen unwohl in der Rolle des Machos, aber genau der wird hier als Rolle erwartet. Macho-Gehabe, unverschämte, eindeutige Begriffe, und möglichst ein maskulines Outfit mit eingestreuten femininen Attributen – das zählt kolossal. Mögen die Damen in pornografischen Filmen auch mal nackt sein, wenn sie angeblich die Rolle tauschen: Eine echte Rollenspielerin kennt Varianten, beispielsweise eine Uniform oder ein strenges Kostüm. Es wird oft behauptet, dass die Penetration des Mannes den finalen Sieg über seine Männlichkeit bedeutet, aber das ist nicht wahr – es ist lediglich der Höhepunkt in einem Spiel, in dem der Mann beschämt wird und die Frau sich einmal richtig an ihm „austoben“ kann.

Auch Männer haben ihre Schwierigkeiten mit der Rolle, selbst dann noch, wenn sie davon träumen. Dominas sind als Partnerinnen deswegen so beliebt, weil sie die „Überleitungen“ professionell ausspielen, was gewöhnlichen „Freundinnen“ in der Regel peinlich ist. Bei Rollenspielen kommt es ja immer darauf an, wie glaubhaft die Rolle verkörpert wird – bei beiden Partnern, und auch der Mann ist zumeist kein geborener Rollenspieler, der sich blitzschnell mit der „Identität Frau“ anfreunden kann.

Unsere Welt ist mit kurzen, optisch wirksamen, aber insgesamt oberflächlichen pornografischen Darstellungen verkleistert. Das gilt auch für die Ausführung von Strap-on-Aktivitäten. De Vorbereitungen, seien sie technischer oder emotionaler Natur, sind länger, als in solchen Filmen geschildert wird. Dabei sind die Vorbereitungen teils unabhängig vom eigentlichen Rollenspiel – denken Sie nur an das Schminken und Einkleiden.

Im „großen Rollenspiel“ beginnt die Entwicklung des Prozesses mit einer „Verführung“ in voller Bekleidung – ohne Details zu verraten, kann man sich durchaus vorstellen, welche Möglichkeiten die Spieler dabei haben. Aber auch wenn das Rollenspiel „verkürzt“ und nicht so perfekt inszeniert wird, kann es durchaus lustvolle Varianten haben. Wer sich zuvor Filme angesehen hat, sollte bedenken, dass bei der Ausführung keine optischen Effekte entstehen – insoweit ist es für Frauen nicht nötig, möglicherweise sogar abträglich, den Prozess „nur mit einem Slip bekleidet“ zu vollziehen.

Letztendlich beruht der Erfolg des Spiels darauf, dass der Mann intensiv fühlt, sexuell unterworfen zu werden. In der Regel hängt dies nicht alleine von seiner „Lage“ ab, sondern auch davon, dass „Sie“ ihm ständig klar macht, dass sie ihn in jeder Hinsicht beherrschen kann – dazugehört in der Regel auch, verbal über das übliche Repertoire an „Dirty Talking“ hinauszugehen.
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Strapon & co - das Bild der "Szene" von der Unterwerfung

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Donnerstag, 26. April 2012 • Kategorie: lust und sex


bück dich, mein freund
Es gibt weitere Erklärungen, und sie kommen aus der Szene der SM-Bewegung. Demnach bedeutet der Prozess des Strap On Sex am Mann sozusagen die „finale Unterwerfung“ unter die Macht der Frau. Gelegentlich wird dies sogar psychologisch begründet als „Unterwerfung unter die symbolische Gewalt des Penis“.

Nicht immer, aber doch häufig genug, geht in der Szene mit der Unterwerfung auch eine Feminisierung einher. Das bedeutet für den Mann, sich „ganz in eine Frau“ zu wandeln, indem er seine Äußerlichkeit soweit möglich an eine Frau anpasst. Von „kleinen Korrekturen“ wie Lippenstift, Frauenstrümpfen und Strapsen bis hin zum vollständigen Ankleiden als Frau und einem perfekt umgeschminkten Gesicht.

Doch die „Szene“ ist nicht der einzige Ort, an dem Strap-On-Sex vollzogen wird. Schätzungsweise werden die meisten dieser Prozeduren in häuslichen Schlafzimmern vollzogen (1), sodann in sogenannten Domina-Studios und erst an dritter Stelle in sexuell motivierten Kreisen.

Die Ausführung, über die wie hier nur rudimentär beichten können, um das Schamgefühl der Leserinnen und Leser nicht zu verletzen, besteht in der Regel in einem Rollenspiel.

Ob dabei nun ein vollständiger Rollentausch vollzogen wird oder nicht, und wie weit ein Aufwand für die Illusion getrieben wird - wenn „er“ ganz Weibchen wird und sie kraftvoll den Mann darstellt, dann wird mit Sicherheit ein Rollenwechsel vollzogen.

Wenn Rollenspiele gut gehen sollen, müssen sie Spiele bleiben. In der täglichen Praxis ist zunächst nicht nötig, ein komplettes Szenario aufzubauen – die ist her eine Sache einschlägiger Fachfrauen. Aber ganz ohne Vorbereitung wird es auch nicht gehen, wenn der Mann im Spiel zur Frau werden soll und die Frau zum Mann. Sagen wir es deutlich: Herrn und Frau Mustermann fehlt die Geduld, das Spiel zum Erfolg zu führen - und das ansehen "einschlägiger" Filme schadet eher, als dass es nützt.

Lesen Sie morgen: Strap-On - Sinnlichkeit nur bei guten Rollenspielern

(1) Gemessen an der Menge der verkauften Geschirre, die professionell wegen geringer Haltbarkeit nicht nutzbar sind.
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Betreuungsgeld – das unsinnige Staatsgeschenk

Geschrieben von © Gebhard Roese •Donnerstag, 26. April 2012 • Kategorie: liebe an sich


Die "Liebeszeitung" nimmt normalerweise nicht zu politischen Themen Stellung. Doch unserem Herausgeber ist jetzt der Kragen geplatzt: Der Staat will Geld zum Fenster hinauswerfen, und es soll Betreuungsgeld heißen. Die Liebeszeitung ist ein Blatt für Menschen, die mehr über die Liebe wissen wollen, und die Liebe führt ja möglicherweise auch zu Ehen - jedenfalls hoffen wir das. Also müssen wir als Gesellschaft junge Ehen fördern, und nicht immer an bestehenden Ehen und Familien herumdoktern.

Herdprämie - für wen?


Irgendwie hatte ich es geahnt: Die Diskussion im sozialspitzfindigen Deutschland wird nicht lange ums Betreuungsgeld an sich gehen, sondern darum, wer es bekommt. Mit anderen Worten: Wieder einmal wird die Gerechtigkeitsdebatte angeheizt, die offenbar Deutschlands beliebtester Journalistensport ist.

Geht es wirklich um Hartz IV? Kein bisschen. Es geht darum, dass etwas Falsches immer falsch bleibt, und es unter keinerlei denkbaren Umständen richtig wird. Was hätte ich gesagt, wenn die Regierung jedem in Deutschland lebenden EU-Ehepaar, das vor dem 25. Lebensjahr heiratet, eine Einrichtungsprämie von 5.000 Euro schenkt? Trotz mancher Bedenken gegen Missbrauch: Eigentlich nicht so übel – die können es brauchen, gleich, welcher Herkunft sie sind und wie hoch das Vermögen der Eltern ist, denn nicht jeder Vater oder Schwiegervater schenkt seinen Kindern die erste Grundausstattung.

Nun aber soll jedes Paar, das seine Kinder selber betreut (Alleinerziehende können dies nur selten) Staatsgeschenke von etwa 150 Euro pro Monat und Kind bekommen? Da frage ich mich doch bitte: Warum will der Staat Geld mit der Gießkanne ausschütten, das nirgendwo „richtig ankommt“?

Diejenigen, die von der Presse immer als „die Ärmsten“ bezeichnet werden (Hart IV-Empfänger), bekommen das Geld nun möglicherweise nicht, weil es mit der Grundversorgung verrechnet wird, die ja auch vom Staat kommt. Selbst wenn sich diese Auffassung (sie wird wohl juristisch geklärt werden) nicht durchsetzen sollte: Hartz IV soll das Grundeinkommen sichern, nicht die Arbeitslosigkeit fördern, und wer arbeitet und dennoch Hartz IV empfängt (statistisch 1,4 Mio. Menschen in Deutschland) kann doch wohl sein Kind nicht selbst betreuen. Für wen und in welchen Situationen sind die 150 Euro also eine Motivation, seine Kind oder seien Kinder selbst zu betreuen?

Denn darum geht es doch eigentlich: um die Motivation. Es heißt ja immer: „Wer sich entschließt, sein Kind selbst zu betreuen“. Das heißt also, dass der Entschluss zuerst kommen muss. Solche Entschlüsse sind durchaus nachvollziehbar, und sie mögen hin und wieder auch sinnreich sein – dagegen soll nicht argumentiert werden. Aber einen bestehenden Status nachträglich stattlich „abzulohnen“? Worin bitte, liegt der Sinn?

Die Frage ist nicht „Kita oder Betreuungsgeld“. Die Frage ist: Was wollen Eltern und was ist überhaupt möglich?“ Diese Frage entscheidet sich für jedes Paar ganz privat. Wer in den Verweigerungs-Bundesländern lebt, in denen Kitas absichtlich oder aus angeblichem Geldmangel nicht eingerichtet werden, hat längst andere Lösungen gefunden: private Kitas (schweineteuer), Großmütter oder Leih-Omas, Au-pairs oder Kindermädchen. Vernünftige Arbeitgeber, bei denen dies möglich ist, haben ihnen Angestellten inzwischen Heimarbeitsplätze eingerichtet. Die Wirtschaft leistet also durchaus ihren Teil dazu, die Unvernunft und Unfähigkeit einzelner deutscher Bundesländer zu mildern.

Auf der anderen Seite: Was nützen denn bitte 150 Euro jenen Eltern, die saturiert sind, längst ein Kindermädchen beschäftigen oder ihr Kind in einer privaten Kita betreuen lassen? Sie haben jetzt 150 Euro mehr in der Kasse - genau wie die alleinerziehende freie Schriftstellerin, die ihr Kind zu Hause erzieht, Hartz IV als Bevormundung ablehnt und das Geld vielleicht wirklich brauchen könnte.

Gerechtigkeit? Die Deutschen reden viel über Gerechtigkeit, denken dabei aber wenig nach, und wer nachdenkt, wird sogleich von den „üblichen Verdächtigen“ mundtot gemacht. Wenn das so weitergeht, wird das Sozialgestrüpp noch undurchsichtiger, und die Gerechtigkeit wird noch mehr leiden.

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Strap On – was steht hinter dem frivolen Spiel?

Geschrieben von © Ubomi Ulobi •Mittwoch, 25. April 2012 • Kategorie: lust und sex


Warten auf die neue Rolle
Strap On Sex, auch Pegging oder BOB genannt, ist eine besondere Form des passiven Analverkehrs mit Männern, die durch Frauen vollzogen wird. Zwar gibt es auch andere Formen und Definitionen, aber dies trifft den Kern: eine Frau, ein spezielles Instrument zum Vollzug, und ein Mann, dem mithilfe eines Instruments und unter Nutzung der weiblichen Körpermotorik Analverkehr gewährt wird. Was, das ist alles, Leute? Nicht ganz. Denn auf die simplen Tatsachen folgen stets Interpretationen, von denen das Internet nur so wimmelt.

Der Ausdruck „Pegging“ frei übersetzt („Pfählen“) sagt am deutlichsten aus, was geschieht: Der Analverkehr am Mann wird mit einem „Pfahl“ vollzogen, also einem Dildo. Bereits im Ausdruck liegt die Abwertung: Beim Spiel wird erwartet, dass der Mann in vielfacher Weise abgewertet wird, nicht nur körperlich, sondern zumeist auch verbal. „BOB“ sagt aus, dass der Liebhaber sich „bücken“ muss, um diese Sensation zu empfangen (was nicht immer zutrifft) und „Strap On“ bezeichnet das Gerät, das meist (aber nicht immer) verwendet wird.

Kommen wir zum Gerät: Dabei handelt es sich um ein Körpergeschirr, das zumeist recht fest und an mehreren Stellen von der Frau umgeschnallt wird. Es ermöglicht, die Beckenbewegungen der Frau auf einen vorne angebrachten, meist wechselbaren Dildo zu übertragen. Beim Vollzug werden die Beckenbewegungen genutzt, um den Analverkehr zu simulieren.

Soweit alle Tatsachen. Was fehlt, ist die Art und Weise, in der ein pragmatischer, nicht weiter sensationeller Prozess zu einem erregenden Rollenspiel wird. Doch zuvor lassen Sie uns überlegen, was Volk und Wissenschaft dazu einfällt.

Zunächst denkt das Volk zumeist an Homosexualität, wenn vom Analverkehr (aktiv oder passiv) beim Mann die Rede ist. Gerade der passive Analverkehr, der hier zum Tragen kommt, steht hochgradig unter dem Verdacht der Männerliebe. Wer etwas mehr nachdenkt, wird eher bisexuelle Motive vermuten: Die Frau bleibt Frau, simuliert aber auch einen virtuellen Mann. Die dritte Erklärung wäre rein biologischer Natur: Mit dieser Methode wird die Prostata so gereizt, dass neue sinnliche Erfahrungen möglich sind.

Lesen Sie morgen: Strap On und Co. - die "Szene" macht sich ein eigenes Bild
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Frauen wollen angeblich keine Bettszenen auf der Mattscheibe

Geschrieben von © Gebhard Roese •Dienstag, 24. April 2012 • Kategorie: liebes kurznachrichten


falsches programm eingeschaltet?

Die Apotheken-Umschau will festgestellt haben, dass jedem fünften Deutschen die Darstellung von Sexszenen im Fernsehen, so unangenehm ist, dass der Fernseher „oft“ bei „freizügigen Darstellungen der Sexualität“ ausgeschaltet wird.

„Die“ Sexszenen seien dabei Frauen besonders „peinlich“, wie das Blatt berichtete – sie würden zu 26,4 Prozent wegschalten, wenn das Fleischliche allzu heftig gezeigt würde.

Fragt sich, welche „Sexszenen“ denn eigentlich gemeint sind, was „freizügig“ für die armen Damen und Herren bedeutet und ob die Mattscheibe sich auf den Fernsehern oder im Hirn befindet. Übrigens: Warum sehen sich die Etepetete-Bürger denn die Filme an, in dem lustvoll kopuliert wird? Es gibt doch genug Liebesschnulzen im Fernsehen?
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Betreuungsgeld – Gipfel der Unvernunft

Geschrieben von © Gebhard Roese •Dienstag, 24. April 2012 • Kategorie: psychologie


„Mutti“ hat also ein Machtwort gesprochen – ich hoffe inständig, dass eines der „Machtworte“ der Angela Merkel sie bald um die Macht bringt, die sie ja nach dem Dauerkrach mit der FDP mehr oder weniger ohnehin nur noch bis zur nächsten Wahl verwaltet.

Das „Betreuungsgeld“ – es kommt mir vor wie die Rückkehr ins 19. Jahrhundert: Frauen sollen zurück an den Herd, wohin denn sonst? Das ist, wie es scheint, die Meinung der bayrischen Provinz – und daher kommt ja auch der Vorschlag. Unser Deutschland soll sich also an Bayern orientieren, und dort nicht etwa an München, sonder an irgendwelchen erzkonservativen Provinznestern, wo man Veränderungen der Welt nicht als Chancen, sondern als Risiken ansieht?

Ich denke, die meisten Deutschen wollen nicht, dass aus Bayern eingeführte Ideologien deutsches Recht werden. Durch das Betreuungsgeld wird kein Kind besser betreut. Von den Verantwortungsbewussten wird es „mitgenommen“, und vielleicht kommt ein Teil davon wirklich dem Kind zugute, doch käme man „ohne“ ebenso gut zurecht. Die Verantwortungsarmen freuen sich, weil sie nun wieder etwas Geld zum Verplempern haben – das Geld muss ja nicht unbedingt dem Kind zugutekommen, denn Geld wird immer „bedingungslos“ gegeben.

Das soll Politik sein, Familienpolitik gar? Das ist, mit Verlaub, eine lächerliche Herummauschelei und Herumschacherei. Wie es scheint, bringt es nicht einmal Wählerinnen oder Wähler – es ist also wahrhaftig nur ein Geschenk an die bayrische CSU.

Sollen wir Bürger wirklich zulassen, dass eine CSU-Ideologie per Gesetz bedient wird? Eine Ideologie, die nicht einmal bei Christdemokraten fest verankert ist? Ich meine: nein. Das Betreuungsgeld ist der Gipfel der politischen Unvernunft.
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Was Frauen über 50 so wild macht …

Geschrieben von © induna •Montag, 23. April 2012 • Kategorie: liebe an sich


träume - oder wirkliche lust?


Wer sagt denn, dass sich nur bei Männern noch einmal „Johannistriebe“ zeigen, wenn sie gegen 50 werden? Auch Frauen werden in unterschiedlichen Lebensaltern jenseits der 40 noch einmal davon "getrieben", die Triebe nun aber richtig schießen zu lassen.

Unsere Kollegen von der Liebepur haben recherchiert, anderwärts nachgelesen und sind zu dem Schluss gekommen: Ab 50 brechen die Vulkane in vielen über 50jährigen Frauen gerne noch einmal aus – und bisweilen so heftig, dass die Töchter, Freundinnen und Kolleginnen ganz neidisch werden. Psychologisch-biologisch lässt sic das so erklären: Die Menopause tritt immer später ein – heute oft erst weit jenseits der 50. Die Theorie: Der Körper sorgt noch einmal mit aller Gewalt dafür, sein Recht zu bekommen, und das bedeutet Sex ohne Hemmungen. Dazu lesen Sie in der Liebepur 10 Tipps für Frauen über 50, was Sie persönlich tun können, um Lust und Leidenschaft in Hülle und Fülle zu erleben.

Frauen über 50 nehmen sich, was möglich ist“, sagte unsere Fachfrau Ina - und scheint damit recht zu haben. Denn auch in anderen Quellen lesen wir, dass Frauen über 50 rücksichtslos zugreifen: Jünger? Kein Problem! Gebunden? Gerade richtig!

Dabei gehe es keinesfalls ausschließlich um „seriöse Beziehungen“, weiß auch Helene Aecherli, die darüber ausführlich recherchierte und dabei von einer Dame gegen 55 hörte, sie glaube, in ihrem Leben "noch nie so viel Sex" gehabt zu haben.

Die üblichen Vorbehalte? Angst vor Entdeckungen? Schlampenverdacht? Unsere Gewährsfrau klärt uns auf: Je selbstbewusster die Frau, je höher das Einkommen und je größer die Macht, umso uninteressanter sei für die Frauen über 50 die „öffentliche Moral“. Ihr Geheimnis, so lasen wir, sei eine Art „seelisch-moralischer Wandel“, der gegen 40 oder „nach der letzten Scheidung“ einsetze. Was sich Frauen nur untereinander sagen, aber den Männern vorenthalten, wird Freundinnen und guten Freunde gerne enthüllt: Sex-Neugierde und Sex-Training nach 40 sind die treibenden Kräfte, oder mit anderen Worten:

Sie haben (Zitat) ...

sich nach ihrer Scheidung eingehend mit ihrer eigenen Sexualität auseinandergesetzt, haben ausprobiert und experimentiert und wissen nun genau, was sie wollen – und nehmen es sich, gerne auch mit Vibrator.


Was der Vibrator nicht leistet, bieten jüngere Männer mit Kusshand kostenlos – sie freuen sich, wenn sie unkomplizierten Sex mit jemandem haben können, sodass beide ihre Vorteile aus der Beziehung ziehen.

Freilich – das alles wirkt etwas idealisiert, denn wer mehr als ein paar schöne Nächte oder wundervolle Wonnemonate sucht, muss sich etwas einfallen lassen – vor allem, wenn der Vulkan dann doch nicht mehr so raucht wie zuvor. „Wem es um eine Lebensbeziehung bis ins Alter geht“, so Liebepur-Redakteur Gebhard Roese, „sollte irgendwann zwischen 45 und 55 mit einem geeigneten Mann Ringe tauschen.“

Ob dieser Mann dann noch zu finden ist? „Selbstverständlich“, sagten alle Befragten, doch auch der Partner für die zweite oder dritte Ehe muss zunächst über die Flirt- und Verführungskraft der Frau gewonnen werden. Wie auch in jüngeren Jahren dürfe die Frau dabei nicht „klammern“, sondern müsse die Knoten zunächst locker binden.

„Am Sex alleine“, so weiß unsere Redakteurin Ina, „beißt kein Mann über 50 mehr an – den bekommt er eigentlich überall.“ Wenn Sie jetzt fragen: „Ja, was denn noch?“ sage ich Ihnen das, was Sie nicht hören wollen: alles, was sie an Gefühlen schenken wollen, alles, was Sie an Gestaltung einbringen können und nicht zuletzt alles, was Sie sonst für sein Wohl tun können. Wenn Sie Glück haben, schenkt er mehr davon zurück, als Sie ihm als Vorleistung gegeben haben – und wenn nicht: „Mach’s noch einmal, Sandra“ (oder wie Sie Sie sonst heißen mögen).
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Bisexualität: warum Neugierde noch keine Veranlagung ist

Geschrieben von © induna •Donnerstag, 19. April 2012 • Kategorie: liebe an sich


sehnsüchte sind noch keine veranlagung


Wenn man Statistiken trauen darf, dann nimmt das Interesse von jungen Männern an homosexuellen Kontakten ab, während das Interesse von jungen Frauen an solchen Kontakten ansteigt. Was aber bedeutet dies nun in der Praxis? Sind all diese Frauen Homosexuelle („Lesbierinnen“), oder könnte es auch andere Gründe für das ansteigen der „Lust der Frau an der Frau“ geben?

Ich habe mir dies erklären lassen und dabei mithilfe unterschiedlicher Quellen dies festgestellt:

Wenn eine Frau sexuelle Kontakte zu anderen Frauen hatte, die sie über ihr ganzes Leben beibehielt, wurde früher angenommen, sie sei „lesbisch“. Bisexualität wurde als krasse Ausnahme angesehen, und wenn sie unter jungen Frauen auftrat, wurde oftmals behauptet, sie sei lediglich eine romantische Jungmädchenspielerei.

Besonders wurden folgende Annahmen aufgestellt:

1. Die Homosexualität der Jugend, insbesondere die der jungen Frauen, sei „temporär“ und würde sich im Laufe der Zeit wandeln („Mädchenschwärmerei“)
2. Bei Erwachsenen würde es keine Bisexualität geben, Bisexuelle seien verkappte Homosexuelle.
3. Insbesondere Frauen, die dennoch zwischen lesbischen und heterosexuellen Kontakten wechseln würden, seien lediglich unentschlossen über ihre „wahre“ Sexualität. Deshalb galten sie auch als neurotisch.
4. Bisexuell seien nur Personen, die notorisch sexuell zwischen den Geschlechtern wechseln würden, also nicht solche, die sich lediglich sinnlich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlten.
5. Bisexualität sei eine Art von falscher Prägung während der Pubertät, aber keine Lebensweise oder natürliche Veranlagung.

Inzwischen hat man andere Erklärungen, die sich ungefähr so anhören:

1. Enorm viele Menschen sind Bi-interessiert, das heißt, sie lassen sich gelegentlich von Bi-Fantasien inspirieren. Bi-Interesse beinhaltet nicht zwangsläufig Bi-Neugierde oder Bi-Verhalten.
2. Bei einigen Menschen entwicklen sich Bi-Gefühle, Bi-Sehnsüchte und Bi-Neugierden. Frauen sagen oft, dass sie diese Gefühle “schon sehr früh“ hatten und dass sie „eigentlich nie“ aufgehört hätten. Das Gefühl, zum eigenen Geschlecht hingezogen zu sein, ohne homosexuell zu sein, ist für einige Betroffene, mehrheitlich Frauen, weder überraschend noch fragwürdig. Bi-Neugierde zieht nicht immer ein Bi-Verhalten nach sich.
3. Bi-Verhalten. Die Praxis, gelegentlich oder häufig mit dem eigenen Geschlecht zu verkehren oder es zumindest soweit zu begehren, dass es zu Kontakten kommen könnte, kann als Ausführung bisexueller Aktivitäten definiert werden. Dazu würden beispielsweise auch ständige Besuche in einschlägigen Bars gehören.
4. Bi per Definition. Die Eigendefinition, bisexuell zu sein, das heißt mehr oder weniger ständig von beiden Geschlechtern angezogen zu werden und/oder sexuelle Kontakte mit ihnen zu haben.

Allgemein wird beklagt, dass Bi-affinen Menschen nicht die gleiche Achtung zukommt wie Heterosexuellen einerseits und Homosexuellen andererseits. Im Gegenteil: Biphobie ist weit verbreitet und möglicherweise sogar verbreiteter als Homophobie. Dies mag daran liegen, dass Hetero- wie auch Homosexuelle im Wesentlichen „unter sich bleiben“, während die meisten Formen der Bisexualität dazu führen, sich alternierend in beiden Kreisen zu bewegen, aber in keinem wirklich gerne gesehen zu sein.

Wer weitere Informationen zum Thema Bisexualität sucht, sollte diesen Report lesen.
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Feminismus: Sachlichkeit statt Ideologie ist dringend geboten

Geschrieben von © Gebhard Roese •Mittwoch, 18. April 2012 • Kategorie: psychologie


Fünf Dinge lassen sich am heutigen Tag in der deutschen Politik festhalten, wenn es um die deutsche Familienministerin Kristina Schröder geht:

Erstens, dass eine amtierende Ministerin bitte schön keine Bücher schreiben (lassen) sollte – und schon gar nicht so plumpe.

Zweitens, dass wir noch weit davon entfernt sind, eine sachliche und vernunftbezogene Diskussion um den sogenannten „Feminismus“ zu führen, der als solcher inzwischen zahllose divergierende Strömungen enthält.

Drittens, dass „konservativ sein“ heute auch bereits bedeuten kann, zum feministischen Urgestein zu gehören und betonkopfartige Positionen zu vertreten, die nicht mehr in die Zeit passen. Diese konservative Linie, die durch alle Parteien geht und nach wie vor als „progressiv“ verkauft wird, hat keine Zukunft mehr in Deutschland. Ob Betreuungsgeld oder Frauenquote: Beides ist gleichermaßen konservativ, ideologieversucht und rückwärtsgewandt.

Viertens, dass Feminismus als Ideologie nichts taugt, aber der Antifeminismus auch nicht. Ideologien taugen im Grund derzeit überhaupt zu gar nichts, weil sie keine Probleme lösen, sondern neue Schwierigkeiten erzeugen.

Fünftens, dass man nicht alles auf die Goldwaage legen sollte, was unsere Großmäuler im Fernsehen von sich geben. Politik wird an der Basis gemacht, dort, wo die Menschen sind, und diese Menschen müssen – als Frauen und Männer – täglich Kompromisse finden, um das Leben für beide Geschlechter erfolgreich zu gestalten.
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Erotik via Telefon - hat das noch Zukunft?

Geschrieben von © induna •Dienstag, 17. April 2012 • Kategorie: lust und sex


Senderinnen bei der Abeit
„Ich bin so geil – ruf mich an“, blitzt es am laufenden Band, wenn man bestimmte Fernsehsender nachts einschaltet – und siehe, die alte Profession lebt weiter. Die „Frau am anderen Ende“, muss weder gut aussehen noch besonders wortgewandt sein – sie kann notfalls von einem Script ablesen, was sie ihrem Fernliebhaber ins Ohr flüstern soll. Die Hauptsache, er glaubt es – und akzeptiert das süße Flüstern als reale Hilfe für das, was er neben dem Telefonieren tut.

Der Glaube mag Berge versetzen, aber der echte Connaisseur wünscht heute „etwas mehr“. Er will seine Dame sehen – und zwar nicht nur das Gesicht, sondern alles, was sie zu offenbaren bereit ist – und das ist meist alles, was sie hat. Denn die Uhr tickt, und jede Minute bringt Geld, da schadet Schamhaftigkeit nur.

Personalisierung udn Kundenbindung in der Erotikbranche

Doch das ist nicht genug – „Kundenbindung“ bringt auch in der Erotikbranche mehr ein als eine eher unverbindliche „Bedienung“. Man redet nicht mit einer „Senderin“ oder „Porno-Mieze“, sondern verlangt, dass Mandy, Chantal oder Wanda auf dem Bildschirm erscheint – und sogar, dass sie sich erinnern.

Angebote für jeden Geschmack

Inzwischen haben viele Damen ihr Gewerbe auf alles ausgeweitet, was keinen persönlichen Kontakt mit dem Klienten erforderlich macht: Neben dem persönlichen Gespräch via Webcam gibt es live Girl-Girl-Shows, Striptease und andere Vorführungen, wie beispielsweise die beliebten Vorstellungen für Fußliebhaber. Daneben steht das Geschäft mit Fotos in ganz bestimmen Stellungen, die vom Kunden bestellt werden, und Erotik-Videos, die speziell auf Kundenanforderung gedreht werden. Manche der Damen verkaufen einfach alles – vor allem Dinge, die sie am Körper getragen haben und die auch nach dem Versand noch den Duft des Körpers ausstrahlen.

Dazu sei allerdings, so unsere Gewährsfrauen, heute wesentlich mehr nötig als sich hinzusetzen und auf Anrufe zu warten. „Marketing ist das A und O“, sagte eine der Senderinnen, die davon leben können, und sie zählt auch gleich auf, was alles nötig ist: Accounts in Foren und sozialen Netzwerken, verdeckte PR, Twitter, Blogs, Webseiten, intensive Pflege von Kundenkontakten, einen Schriftsteller, der nicht ängstlich ist, über verfängliche Themen wie Dating zu schreiben und ein wenig HTML-Kenntnisse. (1)

Personalisierte Kontakte auch beim Sex-Dating

Die Pflege von Kundenkontakten, so die Inhaberin einer Agentur für Sexkontakte, werde immer wichtiger. „Wir personalisieren unsere Kontakte und sprechen genau das an, was der Kunde bei seinen Besuchen wollte“, sagte sie unserem Schwestermagazin „Liebepur“. Ist ein Kunde längere Zeit nicht mehr online gewesen, bekommt er eine E-Mail – und soweit bekannt, sogar eine SMS. „Der Kunde glaubt häufig wirklich, wir wären persönlich an ihm interessiert“, sagte die Webseitenbetreiberin im Interview, „ich habe mir das bei einem Modegeschäft abgeguckt: Da werde ich auch immer persönlich auf meinen Stil angesprochen.“

Wer glaubt, Marketing sei in der „heißen“ Branche der erotischen Illusionen nicht nötig, der irrt offenbar, denn die Konkurrenz ist groß, und wo dies der Fall ist, muss man sich als Betreiber einiges einfallen lassen, um die Kunden an sich zu binden.

(1) Einen Teil dieser Informationen entnahmen wir einem Artikel in "Jezebel".
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Wenn Singles Paare daten

Geschrieben von © induna •Dienstag, 17. April 2012 • Kategorie: partnersuche


was haben sie wohl vor?


Was nicht sein kann, darf auch nicht sein – selbst dann, wenn es „irgendwie, irgendwann und irgendwo üblich“ ist. Jedenfalls führt eine Google-Suche nach „Paare daten“ zu kaum einem Ergebnis, wohingegen die Alternativsuchen schon beachtliche Ergebnisse brachten (alle Nennungen)

1. Paar sucht Ihn - 655.000.
2. Paar sucht Sie - 559.000.
3. Er sucht Paar – 620.000.
4. Sie sucht Paar - 404.000.

Vergleichsweise:

1. Er sucht Sie - 4.760.000.
2. Sie sucht ihn - 3.870.000.
3. Er sucht ihn - 2.430.000.
4. Sie sucht Sie – 1.890.000.
5. Paar sucht Paar - 693.000.

Bei der Beurteilung der absoluten Zahlen fällt bei „Sie sucht Paar“ deutlich ab, weil Frauen selten Paare suchen. Die entsprechenden Einträge beruhen leider oohnehin ftmals auf einer besonderen Art von Werbung, die mithilfe des Stichworts „Sie sucht Paar“ auf andere Möglichkeiten der Erotik-Kontakte oder sogar auf scheinbar seriöse Single-Börsen hinweist.

Dennoch ist eine gewisse Tendenz zu erkennen: Während der Anteil von Frauen, die Paare suchen, noch 1980 im Promillebereich einschlägiger Sexanzeigen lagen (0,7 Prozent), suchten damals bereits 21,7 Prozent der Paare Frauen – ein klarer Verkäufermarkt für Single-Frauen, der für die Paare so gut wie aussichtslos war.

Der Wunsch des Paares: Ein Dreier mit zusätzlichen Frau

Warum Paare Frauen suchen, ist Legende: Zumeist geht es darum, den Wunsch der Männer nach einem „flotten Dreier“ zu befriedigen – dazu passt in etwa diese Aussage:

In erster Linie wollen wir neue Aspekte in unser Sexleben einführen, und dazu gehört auch, etwas Neues auszuprobieren. Wir suchen in erster Linie eine zweite Frau, um ihm doppelt zu verwöhnen. Ich selbst könnte mir vielleicht vorstellen, auch selbst die zweite Frau zu verwöhnen, bin mir aber nicht sicher, ob ich dabei alle Grenzen überschreiten will.


(Das Zitat wurde interpretiert).

Die gegenteilige Anzeigenform, „Frau sucht Paar“, wird deutlich andere beschrieben – zumeist erweist sich die „suchende“ Frau als sexuelle Dienstleisterin, wodurch das Verhältnis zwischen Suchenden und Gesuchten abermals wieder zulasten der Paare ausfällt. Angebot und Nachfrage stehen immer noch in einem relativ krassen Missverhältnis, weil der Nachfragedruck von den Paaren ausgeht.

Paare suchen Männer - wofür?

Wie ist es nun bei den Männern? 1980 suchten deutlich mehr Männer ein Paar als Paare Männer suchten. (21,1 zu 15,7 Prozent). Bei dieser Konstellation ist allerdings zu berücksichtigen, dass Bi-Aspekte bei Suchenden und Gesuchten eine unterschiedliche Rolle spielen. Dies geht zwar nicht direkt aus den Zahlen hervor, kann aber dadurch erhärtet werden, dass 1980 11,3 Prozent der sexsuchenden Männer Bi-Kontakte wollten.

Ob dieses Verhältnis sich verändert hat, ist schwer zu beurteilen. Einerseits hat die Homophobie der Männer (die Angst, mit dem gleichen Geschlecht intime Kontakte zu pflegen) etwas abgenommen, andererseits gehen heute manche sogenannte „FMM-Kontaktwünsche“ auch bereits von Frauen aus.

Lassen wir wieder einen Betroffenen zu Wort kommen (interpretiert):

Ich bin ein Heteromann, habe aber gegen gelegentliche Bi-Spiele bei einem Dreier nichts einzuwenden und finde gelegentlich sogar Spaß daran.


Die Entscheidung über den Bi-Anteil entdecken manche Männer offenbar erst während der Kontakte – sie lassen sich also zunächst auf einen FMM-Dreier ein, der ganz und gar heterosexuell geprägt ist, um dann durch die Nähe festzustellen, dass es auch eine andere Möglichkeit gibt.

Ganz generell beschreiben es Paare außerhalb der Swinger-Szene als relativ schwierig, einen geeigneten Partner als „Dritten“ zu gewinnen, und auch die emotionalen Grenzen (Eifersucht, Konkurrenz) sind nicht so leicht zu überwinden, wie man es in einschlägigen Foren lesen kann.

Im Grunde kann man vor Dreier nur warnen, aber diese Warnung wird oft wegen der sexuellen Neugierde in den Wind geschlagen. Der häufig vorgetragene Wunsch nach einem Dreier verändert das leben des Paares bereits stark, und die Ausführung führt dann häufig sogar zu einem Einschnitt in die Beziehung. Lediglich Paare, die ohnehin ein offenes Sexualleben führen, sind dagegen geschützt. Ob man den "Sprung ins kalte Wasser" wagen will oder nicht, kann nur jedes Paar selber entscheiden. Zu bedenken ist jedoch, dass die Beziehung immer mehr zählen sollte als die sexuelle Neugierde, die ohnehin zumeist von einem der beiden Partner angetrieben wird.

Zahlen von gegen 1980 aus "Nur ernstgemeinte Zuschriften erbeten", Düsseldorf 1982
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Warum gerate ich immer an den Falschen?

Geschrieben von © Gebhard Roese •Sonntag, 15. April 2012 • Kategorie: liebe an sich


„Ich gerate immer an den Falschen!“ heulend stets Lisa vor der Tür, und es ist nicht das erste Mal, dass sie damit ankommt, das Handtäschchen nervös in den Händen haltend. Sie ist traurig, zornig, verheult – und erzählt ihre Geschichte. Von einigen Details abgesehen, ist es dieselbe Geschichte wie das letzte Mal: Traummann gefunden, schon bald desillusioniert, am Ende nur noch Zoff. „Er“ hatte mal wieder eine Andere, ja, eigentlich habe er seine alten Freundinnen nicht einmal aufgegeben. Ich soll jetzt mit ihr empört sein – aber so weit lasse ich mich nicht herab. Ich bin keine Freundin, die Hass teilt und Trost spendet.

Wahrscheinlich kennen Sie so eine Lisa, und vermutlich fragen Sie sich nun auch: Wie kann es sein, dass jemand immer an „den Falschen“ gerät?

Wo es keine "Richtigen" gibt, kann es auch keine "Falschen" geben

Auf diese Frage gibt es viele antworten. Der kühle Analytiker hat eine bevorzugte Antwort: Es gibt keinen „Richtigen“, also kann es auch keinen „Falschen“ geben. Wiederholt sich die Erfahrung mit „dem Falschen“, so ist davon auszugehen, das immer nach dem gleichen Muster gesucht wird. Die Lösung lautet also: Suchmuster oder „Beuteschema“ verändern.

Den Falschen zu finden ist kein Zufall

Das wird den „Lisas“ dieser Welt nicht gefallen. Sie sind der Überzeugung, dass sie gar nicht gezielt suchen, sondern einfach „per Zufall“ an diesen „Falschen“ kommen. Zudem haben sie einen neurotischen Zug, den zwar viele andere auch haben, der sich bei ihnen aber besonders negativ auswirkt: Sie wollen die Welt nach ihrem Wunsch gestalten, auch wenn die Realitäten dagegen sprechen. Das bedeutet im Beispiel: Sie glauben, dass auch der fünfte „ähnliche“ Partner zu einer „ganz anderen“ Partnerschaft führt, weil er ja wieder eine neue Persönlichkeit darstellt.

Der "Falsche" ist stets Teil eines falschen Plans

Der „Falsche“ ist – entgegen psychologischer Überzeugung nicht einfach ein teilweise „gegensätzlicher“ Mensch. Für Beziehungen ist es nämlich gar nicht so übel, wenn wir voneinander abweichende Eigenschaften haben. Er ist einfach ein Mensch, in dem wir den Wunscherfüller sehen, denjenigen, der uns beflügelt, hinaus hilft und zu den Höhen des Glücks führt. Das klappt wundervoll, solange die Beziehung die Schieflage hat, die solche Beziehungen üblicherweise haben: „Ich nehme mal alles, was ich kriege, und ich schenke dafür alles, was ich habe.“ Das klingt auf den ersten Blick wie ein guter Deal – ist aber davon abhängig, wie weit meine Ressourcen reichen. Das kann man einfacher und krasser ausdrücken: Solange eine Frau einem Mann unendliche Wollust schenkt, und sie dafür Glanz und Gloria bekommt, funktioniert das Prinzip. Wenn es aber um Fragen des Alltags geht, die auf die Zukunft ausgerichtet sind, reichen die Ressourcen nicht mehr aus. Unter anderem möglicherweise deshalb, weil für so etwas wie „Alltag“ keine Werkzeuge, Rezepturen und Erfahrungen zur Verfügung stehen, aber auch, weil „Alltag“ gar kein Teil des Plans des Anderen war.

Zusammengefasst: Nicht nur das Beuteschema, auch die Vorstellungen von einer Beziehung sind wichtig, um eine dauerhaft glückliche Beziehung einzugehen.

Worauf basiert die "glückliche Beziehung"?

In diesem Zusammenhang ist interessant, worauf langjährige Beziehungen wirklich basieren, und was sie zusammenhält. Eindeutig untersucht wurde dies nie, aber es gibt Anzeichen dafür:

1. Eigenschaften an den „Graswurzeln“ wie soziale Herkunft oder soziales Umfeld spielen eine Rolle, weil sich die Partner in der Regel darin auskennen.
2. Möglicherweise spielen gewisse Persönlichkeitseigenschaften und persönliche Fähigkeiten wie beispielsweise Humor, Kompromissbereitschaft und Lernfähigkeit eine Rolle.
3. Entscheidend ist, ob aus den gesamten Eigenschaften beider Partner eine Bereicherung an Glück und Erfolg entsteht.
4. Anpassung ist ein Thema, das viel zu wenig beachtet wird. Nahezu alle Fachleute raten zur Anpassung, aber aus sozio-politischen Gründen ist das Thema fast tabu.
5. Die anfängliche sexuelle Lust aufeinander in dauerhafte Liebe zu verwandeln, ist einer der Schlüssel zum Glück.
Ungleiche Beziehungen (der Volksmund sagt: „Gegensätze ziehen sich an“, lügt aber dabei) sind weitgehend davon abhängig, wie sehr sich die Partner im Laufe der Beziehung aneinander anpassen und/oder Ihre Fähigkeiten so bündeln, dass sie damit erfolge haben.

Die Grafik zur Paarzufriedenheit

Erläuterungen zur Paarzufriedenheit siehe Text


Übrigens sind auch zu Anfang glückliche Beziehungen nicht dagegen gefeit, sich zu verändern: Die „Unveränderlichkeit von Persönlichkeitsmerkmalen“ ist ein Psychologenirrtum, der sich allerdings hartnäckig hält, weil das wichtigste kybernetische Element, das „Wir“ von Psychologen nicht beforscht wird. Kurz und bündig: Wenn sich eine Eigenschaft in der Berufsumgebung als Handlungsbasis erhält, bedeutet dies nicht, dass sie sich nicht in der Ehe verändert und sich deshalb dort völlig anders auswirkt. Es kann also durchaus sein, dass eine anfangs glückliche Ehe durch die Weiterentwicklung eines der Partner oder durch äußere Einflüsse in Schieflage gebracht wird.

Erläuterungen zur Grafik

Kern der Paarbeziehung ist der Anpassungsprozess. In ihn gehen alle Auswirkungen der individuellen Eigenschaften ein, aber auch Außeneinflüsse. Innerhalb des Anpassungsprozesses wirkt das Paar aber auch auf die Umwelt (Verwandte, Kollegen, Nachbarn) zurück, und die Auswirkungen der persönlichen Eigenschaften ändern sich. (1). Die Paarzufriedenheit ergibt sich aus dem Anpassungsprozess, wirkt aber auch auf diesen Prozess zurück. Einfacher ausgerückt: Ein zufriedenes Paar (positive kybernetische Spirale) passt sich besser aneinander an, ist damit zufriedener und strahlt dann auch positive Einflüsse auf die beiden Partner als Individuen und auf die Umwelt aus. Dadurch erfolgt eine positive Rückkoppelung die das Paar wieder beflügelt. Ein unzufriedenes Paar (negative kybernetische Spirale) hingegen hat den Anpassungsprozess nicht gemeistert, was einerseits wieder im Rückbezug die Zufriedenheit herabdrückt, andererseits aber auch die individuellen Eigenschaften stört und letztlich auch dem Umfeld schadet. Diese Schäden fallen wieder auf das Paar zurück, das dadurch noch unzufriedener wird.

(1) Anmerkung: Aus der Sicht des Autors (Pragmatiker aus dem Umfeld der Kommunikation) besteht kein Unterschied zwischen pragmatischen (verhaltensbezogenen und sichtbaren) Persönlichkeitseigenschaften und dem „eigentlichen Charakter“, und er sieht sie deshalb als stetig veränderbar an. Die Psychologie sieht dies jedoch anders und versucht, die sogenannten „Persönlichkeitseigenschaften“ als relativ unveränderlich darzustellen.
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Irrtümer über die Liebe: Selbstlos lieben

Geschrieben von © induna •Donnerstag, 12. April 2012 • Kategorie: liebe an sich


Nichts auf dieser Erde eignet sich besser für Betrügerinnen und Betrüger, aber auch für andere Kriminelle sowie Agenten, als Liebe zu heucheln. Das wissen wir – sicherlich, und das Nächste, was wir dann denken, ist ungefähr: „Na ja, das sind eben Schweine, Verbrecher, kriminelle oder sonst etwas „pfui Teuflisches“ –aber jedenfalls sind wir nicht so.

Das stimmt, solange wir sagen: „Ich liebe sie/ihn nicht, ich lüge ihr/ihm das nur vor, weil ich vorhabe, sie/ihn mit der Liebe einzulullen.“ Aber wie ist eigentlich der Normalfall?

Solange wir uns nicht „Knall auf Fall“ verlieben, haben wir ja eine gewisse Steuerungsmöglichkeit. Wenn der Künstler seiner Muse mit Haut und Haar verfällt, wäre sie allerdings ganz schön dumm, dies nicht auszunutzen – und umgekehrt geht es selbstverständlich auch. Eine Dame, die von einem Herrn „hofiert“ wird, der nicht unsympathisch ist, wäre unklug, wenn sie die echte Tahiti-Perlenkette nicht annehmen würde, aber manche Dame tut es eben doch nicht. Sie fürchtet sich davor, zu viel zurückgeben zu müssen und fühlt sich nicht fähig, den Tauschwert der Perlenkette gegenüber ihrer Zuneigung einzuschätzen.

Die Angst, sich kaufen zu lassen

Fast alle Frauen, aber durchaus auch einige Männer, haben Angst davor, sich „kaufen“ zu lassen. Dabei tauchen gleich zwei Probleme auf: die kulturmoralische Komponente: „Liebe kann man nicht kaufen“ und die psychologische Komponente: „Mich kann man nicht kaufen“. Doch wenn wir die Wahl hätten, wen würden wir dann bei gleicher Zuneigung „nehmen“? Die arbeitslose latent medikamentensüchtige Frau mit mehreren Suizidversuchen, aber einem wunderschönen Körper und erstaunlichen Liebesfähigkeiten? Oder die stabil, erfolgreiche Sekretärin, die von ihren Eltern ein Mehrfamilienhaus geerbt hat, die aber leider in der Liebeskunst eher durchschnittlich ist?

Ein möglichst ausgeglichenes Leben ist besser als selbstlose Liebe

Im letzten Moment vor der endgültigen Entscheidung werden Sie sich voraussichtlich für sie stabilere Partnerin entscheiden – nicht aus Liebe. Sie fühlen vielmehr, dass sie mit der Sekretärin ein sinnvolleres Leben führen können, das nicht auf „selbstloser Liebe“ beruht, und dass Sie die Beziehung zu der latent medikamentensüchtigen arbeitslosen Frau her dauerhaft belasten wird.

Egoismus und Liebe vertragen sich besser als gedacht

Einen Menschen völlig selbstlos zu lieben kann bedeuten, sich selbst völlig aufzugeben, und sich selbst aufzugeben ist der erste Schritt in den Abgrund. Warum sollten Sie also nicht etwas selbstsüchtig sein?

Egoisten wird oft vorgeworfen, nur an sich zu denken. Das ist völlig absurd, denn der Egoist kann durchaus auch „für zwei“ oder „für eine Familie“ denken und sagen: „Unser Wohlbefinden steht vor dem Gemeinwohl“. Sicher ist dies nicht sonderlich „sozial“, aber es wäre auch falsch, die Verhältnisse umzukehren: Dann würden Sie ja die Bedürfnisse aller anderen Menschen vor Ihre eigenen stellen.

In jeder gute Beziehung muss es einen Ausgleich geben

Das Maß aller Dinge für eine dauerhafte Affäre, aber ebenso für eine schöne, lang anhaltende Liebe ist der Ausgleich. Geben und Nehmen müssen von beiden Partnern als „ausgeglichen“ wahrgenommen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie für ihre Mätresse (oder Ihren Lover) eine Pralinenschachtel, eine Perlenkette oder einen Sportwagen spendieren – beide müssen lediglich mit dem Gegenwert einverstanden sein. Auch innerhalb einer glücklichen Liebe wird bezahlt: mit romantischen Gefühlen, wirtschaftlicher Stärke, sozialen Eigenschaften, erotischen Künsten und eben auch mit dem einen oder anderen Geschenk.

Geldwerte Geschenke nicht ablehnen

Wer als Geliebte oder Lover glaubt, er müsse ein geldwertes Geschenk ablehnen, sollte zwei Mal überlegen: Es könnte das letzte Geschenk sein, was von ihr/ihm zu erwarten ist. Die Einstellung „ich lasse mich doch nicht kaufen“ sollte man an der Garderobe abgeben, wenn man sich auf eine Affäre einlässt – und nehmen, was man bekommen kann. Es ist nicht unmoralisch, Geschenken anzunehmen, und es ist nicht unmoralisch, sich dafür dankbar zu erweisen. Wirklich unmoralisch ist, jemanden nicht zu lieben und sich ihm dennoch ohne Gegenleistung hinzugeben.
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was ist liebe

Was ist Liebe?
Die Liebe zu einer schönen Frau darstellen - nicht ganz einfach
Was ist diese Sache, die wie Liebe nennen? Fragen Sie Weise, Priester, Biologen oder Ärzte - und meinetwegen auch mal einen Psychologen. Die ehrlichste professionelle Antwort ist immer noch:

Generell lässt sich die Frage nicht beantworten, aber ich kann Ihnen die Sichtweise meiner Wissenschaft erläutern.


Je einfacher die Worte Ihres Gesprächspartners sind, umso ehrlicher ist normalerweise die Antwort, beispielsweise diese:

Ich weiß es nicht. Aber ich kann Ihnen sagen, wie ich sie erlebt habe.


Viele Menschen wollen nicht wissen, was Liebe wirklich ist

Liebe und alles, was damit zusammenhängt, kann nur derjenige in Worte bringen, der über die Macht des Wortes verfügt und tief in sich hineinsehen kann. Doch oft ist diese Art, die Liebe zu schildern, gar nicht gefragt, denn leider wollen die Menschen zweierlei:

1. Ultimative Antworten, die über den eigenen Erkenntnisstand hinausgehen. Sie sind sich unsicher, ob ihr Handeln und Unterlassen „gut für sie ist“.
2. Romantische Geschichten, die die Liebe verherrlichen, statt ihre Höhen und Tiefen nachvollziehbar zu machen. Davon lebt die gesamte Unterhaltungsbranche, vom Schlagertext über den Groschenroman bis hin zum preisgekrönten Bestseller-Liebesroman.

Das Ziel der Liebeszeitung: Sie gut zu informieren

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, die Liebe in all ihren Variationen zu schildern und schildern zu lassen, und zu versuchen, dabei so gut wie möglich die wenigen glaubwürdigen Erkenntnisse der Wissenschaft zu berücksichtigen. Dennoch kann ich Ihnen nicht ersparen, Ihren eigenen Weg zu gehen, der zur Liebe führt. Liebe ist eine der wenigen menschlichen Regungen, die sich jeder Beurteilung durch andere entziehen. Wir lernen Sie für uns, wir teilen sie mit andren, wir leben mit der Erfahrung, die Sie uns schenken, und die wir an andere weitergeben können. Liebe ist ein Kommunikationsprozess. Wir lernen sie, indem wir sie erproben. Dieses Einüben mit Versuch und Irrtum nimmt uns niemand im Leben ab.

Sie wollen wissen, was Liebe ist? Erfahren Sie die Liebe in verschiedenen Situationen und mit unterschiedlichen Menschen, bevor Sie sich festlegen, was für Sie (und nur für Sie) Liebe ist.

Das Foto wird unter dem uneingeschränkten © 2012 vom liebesverlag.de veröffentlicht
Lesen Sie zum Wahrheitsgehalt des Internets auch meinen Artikel: Warum die Unwahrheit siegt.


Schmusen,
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Wie Sie Ihren Mann Verwöhnen und Beherrschen.
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Sexy sein für den Mann.

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