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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Die Woche: die Sinnlichkeit des Hinterns und die Lust an der Unterwerfung

Der Monat August war für mich turbulent – und dies, obgleich ich „eigentlich“ in Urlaub fahren wollte. Den habe ich dann Tag um Tag verschoben und bin am Ende tatsächlich auf einer Insel gelandet, auf der die Luft deutlich besser ist und auf der man keine Masken tragen muss.

Und nun?

Mehr lustvolle Sinnlichkeit

Nun geht es weiter wie gewohnt – na, nicht ganz wie gewohnt. Denn die Liebeszeitung wird sich in Zukunft mehr der Liebe widmen: Das, was sie ist – und das, was viele von euch dafür halten. Schon immer waren wir hart an den Schnittstellen zwischen Pornografie und Erotik, Erotik und Sinnlichkeit, Sinnlichkeit und emotionaler Erregung. Nennt es, wie ihr wollt – ich gebe die Namen nicht vor.

Weniger „Dating-Quatsch“

Ich habe schon oft geschrieben: Mehr als 90 Prozent von dem, was ihr von sogenannten „Fachleuten“, Autorinnen/Autoren Journalisten jeglicher Art und von Betroffenen hört, ist in der Substanz Unsinn. Das liegt schlicht und einfach daran, dass Du entweder dein eigener Experte bist – oder keine Ahnung hast, was du wirklich willst. Das ist definitiv alles.

Nachdem dies gesagt und geschrieben wurde, will ich kurz auf die Beiträge der vergangenen Wochen eingehen. Sie zeigen zweierlei: erstens den Konflikt zwischen einem moderaten Standpunkt und dem Versuch, die Lüste deutlich und möglichst plastisch zu beschreiben.

Neue Quellen und Inspirationen

Zudem habe ich einige Quellen abgewählt, denn seit sich immer mehr schreibende Amateure als typische Wiederkäuer erweisen, sind auch Bloggergemeinschaften kaum noch erträglich. Ehrliche erotische Gefühle gegen durch die Haut, erzeugen heftige Emotionen aller Art und beinhalten Ekstase, Schmerz, Schweiß, Speichel und Sperma. Doch was steht am Anfang? Ein Hauch, ein Duft, ein Augenaufschlag, eine sanfte Berührung, etwas intimer als es üblich ist. Lasst uns darüber reden.

Wenn sich der Mann unterwirft …

Die pornografische Literatur und deren „bewegte Bilder“ sind voll von Frauen, die sich Männer unterwerfen. Wer sie gelesen oder gesehen hat, muss zu der Meinung kommen, Männer seien brutal, sadistisch oder bestenfalls krankhaft dominante Machos. Die gegenteilige Situation kommt kaum vor – und wenn, dann sind die Schilderungen noch brutaler. Dann erscheint die unerbittliche Herrin, die den Mann bis aufs Blut quält – auch keine hübsche Vorstellung für die meisten von uns. Die Realität ist deutlich einfacher: Für viele Männer ist es ausgesprochen verlockend, sich Frauen zu unterwerfen, weil sie dann nur eine Regel befolgen müssen: sinnliches Erdulden möglicherweise andere Emotionen. Aber in jedem Fall: Als unterwürfiger Mann musst du dir nicht überlegen, was gut, richtig oder gerade angebracht ist.

Den Po nahebringen

Im Stil hat sich auch bei uns etwas geändert: Isidora, die Vielseitige, versucht, uns den „Po“ verbal nahezubringen. Ihre These: Wenn du den Po nur zum Sitzen benutzt, entgeht dir die Lust daran.

Fluide Sexualität und Irrtümer

Ein kleiner Aufreger war unser Artikel darüber, was Homosexualität im Gegensatz zu fluider Sexualität ist. Um es klar zu sagen: Wer von fluider Sexualität redet, sollte wissen, wovon er eigentlich spricht. Nämlich vom Wechsel sexueller Präferenzen in Eigenverantwortung. Es bedeutet nicht, das Ufer zu wechseln und die Brücken hinter sich zu sprengen.

Unser alter Freund Gramse hat virtuell auf St. Pauli geschnüffelt und dort entdeckt, wie ein Mann sicher und effektiv Mund und Nase bedecken kann. Zur Satire wird es demnächst eine Sachinformation geben, in der wir die Tatsachen aufdröseln. So viel schon mal vorab: Bei dieser Form von Lust ist eine Schwangerschaft sehr unwahrscheinlich.

Ich wünsche euch allen, dass ihr gesund und fröhlich seid und alles tut, was möglich ist und euch zugleich glücklich macht. Und zunächst mal – ein schickes Wochenende.

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