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    <title>die liebeszeitung (Artikel mit Tag beziehungen)</title>
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    <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 07:43:20 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: die liebeszeitung - liebeszeitung online</title>
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<item>
    <title>Wie frau Mistkerle einfängt - und wieder loswird</title>
    <link>http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/570-Wie-frau-Mistkerle-einfaengt-und-wieder-loswird.html</link>
            <category>liebe an sich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (induna)</author>
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    &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Sollte Frau (aber auch Mann) der Liebe verfallen oder lernen, die Liebe zu beherrschen? Unser Autor glaubt, dass Frauen sich selbst als Lockfallen für Mistkerle anbieten. Ja, er stellt sogar die Frage, warum Frauen eigentlich über diese &quot;charmenten Mistkerle&quot; schimpfen - sie haben ihnen doch immerhin außer dem Trennungsschmerz auch zahnlose problemlose Tage und Nächte verschafft.  &lt;/em&gt; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:744 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;500&quot;  src=&quot;http://liebeszeitung.de/uploads/charmanter_kerl.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;charmante lover bringen freude ins leben &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer mache sich wenig Gedanken darüber, ob sie einer Frau verfallen könnten oder ob sie sich soweit beherrschen können, dass Vernunftargumente noch zählen. Die meisten Männer glauben, geborene Anführer zu sein, und wenn es ihnen schon nicht gelingt, eine Gruppe oder Abteilung zu beherrschen, so doch wenigsten eine Frau. Dies ist schon manchem Mann zum Verhängnis geworden, denn Frauen beginnen ihre Herrschaft über Körper, Geist und Seele des Mannes schleichend. Freilich sollte ich erwähnen, dass auch manchem Mann schon das positive Gegenteil wiederfahren ist. Ich kannte einmal einen selbstherrlichen Macho, der durch den Einfluss einer wundervollen Frau tatsächlich wieder auf ein erträgliches Maß schrumpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen hingegen scheinen immer der Gefahr ausgesetzt zu sein, der Liebe zu verfallen, jedenfalls, wenn man aktuelle Schilderungen liest. Der charmante Mistkerl, der liebevolle Schuft, der wundervolle Liebhaber, der aber leider bereits Ehemann ist – das sind nur drei der recht „typischen“  Frauenhelden. Viele von ihnen führen Drehtürbeziehungen, mal mit dem gleichen Mann, mal mit immer neuen Figuren in ihrem Leben, die sich von den bisherigen nur durch das Aussehen unterscheiden, vom Charakter aber offenbar ähnlich sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fragen wir uns doch mal, ob das sein muss?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr werdet über meine Meinung überrascht sein:  Ja, es muss nicjt nur sein, es ist sogar selbstverständlich. Der Wunsch, in Illusionen der Liebe zu leben, in denen es nichts gibt als den wundervollen Mann, der allzeit charmant ist, jederzeit pflegeleicht Launen hinnimmt, kaum eigene Wünsche hat und stets ein perfekter, leidenschaftlicher Liebhaber ist, führt zu jenen Beziehungen, über die Frauen hernach bitterlich weinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaubt nun bitte nicht, das ginge nicht auch umgekehrt: Männer, die in Illusionen leben, werden in ähnlicher Wiese ausgebeutet wie Frauen, nur dass dieser Ausbeutung zumeist andere Muster unterliegen – nun ja, und noch etwas ist anders: Diese Männer lamentieren nicht in Männerzeitschriften und sie schreiben keine Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fragen wir uns nun, ob sich das auch ändern ließe. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, die nun folgt, wird euch wieder überraschen: „Warum wollt ihr denn daran etwas ändern?“  Ist es nicht toll, wirklich wundervolle Liebhaber zu haben? Haben sie euch nicht unendliche viel Freude und Lust gebracht? Nun? Und das wollt ihr wirklich aufgeben gegen ein leben mit Alltagsproblemen, herumliegenden Socken, Bartstoppeln und vielleicht gar Seitensprüngen eures „festen“ Partners?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht mal, nur, wenn ihr diese Frage vorbehaltlos mit „ja, ich will es aufgeben“ beantwortet, dann habt ihr überhaupt eine Chance – und sonst gar nicht. Der Liebe zu verfallen, dies will ich ergänzen, kann eine Weile eine &lt;em&gt;durchaus interessante Lebensform sein&lt;/em&gt;, die man nicht verachten sollte – nur muss man wissen, dass man dann im offenen Meer schwimmt und nicht am Strand entlang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gut, ihr wollt die Liebe wirklich beherrschen? Dann hilft es nichts – ihr müsst euer Gesicht der schnöden Realität zuwenden: Alter, Bildungsgrad, Schönheit, beziehungsrelevante Persönlichkeitseigenschaften, Beruf, emotionale, soziale, praktische und nicht zuletzt erotische Fähigkeiten (im Geben, nicht im Nehmen)? Wenn ihr das habt: Wie sieht die Bilanz aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun? Wenn ihr jetzt sagen könnt, dass ihr eine Persönlichkeit seid, die den Stürmen des Alltags gewachsen ist, dann geht doch einfach den Weg, euch einen Kandidaten zu suchen, der familiengeeignet ist, aber noch nicht verheiratet. Das ist viel einfacher als gedacht: Alle Traummänner streichen, alle Illusionen aufgeben, das Wunschdenken extrem einschränken und schlicht und einfach wieder „ganz normale Männer“ treffen. Wenn es euch langweilig wird: Der Weg zurück zu den „charmanten Mistkerlen“ ist in fast jedem Lebensalter möglich. Aber dann: Bitte nicht weinen und keine Bücher schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habt ihr auch den ersten Teil gelesen? &quot;&lt;a href=&quot;http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/566-Der-Spagat-zwischen-Mistkerlen-und-braven-Jungs.html&quot;&gt;Der Spagat zwischen Mistkerlen und braven Jungs&lt;/a&gt;&quot;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2007 by  Legendary Classic  (&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/the_hookups/1494878389/&quot;&gt;Edward Lund&lt;/a&gt;)   
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    <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 09:43:20 +0200</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
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<category>erotisch</category>
<category>frauen</category>

</item>
<item>
    <title>Der Spagat zwischen Mistkerlen und braven Jungs</title>
    <link>http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/566-Der-Spagat-zwischen-Mistkerlen-und-braven-Jungs.html</link>
            <category>liebe an sich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (induna)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:739 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;500&quot;  src=&quot;http://liebeszeitung.de/uploads/guterjunge_macho.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;spagat - zu welcher sorte mann mag er gehören?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte natürlich fragen, warum es all die süßen Mistkerle gibt und warum sie Frauen um die Finger wickeln. Ebenso gut könnte man fragen, warum nicht alle Männer lernen, begehrte  Mistkerle zu werden - die &lt;a href=&quot;http://www.lechzen.de/Lexikon/PUA&quot;&gt;PUA&lt;/a&gt;s würden sich freuen, weil dann Geld in ihre Kassen kommt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist ungefähr so intelligent, wie danach zu fragen, warum es überhaupt unterschiedliche Charaktere unter den Männer gibt, und wir lassen sie deshalb mal weg.  Beschäftigen wir uns lieber damit, warum Frauen den Spagat zwischen Mistkerlen und braven Jungs suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Forschung verliert sich im Evolutionsmüll &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forschung, um dies gleich vorweg zu sagen, bringt uns keinen Millimeter weiter. Die Evolutionsbiologen sagen uns,  dass Frauen die besten Gene einsammeln wollen, um eine möglichst differenzierte, gesund durchmischte Bevölkerung hervorzubringen. Eine andere Behauptung aus derselben Ecke geht dahin, dass die Menschenfrauen eigentlich nur von den starken Alpha-Männchen begatten lassen wollen, damit die erfolgreichsten Gene vererbt werden. Ja, und warum schwanken sie dann zwischen Liebesnächten mit Macho-Mackern und Ehetagen mit guten und sozial engagierten braven Jungs, die zum Dauerpartner und Vater ihrer Kinder taugen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Wettkampf zwischen Natur und Kultur &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise, weil Natur und Kultur einen kleinen Wettkampf in ihnen ausüben, der übrigens auch bei Männern stattfinden könnte: Die Sexbombe fürs Bett, weil die Urnatur dem Jungen vorgaukelt, dass große und gesunde Brüste genügend Nahrung für mögliche Nachkommen produzieren? Oder die sanfte, sozial kompetente und liebevolle Urmutter für das gemeinsame Familienglück? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscherinnen wollen festgestellt haben, dass ledige Frauen lieber mit gebundenen Männern schlafen als mit ledigen, während gebundene  Frauen mit ledigen und gebundenen Männern schlafen würden. Auch das bringt uns allerdings nicht weiter, sondern unterstützt nur die Idee, Frauen seine von Grund auf unmoralisch: Das Einbrechen in Beziehungen, das herumnaschen an Genen, die sich bereits bewährt haben riecht stark nach morallosen Sexhyänen – übrigens wurde der beschreibene Effekt an exakt 35 ledigen Studentinnen festgestellt, was viel Licht auf die Forschung an sich wirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch was ist nun mit dem inneren Wettkampf? Warum wetzen Kultur und Natur die Messer? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;In der Jugend Erfahrungen erschlafen, im mittleren Erwachsenenalter benutzen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich wäre es ganz einfach: Die junge Frau erschläft sich Erfahrungen mit ziemlich vielen interessanten Männern und hat damit zu einem späteren Zeitpunkt den Vorteil, einen Mann so stark sexuell (und selbstverständlich auch auf andere Weise)  zu fesseln, dass er seine Freiheit aufgibt und „in Familie macht“.  Das bedeutet also: die junge Frau soll sich „austoben“, die reifere Frau soll heiraten und Kinder haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Kult-Wahn aus den Medien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nun kommen gewisse Außeneinflüsse, die wieder kulturabhängig sind: Die (falsch verstandene) Emanzipation sagt: „&lt;em&gt;Du darfst alles, nimm nur Rücksicht auf dich, aber nicht auf andere, vor allem nicht auf die Männer&lt;/em&gt;.“ Der Jugendwahn sagt: „&lt;em&gt;Du kannst Männer vernaschen bis du 40 bist – also kannst du immer und überall geile Erlebnisse haben&lt;/em&gt;“. Schließlich wäre da noch der Wahn, dass alles Leben nur Freizeitgenuss ist: „&lt;em&gt;Das Leben ist kurz – also nimm alles mit, was du bekommen kannst, wenn es dir Spaß mach&lt;/em&gt;t.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich unterliegen nicht alle Frauen diesem Kult-Stress. Die Sehnsucht nach einem ruhenden Pol im Leben weicht spätestens gegen 30 der Lust an ständig neuen Naschereien. Doch nun wird es erst richtig schwierig: Wer den Weg einschlägt, mit einem der berühmten „charmanten Mistkerle“ eine Dauerbeziehung zu führen, wird bald merken: “ich bin  nicht die einzige Frau in seinem Leben.“     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beuteverhalten ändern - bevor es zu spät ist&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wird es Zeit, das Beuteverhalten zu ändern – doch nun kommt es ben sehr darauf an, ob Frauen in dne Jahren zuvor ein Gespür dafür entwickeln konnten, wo denn eigentlich der Unterscheid zwischen „Mistkerl“ und „bravem Jungen“ liegt. Vor allem für äußerlich attraktive Frauen ist die Versuchung offenbar groß, den „Spatz in die Hand“ zu nehmen, also doch wieder einem Macho zu verfallen, als auf die „Taube auf dem Dach“ zu warten, dem Partner also, der sich für den weiteren Lebensweg eignet.  Das ergibt hin und wieder eine Kette, in der sich Mistkerl an Mistkerl reiht – freilich alles Mistkerle, deren körperliche Nähe diese Frauen zuvor bis zur Neige ausgekostet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, liebe Leserinnen: Wenn ihr es besser wisst, dann schreibt uns doch mal: Die Liebeszeitung hat ein weit offenes Ohr für euch – übrigens auch als Gelegenheitsautorinnen.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titelbild &amp;copy; 2007 by &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/beltzner/2103012496/&quot;&gt;Mike Beltzner &lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sat, 04 Sep 2010 10:00:03 +0200</pubDate>
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    <category>abhängigkeit</category>
<category>beziehungen</category>
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<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Liebespfand und Liebesbeweis – noch aktuell?</title>
    <link>http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/564-Liebespfand-und-Liebesbeweis-noch-aktuell.html</link>
            <category>liebe an sich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (induna)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:738 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;500&quot;  src=&quot;http://liebeszeitung.de/uploads/liebespfand.jpg&quot; alt=&quot;liebespfand&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;das einzige offizielle liebespfand - der verlobungsring  &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Wörter verschwinden einfach wieder aus der Sprache, andere werden gelegentlich wiederbelebt und verschwinden erneut. So ergeht es auch Begriffen aus dem Bereich der Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe selbst ist ja ein Wort, das einem ziemlichen Wandel unterworfen ist: Mal steht es für die Treue und Freundschaft unter Männern und wird für die Lust an der Frau gar nicht verwendet, dann wieder bezeichnet es fast ausschließlich die Liebe zur Frau, und letztendlich ist das Wort „Liebe“ in vielen Varianten auch ein Synonym für „Sex“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Liebesbeweis - vom Petting bis zur gewagten Mutprobe   &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wort, das solche Wandlungen durchmachte, ist der Liebesbeweis. Einst geschaffen, um den Beweis der Freundesliebe zu dokumentieren, ist es heute zu einem Wort der Teenager-Foren geworden. Eigentlich ist das ganz klar: Nur wer sehr jung oder betont naiv ist, glaubt, dass die Liebe Beweise braucht, und nur, wer durchtrieben ist, fordert solche „Beweise“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die späten 1960er Jahre galt zum Beispiel unter Teenagern das berühmte „Petting“ als Liebesbeweis – erlaubte eine Frau gar den Geschlechtsverkehr, so galt dies schon als extrem Liebesbeweis. Je durchtriebener die Fordernden waren (und auch heute noch sind) umso gefährlicher oder teurer werden die „Liebesbeweise“. Für manche Frauen ist es eine innere Genugtuung, Männer mit der Forderung nach Liebesbeweisen in Form von Mutproben zu ködern, nur um herauszufinden, ob sie es wirklich tun würden. Das „Liebespfand“, also die versprochene erotische Vergünstigung, wird dabei dann am Ende oft nicht einmal eingelöst. Das Spiel funktioniert natürlich umso besser, je ungewöhnlicher die Liebes-Dienstleistung ist, die die Dame versprochen hat. Im Internet gibt es darüber hinaus zahllose Frauen, die unbestimmte erotische Dienstleistungen gegen „Liebesbeweise“ in Form von Geschenken anbieten. Auch dabei geht es darum, diese Leistungen niemals zu erbringen, die Geschenke aber anzunehmen.  Das Verfahren wendet sich an typische männliche „Verlierer“, die in der einschlägigen Werbung auch deutlich angesprochen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer seriöse und sichere Beziehungen zu Frauen sucht oder sich gar ein Date wünscht, ist hier natürlich völlig auf dem Holzwege, dennoch schaffen es diese Frauen immer wieder, mit der Salamitaktik Männer an sich zu ziehen und von ihren Versprechungen abhängig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das einzige echte Liebespfand: Der Verlobungsring &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirkliche Liebe zwischen Frau und Mann bedarf jedoch keines Beweises, und die Geschenke aus Liebe, die man einander gibt, sollten daher eher persönlich und einmalig sein statt teuer und überall gegen Geld verfügbar. In angelsächsischen Ländern gibt es einen wundervollen Brauch des Liebesbeweises, der zugleich Liebespfand ist: der Verlobungsring als Schmuckring.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Liebespfand wird in der Regel innerhalb einer einmaligen, persönlichen Zeremonie übergeben, die das ganze Spektrum der romantischen Liebe widerspiegelt: Man sucht einen besondern Ort aus, an dem die Übergabe stattfindet, und es ist üblich, dass der Mann dabei auf die Knie geht, um seiner Geliebten die Ehe zu versprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der romantische Hintergrund des Liebespfands&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Liebespfand hatte stets einen durchaus romantischen Hintergrund. Wer über große Mittel verfügte, gab in alter Zeit schon einmal einen wertvollen Diamantring als Zeichen der Liebe, wer hingegen arm, jung und romantisch war, erbat sich eine Locke vom Haupthaar der Geliebten oder schenkte ihr eine gepresste Blume.  Je nachdem, wie das Verhältnis beider zueinander war, konnte man den das Liebespfand als Zeichen der Hingabe aneinander oder auch als indirekte Bezahlung von Liebesdiensten werten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Liebespfand in der Schmuddelerotik &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Liebespfand geriet nach und nach in Vergessenheit. Für die heutigen Menschen und ihre Partnersuche ist das romantische Liebespfand überflüssig geworden, weil man ja jederzeit überall erreichbar ist. Immerhin ist es allerdings möglich, dass inzwischen das eine oder andere neue Liebespfand entstanden ist: Im Bereich der Schmuddelerotik sind es Kleidungsstücke, die man als Fetische ansehen könnte, und im Bereich der Teenageraffären ist es das sogenannte „&lt;a href=&quot;http://www.lechzen.de/Lexikon/Sexting&quot;&gt;sexting&lt;/a&gt;“, bei dem die jungen Frauen mehr oder weniger frivole Fotos an ihre jugendlichen Liebhaber schicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist der einst mit edler Gesinnung besetzte Begriff „Liebespfand“ heute zu einem abgedroschenen, unwürdigen und ganz und gar nicht liebevoll besetzten Begriff geworden. Ob es schade ist? Ich meine es ist gut so. Das Liebespfand gehört nicht in diese Welt, sondern in vergangene Zeiten, in denen es oft das einzige Stück war, das die Liebe symbolisch sichern konnte. – denn eine andere Form der Sicherheit gab es damals nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2009 by &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/sinksanctity/2418880362/&quot;&gt;sinksanctity  (Elizabeth Moorehead)  &lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 08:57:08 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Das Liebesleben und die Gewalt</title>
    <link>http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/553-Das-Liebesleben-und-die-Gewalt.html</link>
            <category>liebe an sich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (induna)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:723 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;500&quot;  src=&quot;http://liebeszeitung.de/uploads/gewaltige_freude.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;gewaltige liebe, gewaltige freude, gewaltige lust&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit kaum einem Begriff kann man die gute Gesellschaft heftiger entsetzen als mit dem Wort „Gewalt“. Wir das Wort dann noch im Zusammenhang mit „Sexualität“ oder gar zusätzlich mit „Frauen“ gebraucht, hat man schon eine kleine Explosion ausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser heutiger Wortgebrauch ist dabei leider auf eine primitive Stufe zurückgefallen. Selbst gebildete Menschen assoziieren mit „&lt;em&gt;Gewalt&lt;/em&gt;“ ein „&lt;em&gt;brutales Vorgehen&lt;/em&gt;“ – doch das ist es nicht. Was ist es aber dann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung des Wortes ist das „Walten“, also das Herrschen. Wer herrscht, kann schalten und walten, wie er will. Wenn er das aber verwirklichen will, kann er nicht tatenlos sein: Die Gewalt will auch ausgeübt werden. Wer jetzt bereits verächtlich ausspuckt, dem sei empfohlen, sein Demokratieverständnis zu überprüfen, denn dort geht selbst verständlich „alle Gewalt vom Volke aus“. Die Gewalt ist also die Grundlage der Demokratie – wenn das Volk herrschen soll, dann muss es auch Gewalt ausüben dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Gewalt und die Liebe - ein Widerspruch in sich?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommt man nun in der Liebe ganz ohne Gewalt aus?  Nein, selbstverständlich nicht. Besonders während der ersten Bekanntschaften mit dem Phänomen „Sex“ gibt die Frau die volle Herrschaft über ihren Körper auf und gestattet dem Mann, einen Herrschaftsakt an ihr zu vollziehen, der für den jungen Mann gar nicht einfach zu bewältigen ist. Er muss die Frau in einer ihm unbekannten Weise körperlich „verletzen“, indem er in sie eindringt. Das ist nun einmal ohne kraftvolles Handeln gar nicht möglich: Kein Mann kann eine Frau im biologischen Sinne „passiv befriedigen“. Der junge Mann, der zum ersten Mal körperlich „liebt“, ist dabei meist total „verblendet“ – sein Hirn kann seinem Handeln nicht folgen, und sowohl die Emotionen wie auch die Gedanken ordnen sich einen Moment lang ganz dem gewaltigen Trieb unter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach und nach wird dem jungen Mann bewusst, was er tut, wie er es tun muss und dass die Erfahrungen umso lustvoller sind, je mehr er auf seien Geliebte eingeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sich der Gewalt anvertrauen, Gewalt ausüben und teilen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen suchen überwiegend keine Gewalt im Sinne einer „Überwältigung“  – aber sie vertrauen sich gerne der Gewalt an. Mit anderen Worten: Sie suchen sich Männer aus, die zu herrschen verstehen. Viele Frauen beginnen schon bald die Ränkespiele um „herrschen und beherrscht werden“ und eigenen sich Gewalt an– zum Beispiel, indem sie die Finanzen verwalten, um einen völlig unerotischen Teil des Lebens anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gewalt ist gewaltig wichtig für die Beziehung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer wo und wie die Gewalt in Liebesbeziehung und Partnerschaften ausübt, ist keinesfalls immer transparent: Sowohl in der Küche wie im Bett wechseln die Herrschaftsverhältnisse, und nicht nur bei Paaren mit besonderen Vorlieben gibt mal der eine, mal der andere auch die Gewalt über sich selbst auf: Rollenspiele, in denen man die Gewalt des Handelns ganz dem Partner überlässt, sind äußerst populär. Wichtig ist dabei ausschließlich, dass man sich einigt, wer wann und wie die Gewalt ausüben darf – und das ist so ähnlich wie in der Küche: Wer das Gericht gut kochen kann, übt auch hier die Gewalt aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungen, in denen Unsicherheit und Unfriede über die Gewaltenteilung herrschen, sind in der Regel weit schwerer zu ertragen als solche, in denen die Gewalten gerecht aufgeteilt, ausgetauscht und ausgeübt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls all dies neu für euch war oder ihr Fragen dazu habt: Die Redaktion beantwortet sie gerne. Diskussionen zu diesem Beitrag werden moderiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titelfoto &amp;copy; 2008 by  &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/lafruu/2975572123/&quot;&gt;La FruU (EsTeR)  &lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 30 Aug 2010 08:15:00 +0200</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>erotisch</category>
<category>frauen</category>
<category>sex</category>

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    <title>ZEIT-Gespräch über die Liebe: Sinnlos</title>
    <link>http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/551-ZEIT-Gespraech-ueber-die-Liebe-Sinnlos.html</link>
            <category>liebe an sich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:722 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot;  src=&quot;http://liebeszeitung.de/uploads/dielust.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;liebe erfordert lust und leidenschaft, sonst wirkt sie wie kalter schweiß  &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle werden in der Regel entwertet, sobald man über sie zu reden beginnt. Dann kann man sie nur noch im blassen Lichte einer Wissenschaft sehen oder gegebenenfalls im gleichfalls faden Licht des verbal Darstellbaren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespräche über die Liebe „an sich“ sind deshalb weitgehend sinnlos. Sie haben bestenfalls Unterhaltungswert, und dies stellen die meisten Menschen schon während der Pubertät fest: Das Thema an sich erregt sie stark, doch das, was verbal stehen bleibt, schmeckt fast immer nach kaltem Schweiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer den Beweis will, kann &lt;strong&gt;DIE ZEIT&lt;/strong&gt; lesen. Lars Eidinger, Sven Hillenkamp und Laura de Weck diskutieren mit zwei Zeit-Redakteurinnen über die Liebe. Ob es überhaupt um die Liebe ging? Ich bezweifle es. Das Wort „Liebe“ in den Mund zu nehmen, heißt nicht zugleich, auch über die Liebe zu sprechen.  Wenn Sie das Gespräch lesen, und anschließend mit einem Verliebten sprechen, werden Sie sofort finden, wie wenig die Triebkräfte der Liebe zum Zug kamen, die uns von innen heraus bedrängen, Beziehungen einzugehen.  Wer über Liebe spricht, muss über Leidenschaft sprechen, wenn er überhaupt an das Thema herangehen will – doch taten dies die Teilnehmer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere Herr Hillenkamp nervt: Sein Buch beruht auf einer einzigen These, und die variiert er auch im Gespräch. Nun trägt dieses Buch zwar das Wort „Liebe“ im Titel („Das Ende der Liebe“), aber die Liebe ist nicht sein Gegenstand, sondern eine recht fragmentarische und dabei zudem sehr fragwürdige Gesellschaftstheorie.  Herr Eidinger sieht die Liebe überwiegend in ihrer praktischen Auswirkung auf den Alltag, was legitim sein mag, aber der Liebe nicht gerecht wird. Nur Frau de Weck hat offenbar ein Händchen für das feine Geflecht von Fühlen, Handeln und Sein. Sie sagte dann auch das Einzige, was im Gespräch Bestand haben wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;«Vielleicht wollen wir eben unerklärliche Dinge ergründen. Wir werden nie herausfinden, was der Sinn des Lebens, des Leidens, der Liebe ist, trotzdem suchen wir immer weiter.»&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch in der ZEIT hat der Liebe nicht gedient, im Gegenteil. Wenn man sinnentleerte akademische Fragen stellt, wie „&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2010/34/Liebe?page=1&quot;&gt;hat die Liebe noch eine Chance?&lt;/a&gt;“, dann darf keine sinnreichen, lebendigen Antworten erwarten.  Insoweit war das Gespräch nur eines: sinnlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titelbild &amp;copy; 2009 by &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/neogabox/3759375253/in/photostream/&quot;&gt;NeoGaboX&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 28 Aug 2010 08:58:47 +0200</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>liebe</category>

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    <title>Lesbische Verführungen - die Chancen und die Risiken</title>
    <link>http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/546-Lesbische-Verfuehrungen-die-Chancen-und-die-Risiken.html</link>
            <category>liebe an sich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (induna)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:715 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;500&quot;  src=&quot;http://liebeszeitung.de/uploads/girls_only.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;chancen und risiken gering -lesbische küsse &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Männer sind die Beziehungen zwischen Frauen immer rätselhaft. Offenbar tauschen sie mit den besten Freundinnen ständig intime Gedanken aus, schlafen in einem Bett und gehen gemeinsam aufs Klo. Aber irgendwie scheint es da auch eine Grenze, die nicht häufig überschritten wird: weiter als bis zu einem sinnlichen Zungenkuss kommt es unter Freundinnen zumeist nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;BI sein: viele Frauen träumen davon - doch aktiv sind sehr wenige &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenzen zwischen dem sinnlichen Wunsch, sich einmal von einer Frau wirklich verwöhnen zu lassen, und der Ausführung sind hoch: Je nach Studie haben zwei Drittel bis zu vier Fünftel der Frauen erotische Träume, die sich auf das eigene Geschlecht beziehen, während die Frauen, die tatsächlich einmal die Lust mit einer Frau geteilt haben, bei etwa einem Fünftel respektive einem Drittel liegt. Da die meisten solcher Begegnungen aus einer ohnehin vorhandenen Situation entstanden sein dürften und zumeist auch „Jugendsünden“ mitzählen, dürfte die Anzahl der aktiv gleichgeschlechtlich liebenden Frauen bei wenigen Prozent der weiblichen Bevölkerung liegen. Zwar heben und senken Modetrends wie die Bi-Neugierde diese Prozentzahlen, aber die „völlige Hingabe an eine andere Frau“ ist eben doch sehr selten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lesbische Verführungen: seltene Chance - seltenes Risiko &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verführungen zu lesbischen Handlungen funktionieren &lt;strong&gt;nicht anders als andere Verführungen auch&lt;/strong&gt;: Zum latent vorhandenen Wunsch der Verführten muss der Ort kommen, an dem es möglich ist, und eine Verführerin, die das Werk vorantreibt. „Gleichberechtigtes Zögern“ ist bekanntlich Gift für die Verführung:  Einer der beiden Partnerinnen muss die Aktivitäten an sich reißen, die andere muss sich diesem Ansinnen beugen. Normalerweise geht es dann schnell und zielsicher voran, wie bei andren Verführungen auch – mit einem gewissen „retardierenden Moment“ in dem die Verführte noch einmal alle Kräfte letzter Bedenken überkommen, die aber zumeist sanft weggeküsst werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit für Frauen, an Verführerinnen zu gelangen, ist im Grunde gering. Wer sich in „ganz normalen“ Arbeitsumgebungen und in soliden, bürgerlichen Freizeitaktivitäten befindet, hat weder die Chance noch das Risiko. Zu etwas verführt zu werden bedingt immer ein großes Maß an Neugierde – das gilt für BDSM-Aktivtäten, Dreier, Partnertausch oder auch für gleichgeschlechtliche Begegnungen. Man muss also dorthin gehen, wo die Dinge stattfinden oder man Personen treffen kann, die an den Praktiken interessiert sind – diese Leute klingeln nicht an der Haustür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundschaft, Verliebtheit, Liebe und Beziehungen sind nicht gleichzusetzen: Freundschaften zwischen Frauen können äußert intim sein aber dennoch in keiner Wiese sexuell. Dass ich Frauen ineinander verlieben, gehört zum Ritual der Beziehungen als solche: Frauen wünschen sich immer, zuerst verliebt zu sein und erst dann die Liebe zu vollziehen. Zu Beziehungen kommt es dabei nur, wenn auch Beziehungsgrundlagen vorhanden sind – und das ist seltener der Fall, als man glaubt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Liebschaften zwischen Hetero-Frauen, die ihre Bi-Neugierde ausleben wollen und Frauen, die ausschließlich Frauen lieben, sind von kurzer Dauer. Es ist vor allem der weiche weibliche Körper, der besser duftet und gepflegter ist als der durchschnittliche Männerkörper, es ist der Zungenkuss ohne Bart – und es ist vor allem die Kenntnis der weiblichen Anatomie, die vor allem die Verführerinnen nutzen und die ihnen dann und wann einen Vorteil verschaffen. &lt;br /&gt;
Ob die Verführung letztendlich Chance oder Risiko war?  Die Frage ist müßig, wenn beide Partnerinnen davon profitieren.  Den Schaden bei einer Kurzzeitbeziehung hat, unabhängig von den Geschlechtern, immer der, der sich verliebt. Wer die Liebe als Spiel begreift, wird sich seltener „unsterblich“ verlieben, und in sein Leben rechtzeitig ein paar Sicherungshaken einbauen, anderen Leinen es sich wieder hochziehen kann, wenn etwas schief geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titelfoto &amp;copy; 2009 by  &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/marcogomes/3300612924/&quot;&gt;marco gomes&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 24 Aug 2010 13:02:53 +0200</pubDate>
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    <category>abhängigkeit</category>
<category>beziehungen</category>
<category>erotisch</category>
<category>frauen</category>
<category>lesbisch</category>
<category>sex</category>
<category>zungenkuss</category>

</item>
<item>
    <title>Liebe - erwarten oder schenken?</title>
    <link>http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/544-Liebe-erwarten-oder-schenken.html</link>
            <category>liebe an sich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (induna)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Selbst, wenn es vielleicht eine Binsenweisheit ist: Die meisten Frauen der heutigen Zeit schenken ihre Liebe nicht vorbehaltlos, sondern sie erwarten, dass ihnen Liebe, Aufmerksamkeit und selbstverständlich auch Lust geschenkt werden. Das ist an sich keine unvernünftige Einstellung: ich gebe - du gibst. Doch scheint es zu sein, dass sich die Gewichtungen verschieben:  Liebe, Lust und Leidenschaft werden immer häufig eher eingefordert als verschenkt. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 375px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:714 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;375&quot; height=&quot;375&quot;  src=&quot;http://liebeszeitung.de/uploads/lustundnurlust.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;lust zu schenken ist schön, lust einzufordern ist zwiespältig&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist der „Liebeshandel“ auch früher schon eine komplizierte Angelegenheit gewesen. In den 1950er Jahren waren die jungen Frauen hin- und hergerissen, wenn es darum ging, den Mann „bei der Stange zu halten“. Die Liebe gerade der jungen Paare stand so gut wie immer im drohenden Schatten der Begierde des Mannes: Er bedrängte Sie, obwohl er wusste, dass sie ihm „nicht alles“ schenken würde, und sie gab dann und wann nach, wobei es zumeist nur zu den kleinen Liebkosungen kam, die man damals „Petting“ nannte. „Ein anständiges Mädchen tut es nicht“, hieß es damals, und tatsächlich bemühten sich wenigstens die Bürgertöchter, dem Anspruch gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Als die Bürgersöhnchen noch dem Küchenpersonal nachliefen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle Frauen waren so zurückhaltend, und so manches Bürgersöhnchen entdeckte das eine oder andere Mal, dass es bei den „einfachen Leuten“ nicht so kompliziert zuging: ob Küchenpersonal oder Friseurin, Verkäuferin oder Schwesternhelferin – es gab die Frauen, die ihre Süßigkeiten recht freizügig verteilten, und da auch Übung die Meisterin macht, wussten sie, welche Liebespraktiken Männer wirklich „schön“ fanden. Diesen Frauen standen all die begierigen Witwen, &quot;übrig Gebliebenen&quot;, Lebenskünstlerinnen und ähnliche Frauen gegenüber, die den jungen Männern den nötigen Lebensunterricht gaben, um ihrerseits einer Frau Freude bereiten zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Liebe lernen und Lust lernen - und wer lehrt es?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manches ist geblieben, wie es war: Der junge Mann seht sich nach der Partnerin, will aber auch seine Begierde stillen. Zunächst reicht ihm Letzteres völlig, denn „Liebe und Lust“ unter einen Hut zu bringen, ist zunächst schwer. Der junge Mann kann weder wirklich emotional lieben, noch kann er seine Lust wirklich mit einer Frau teilen. Die Fähigkeit, zu lieben, wird er mit den Jahren lernen – teils durch Frauen, teils durch die eigene Charakterbildung. Doch was seine Begierde betrifft, da braucht er Lehrmeisterinnen, die ihm einerseits die Möglichkeiten zeigen, Lust zu empfangen und andererseits die Fähigkeiten, Lust zu schenken. Machen wir uns doch bitte nichts vor: Die Weitergabe von erotischen Fähigkeiten an junge Männer war und ist Sache der Verführerinnen, und sie tun anderen Frauen einen Dienst, indem sie dafür sorgen, dass die jungen Männer bessere Liebhaber werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Auch weibliche Verführungen sind nicht mehr, was sie mal waren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wünschen sich bereits recht junge Frauen, dass die perfekten Liebhaber vom Himmel fallen. Während die Frauen über 30 immer „lecker“ beim Einkommen, der Bildung und den sozialen Komponenten der Liebe werden, wollen viele 18-jährige einen Mann, der zu alledem die körperliche Liebe perfekt beherrscht – und nicht nur das. Er soll auch auf erotische Signale, die von ihr ausgehen, unmittelbar reagieren, was so weit geht, dass einzelne Frauen sich bereits beklagen, wenn sie noch „etwas daran tun“ müssen, um ihren Freund in Liebesstimmung zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe – gleich, ob sie geistig, emotional oder körperlich verstanden wird, braucht aber Einfühlungsvermögen. Kein Mensch liebt seinen Partner rein emotional immer gleichbleibend, und das gilt ebenso für die körperliche Liebe. Wer sie sich die Liebe ins Haus holen will, muss sie schenken können, und wer körperliche Liebe sucht, muss den eigenen Körper schenken können und schenken wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lustforderungen an den Partner funktionieren nur in der käuflichen Liebe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles ist ein seltsames Spiel mit vielen Varianten, und keine Paarung ist wie die andere. Nur eines wird nicht funktionieren: Liebes- und Lusterwartungen an die Partnerin oder den Partner zu stellen und selber nur genießen zu wollen. Männer wissen zumeist: Das gibt es fast nur bei der käuflichen Liebe, und wenn sie halbwegs echt gespielt sein soll, dann ist sie teuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und Frauen? Der Wandel vom Hausmütterchen zur emanzipierten, berufstätigen und auch sexuell unabhängigen Frau ist geschichtlich gesehen noch keine 50 Jahre alt – und erst seit wenigen Jahren trauen sich Frauen, ihre Lust ungehemmt zu zeigen. Doch wohin wird der Weg gehen? Zu immer mehr Ansprüchen? Zu einer erotischen Konsumhaltung? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun –die meisten Beziehungen leben immer noch vom gegenseitigen Geben und Nehmen in Liebe, Freude und der Lust, einander körperlich zu begegnen. Aber was die Foren uns zumindest erraten, ist dies: Die Ansprüche der Frauen an Männer werden größer – auch in sexueller Hinsicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Bei &lt;a href=&quot;http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/545422/  &quot;&gt;Med1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titelfoto: &amp;copy; 2009 by &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/neogabox/3984632719/&quot;&gt;Gabriel S. Degado&lt;/a&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Aug 2010 08:24:46 +0200</pubDate>
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<category>beziehungen</category>
<category>erotisch</category>
<category>frauen</category>
<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Partnersuche und Sexualität -edel und verlogen?</title>
    <link>http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/513-Partnersuche-und-Sexualitaet-edel-und-verlogen.html</link>
            <category>liebe an sich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (induna)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 505px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:684 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;505&quot; height=&quot;511&quot;  src=&quot;http://liebeszeitung.de/uploads/erotische_wuensche.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;wird sie ihrem partner alle wünsche offenbaren?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer gut funktionierenden Partnerschaft „wirklich“ wichtig ist, ist hochgradig umstritten. Für die Ehe gelten ja zunächst die allgemeinen Bedingungen für die Partnerschaft, dann aber kommt die Unwägbarkeit hinzu: die Liebe – und die Liebe geht einher mit dem extremen Einsatz von natürlichen Drogen, die Mutter Natur in uns ausschüttet und die uns in den schönsten Wahnsinn dieser Erde treiben sollen: Sex. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die wahre Liebe - ja, aber was macht man mit der Lust?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es kein Wunder, dass auch die Diskussion über die „wahre Liebe“ in unterschiedliche Richtungen geht: Die einen lassen sich auf neue Experimente ein und versuchen, die Wünsche ihrer Partnerinnen und Partner möglichst lustbetont nach bestem Können zu erfüllen. Von den anderen versucht ein Teil, sich, sich aus Liebe zu überwinden, die fremden Lüste „dennoch“ zu erfüllen und ein dritter Teil wird aus Stolz, Furcht oder Ekel ablehnen, sich darauf einzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Edelmutige Partnersuche mit Schwiegereltern-Mentalität?&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies alles spielt offensichtlich bei Online-Partneragenturen keine Rolle. Wer sich ihre Kriterien einmal ansieht, wird kaum auf die Idee kommen, dass es dabei auch um Liebe, Lust und Leidenschaft geht. Das mag zum einen Teil daran liegen, dass es sich bei Partneragenturen um Vermittler langfristiger Beziehungen handelt, kann aber aus dieser Tatsache nicht vollständig erklärt werden. Denn auch der „aufrechte“ und an sich edelmütige Partnersuchende mit Familiensinn will ja nicht die Erbsen der Matchingpunkte zählen, sondern zunächst einmal eine lustvolle, über alle Maßen sinnliche Begegnung der Geschlechter genießen – landläufig sagt man wohl dazu: „Er will sich verlieben.&quot;  Dieses Phänomen genießt  in dem von Partnervermittlern propagierten Menschenbild allerdings keine Priorität. Es scheint vielmehr so zu sein, dass ein bestimmtes Welt- und Menschenbild propagiert wird, das durch und durch konservativ ist: Man verlangt „Ähnlichkeiten“ im Charakterbild oder in den Wertvorstellungen, sucht nach ähnlichen Partnerschaftsvorstellungen und versucht, die Einstellungen zur Partnerschaft schlechthin zu ermitteln. Dieses Bild eines jungen Paares erinnert sehr an das Schwiegerelterndenken der 1950er Jahre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der lange Atem des Lebens - und der kurze Atem der Lust&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies „Edelbild“ der Partnerschaft hat sicher seine Berechtigung – gerade heute wird ja wieder darüber diskutiert, ob man nicht zur „Vernunftehe“ zurückkehren sollte – oder wenigstens vor der Ehe einmal prüfen sollte, ob außer Hinwendung, Liebe, Lust, Leidenschaft und Sex auch noch der lange Atem für ein ganzes Leben miteinander vorhanden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite allerdings dürfte jedem bekannt sein (übrigens auch dem Autor des erwähnten Buches), dass Liebe, Lust und Leidenschaft oftmals Vernunftgründe schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Sexualität als notwendiges Übel?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist es nun mit der Sexualität? Fast jeder Mensch hat im Hintergrund erotische Wünsche, die zumal in der Jugend recht heiß aufkochen und nach Erfüllung streben. Wie ist es also mit den sexuellen Träumen und Gelüsten? Soll man sie zunächst in den Sicherheitstresor sperren, bevor man sie dem Partner offenbart? Und wenn man es tut, werden sie dann jemals wieder das Licht der Welt erblicken? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir uns nichts vor: Mit dem  angeblichen Edelmut, mit der Menschen die Partnersuche gehen, ist es nicht weit her. Hinter nahezu jedem Beziehungswunsch lauert auch irgendwo eine Geilheit, und hinter dieser Geilheit steht wieder der Wunsch, mit einem wundervollen Partner auch alles zu verwirklichen, was man sich erträumt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich daran ärgert, ist vor allem das überaus konservative Frauenbild, das oft im Hintergrund mitschwingt – Frauen haben angeblich nur ganz gewöhnliche Lüste, Männer hingegen wollen von ihnen, dass sie Dinge tun, die „man von Frauen nicht verlangen kann“ – was mich abermals an die 1950er Jahre erinnert – mitsamt dem belehrenden Unterton, was „Liebe ist“ – was in diesem Fall wohl heißen dürfte: „Was Liebe gefälligst zu sein hat“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei klagen durchaus auch Frauen, dass ihre Männer nicht experimentierfreudig genug sind, nicht weit genug gehen, sie nicht genügend herausfordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Scharfe Gerichte servieren - möglich zu Hause&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 300px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:685 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;211&quot;  src=&quot;http://liebeszeitung.de/uploads/geheime_lueste.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;geheime lüste - erfüllbar?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Menschen, die Partner werden wollen, sollten dem  anderen alles zur Verfügung stellen, was sie an geistigen, emotionalen körperlichen Ressourcen verschenken können  - ohne Vorbehalte und mit Experimentierfreude, aber durchaus auch unter dem Gesichtspunkt, entscheiden zu können, wo die Grenzen sind. Sinnbildlich gesprochen verhält es sich mit der Erfüllung erotischer Genüsse so wie mit der Befriedigung kulinarischer Gelüste. Bevor noch die eigene Küche bestellt wird, sollte man daher austesten, wie man es denn mit den eigenen Lüsten hält und sich fragen, ob man aus Liebe auf die eine oder andere Methode, die Lust auszuleben, verzichtet. Selbst wenn man darüber spricht und sich einig wird: Wenn man gerne Currygerichte isst, und es ein scharfes Currygericht zu Hause nicht gibt, dann geht man eben dort essen, wo diese Gerichte serviert werden. Das ist im Prinzip nicht einmal eine „männliche Denkweise“, denn auch Frauen haben verborgene Wünsche, die sie „ihre“ Mann niemals gestehen würden – aber vielleicht in einer schwachen Stunde einem anderen Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Angst, Lüste einzugestehen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 180px&quot;&gt;&lt;iframe src=&quot;http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=sehpferd&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3492251374&quot; style=&quot;width:120px;height:240px;&quot; scrolling=&quot;no&quot; marginwidth=&quot;0&quot; marginheight=&quot;0&quot; frameborder=&quot;0&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;Die Praxis zeigt, dass viele „frische“ Paare einander noch nicht soweit trauen, sich alle erotischen Gelüste zu gestehen, auch wenn sie schon mehrfach miteinander geschlafen haben. Dies resultiert teils aus der Freude am momentanen Lustgewinn, teils aber auch aus der Furcht, den anderen beim Geständnis der eigenen Wünsche sogleich wieder zu verlieren. Das Problem ist bekannt, aber es wird nur von wenigen Paaren wirklich behandelt. Die Folgen können Seitensprünge beider Geschlechter oder Bordellbesuche des Mannes sein – sinnigerweise immer dann, wenn nach drei bis sieben Jahren die Lust in die Krise kommt.  Schon aus diesem Grund wäre es sinnvoll, rechtzeitig mutig abzusprechen, welche bislang unbekannten erotischen Wünsche man einander erfüllen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Argumente, Gegenargumente und Vernebelungen zum Thema findet man beispielsweise in diesem&lt;a href=&quot;http://www.elitepartner.de/forum/seid-ihr-so-edel-oder-aber-unehrlich-oder-stimmt-mit-mir-etwas-nicht.html&quot;&gt; Forumsbeitrag&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Mon, 26 Jul 2010 07:04:34 +0200</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>erotisch</category>
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<category>sklavin</category>

</item>
<item>
    <title>Romantik, Liebe, Leidenschaft und Lust – alles per Mausklick?</title>
    <link>http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/507-Romantik,-Liebe,-Leidenschaft-und-Lust-alles-per-Mausklick.html</link>
            <category>liebe an sich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:679 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;666&quot;  src=&quot;http://liebeszeitung.de/uploads/mausklick.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;die maus per mausklick finden? &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die große Liebe per Mausklick finden“ – im Grunde genommen kann man seien Inkompetenz in Sachen Online-Dating gar nicht deutlicher ausdrücken. „Die große Liebe“, die „Liebe meines Lebens“, der „Traumpartner“ oder der „einzige richtige Partner“ sind Bestandteile der bürgerlichen Welt des 20. Jahrhunderts. Sie hatten eine Berechtigung, als das Prinzip, Töchter per Mitgift zu verkuppeln, nach und nach auslief und die Liebesheirat Mode wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Zeit vor dem Mausklick - keinesfalls wirklich romantisch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon gegen Ende des 20. Jahrhunderts wurde klar, dass diese Begrifflichkeit nichts als Makulatur war. Die schicksalhafte und romantische Begegnung der Geschlechter war längst Kitschromanen vorbehalten. In Wahrheit war die aktive Partnersuche längst Alltag – nur suchte man damals eben noch ein wenig anders. Die meisten der vermeintlichen „Zufälle“ erwiesen sich bei näherem Hinsehen stets als Absichten. Man ging eben nur dorthin, wo man passende Partner zu finden hoffte, was praktisch bedeutete, man suchte sich den Lebenspartner aus einem gewissen Kreis von Menschen, denen man nicht zufällig und schicksalhaft, sondern zumeist recht gezielt begegnete. Man erinnere sich: Männer fragten stets, ob es auf Partys oder in Discos auch genügend „Frauen“ vorhanden wären, um eine Auswahl zu haben – und bei Partys versuchte man verzweifelt, die Anzahl der teilnehmenden Damen und Herren im Lot zu halten – meist mit erheblicher weiblicher Unterdeckung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Internet Zeit - &quot;offline&quot; so unromantisch wie &quot;online&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute findet der Partnersuchende, vor allem der Spätstarter, alles andere als eine romantische Umgebung vor, in der er wählen kann wie in einem Süßwarenladen. Die Partnersuche findet überall und unter allen Bedingungen auf einem hart umkämpften Markt satt. Bestimmte Gruppen von Männern – besonders junge Männer zwischen 21 und 35 – haben kaum Chancen, wenn sie nicht zukunftsträchtige Ausbildungen oder bereits entsprechende finanzielle Mittel vorweisen können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die bürgerliche Welt will dies alles nicht wahrhaben. Sie war bereits im 20. Jahrhundert noch tief in der Begrifflichkeit des 19. Jahrhunderts verwurzelt, wenn es um die Liebe ging, und sie ist es bis heute. Offen oder unterschwellig wird immer wieder der Verlust der &lt;em&gt;romantischen Liebe&lt;/em&gt; beklagt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originaltext einer aktuelle Tageszeitung (1): „&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Wirklich romantisch ist das Kennenlernen im WWW nicht, es erinnert eher ein wenig an Online-Shopping&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;.“ Fragt sich, wen es an Online-Shopping erinnert - mich zum Beispiel nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Sprache der Dummheit: Liebe per Mausklick&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier zeigt sich das zweite Problem der Sprache unserer Presse: Das Leben, das man aus der bürgerlichen Welt zu kennen glaubt, kämpft nun gegen die angebliche digitale Wirklichkeit – dazwischen existiert offenbar ein Vakuum.  Denn wer einmal einen Partner per Internet gesucht hat, weiß, dass es dabei weder um die „Partnersuche per Mausklick“ noch um eine „Art Shopping“ geht. Shoppen, lassen Sie es mich einmal knallhart sagen, kann man im Internet bestenfalls Vollzeit- und Teilzeithuren. Alle anderen Menschen wollen mit Sorgfalt gewonnen werden – und dafür ist das Wort „Mausklick“ so unangebracht, dass sich einem die kleinen Nackenhaar sträuben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das  &quot;shoppen&quot; von Gelegenheitssex&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die Liebe – wie ist es aber bei Lust oder Leidenschaft, vielleicht sogar bei der Suche nach einem Seitensprung, einem Erotikabenteuer, oder eine Hure, die besondere Dienstleistungen anbietet? Kann man da nicht einfach Menschen in den Warenkorb legen, zur Kasse gehen und bezahlen? Da wäre doch der Satz angebracht, man können „Frauen und Männer shoppen“ oder etwa nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, „shoppen“ kann man immer nur diejenigen Menschen, die gewohnt sind, ihren Körper oder eine sexuelle Dienstleistung anderer Art gegen Geld anzubieten. Sie wissen, was sie wert sind, und sie sagen es zumeist auch deutlich. Schwieriger wird es schon, wenn man nur die glühende, spontane Leidenschaft sucht, aber kein „TG“ zahlen will oder „Menschen ohne FI“ sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsache ist: je offener das Scheunentor der „Casual Sex“-Börse, wie man so etwas nennt, geöffnet wird, umso mehr zweifelhafte Gestalten melden sich dort an.  Zweifelhaft kann viel sein, zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Die Bitte, den Partner unter einer Mehrwert-Nummer anzurufen.&lt;br /&gt;
-	Die Möglichkeit zu offerieren, sofort SMS auszutauschen (über Mehrwert-SMS-Nummern).&lt;br /&gt;
-	Die schnelle Abfrage sehr persönlicher Daten (deutet auf Datenräuber oder Detektive hin).&lt;br /&gt;
-	Der Vorschlag sofortiger Treffen ( oftmals Verbrecher aller Art, insbesondere Räuber und Erpresser).&lt;br /&gt;
-	Sehr schneller Sex ohne Kondom und Bezahlung (gewillkürte Schwangerschaften oder die Erpressung damit). &lt;br /&gt;
-	Schneller Sex an merkwürdigen Orten (versteckte Kameras, Erpressung, Auftauchen von Zuhältern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Casual Sex birgt immer Risiken &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet nun nicht, dass „Casual Sex“ auf Agenturseiten gefährlicher ist als gewöhnlicher Gelegenheitssex mit Zufallsbekanntschaft aus Bars – aber er ist mindestens genau so gefährlich. Die männliche Meinung, ihnen könne ja gar nichts passieren, weil sie Männer sind, ist lächerlich: Sex-Betrügerinnen und Betrüger sind mit allen Wassern gewaschen – und solange man nur schriftlich in Kontakt steht, könnte die lustvolle, kurvenreiche Clementine auch Clemens sein, der sich als Student mit geilen SMS oder Email ein paar Euro dazu verdient.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Tipp: Niemals versuchen, Menschen zu „shoppen“, weder für Beziehungen noch für die schnelle Lustbefriedigung. Bei der Suche nach Langzeitpartnern ist man ja gemeinhin besonders höflich und umsichtig, und wir raten sehr, dies auch beim „Casual Dating“ zu sein. Gerade hier sind die Suchenden oft noch unsicher und sie freuen sich, wenn sie als Menschen wahrgenommen werden – und nicht als Lustobjekte, die zum Abschluss freigegeben worden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/ratgeber/top_themen/2854755_Partnersuche-im-Netz-Die-grosse-Liebe-per-Mausklick-finden.html&quot;&gt;Frankfurter Rundschau&lt;/a&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titelbild: Nach einem Originalfoto von Lorena Cupcake, &amp;copy; &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/julietbanana/3386812257/&quot;&gt;2008 by Lorene Cupcake.&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 19 Jul 2010 15:51:02 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Wie stillen Frauen eigentlich ihren Durst nach Liebe?</title>
    <link>http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/504-Wie-stillen-Frauen-eigentlich-ihren-Durst-nach-Liebe.html</link>
            <category>liebe an sich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (induna)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:674 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;500&quot;  src=&quot;http://liebeszeitung.de/uploads/spielmitdirselbst.jpg&quot; alt=&quot;spiel mit dir selbst&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;das lustvolle spiel mit sich selbst&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer lechzen ja dauernd – nach Bewunderern, Liebe, Leidenschaft, Erotik, Sex und vor allem natürlich nach den wenigen Sekunden, in denen sie dann ihre Erfüllung in die stille Mondnacht schreien – zwar meist nur einmal, aber dafür umso animalischer.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Frauen? Wonach lechzen sie? Haben sie „nur“ sinnliche Gedanken oder legen sie dabei auch „Hand an“? Und was geschieht, wenn die Single-Frau  monatelang keinen Lover ins Bett locken kann – dürstet es sie dann nicht, mal einen Brunnen aufzusuchen und ihn nach Herzenslust auszusaufen? Wie erfüllen sie sich ihre Sinnlichkeit, ihre Liebe, ihre Lust? Ja, natürlich meinen wir: außer durch Shopping, Prosecco und Sahnetörtchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen – so urteilten die wenigen Damen, die dazu Auskunft geben wollten (ich kenne keine Frauen unter 30, wie ich zu meiner Schande gestehen muss) – suchen vor allem nach Sinnlichkeit. Sie haben sinnliche Träume, verführen sich selbst auf sinnliche Weise und wünschen sich sinnliche männliche Liebhaber – und wenn sie die nicht finden, dann gieren sie eher nach Frauenkörpern als nach den Typen, die ausschließlich auf die Befriedigung der eigenen Lust aus sind. So ganz genau beschreiben ist dies alles nicht, also lasse ich mal eine unserer Gewährsfrauen zu Wort kommen: „Im Grunde will ich alles: Wildheit und Zärtlichkeit, Dominanz und Demut und vor allem will ich alles, aber auch alles vergessen, was um mich herum passiert“. Sie weiß, wovon sie redet: Romantik ist eigentlich für sie ein Fremdwort – der Job ist hart, und sie muss nicht nur mit Zahlen umgehen, sondern auch welche vorweisen. Doch Kerzen, ein Gläschen Sekt, ein sinnliches, sanftes Spielzeug für den Anfang und dann dazu das Kopfkino – das geht eigentlich immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die kleinen Helfer trösten seit fast hundert Jahren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nirgendwo wird so viel verschwiegen wie über die einsamen Nächte, in denen die Lüste sanft daherkommen. Man hat da dies oder jenes im Nachtschränkchen, und man kauft bei seinem Lieblingsversandhändler auch dann und wann ein Teilchen dazu. Frauen tun dies seit 100 Jahren. Damals wurde für die kleinen Helfer sogar in Hausfrauenmagazinen geworben – heute dürfen wir nicht einmal mehr hier dafür werben, ohne Ärger mit einem Werbeanbieter zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich fühle mich gerne unbeobachtet, und ich will nicht, dass mir jemand übel nachreden kann“, sagt unsere Gewährsfrau noch. Sie kann sich nicht leisten, als Flittchen oder Schlampe geoutet zu werden – und erst recht nicht als Bi-Frau.  Was da bleibt? Wenig. Mal eine Begegnung auf einer Konferenz, mal ein Besuch in einer Hotelbar unter falscher Identität –eigentlich nicht sonderlich lohnend, sagt sie.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Männer: Räubern, locken, kaufen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Irrtum, so sagt uns die attraktive Anja, sei ja, dass es genug gute Männer gäbe – gibt es aber nicht, jedenfalls keine guten Lover. Sie muss vor allem verschwiegen sein, denn sie räubert in Beziehungen. Sie lächelt, wenn sie erzählt, dass manche Ehefrauen ihre Männer als Liebhaber loben. „Wer ein guter Lover für die Ehefrau ist, ist erst recht ein guter Lover für eine fremde Frau“, sagt sie, ohne mit der Wimper zu zucken. Sie ist unter 40 und hat noch die freie Wahl – doch an den Partnermarkt will sie nicht, weil sie ledige Männer nicht besonders mag: Viel zu kompliziert sei es mit denen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Frauen in Anjas Alter locken mit ihren Liebesqualitäten: Machst du es mir schön, mach ich es dir schön. Der Deal läuft so schlecht und Recht, aber man müsse schon zusehen, dass man auch wirklich seinen Anteil bekäme – Männer seien eben Sexegoisten. Sinnlichkeit, Liebe und Leidenschaft gäbe es aber schon, sagt eine Frau über 40, die es wissen muss: Sie hat einen jüngeren Lover, der noch ein bisschen lernfähig ist. Doch das „Anlocken“ lohne sich – und ihre Fallen würde sie im Internet auslegen, will uns aber nicht sagen, wo. Last not Least: Callboys, männliche Escorts, Loverboys? Wir fanden für unsere kurte Befragung niemanden, der zugab, sich Männer zu kaufen. Doch auch hier wurden wir verschämt auf gewisse Seiten des Internets verwiesen, auf denen Frauen sich einen Liebhaber für ein paar Tage anlachen können – Casual Dating heißt so etwas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Frauen: geheime Geliebte statt männlicher Lover?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faszination ist groß, und in der Fantasie stehen sie der Lusterfüllung oft zur Seite, die eleganten Verführerinnen oder mädchenhaften Geliebten. Alleine – die Praxis gibt sie nicht her. Wer nicht selbst zur Verführerin taugt, sei aufgeschmissen, sagt eine Freundin, die sich ein bisschen in der Szene auskennt – aber da geht es schon los: Wer will denn schon eine Szenenfrau, wenn es um eine lesbische Romanze geht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fazit einer durchfragten Sommernacht:  Es wäre schön, zu zweit zu sein, und alles wäre wesentlich erregender, wenn sich fremde Haut an der eigenen Haut riebe. Doch letztlich gilt: Die Single-Frauen wären ja alle gern sinnlich und wären gern froh – nur die Verhältnisse, die sind eben nicht so.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto &amp;copy; 2006 by  &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/gi/175038226/&quot;&gt;&quot;TheAlieness GiselaGiardino²³&quot; -  Gisela Giardino&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sat, 17 Jul 2010 18:19:57 +0200</pubDate>
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    <category>anlocken</category>
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</item>
<item>
    <title>Bisexualität über 40 – das neue Frauenthema</title>
    <link>http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/498-Bisexualitaet-ueber-40-das-neue-Frauenthema.html</link>
            <category>lust und sex</category>
    
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    <author>nospam@example.com (induna)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:669 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;275&quot;  src=&quot;http://liebeszeitung.de/uploads/bisexaual_w.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;leidenschaft kennt kein alter: bisexualität auch im erwachsenenalter &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die herrschende Volksmeinung in aufgeklärten bürgerlichen Kreisen geht so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Junge Frauen experimentieren mit ihrer Sexualität und finden dabei gelegentlich auch gefallen an überwiegend schwärmerischen lesbischen Beziehungen – sobald sie aber aus der Pubertät heraus sind, wenden sie sich dann doch Männern zu und bleiben bis an ihr Lebensende lupenreine heterosexuelle Frauen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit Langem gibt es Vermutungen, dass dies nicht stimmt. Frauen in mittleren Jahren sind besonders bi-neugierig, auch wenn sie diese Wünsche nicht immer ausleben. Ergibt sich aber die Gelegenheit oder treffen sie auf eine Verführerin, dann fallen die Vorbehalte schnell. Gleichwohl glaubt man, dass diese Beziehungen eher als Affären gelebt werden und nicht besonders häufig zu Lebenspartnerschaften führen – die mittleren Jahre sind nun einmal die Zeit der sexuellen Eskapaden, gleich, ob der Seitensprung mit einer Frau oder einen Mann ausgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es aber stimmen, was Forscher nun über ältere, in heterosexuellen Beziehungen lebende bisexuelle oder auch lesbische Frauen herausgefunden haben, dann gibt es bei reifen Frauen eine recht große Neigung, gelegentlich oder dauernd das Ufer zu wechseln. Die Forscher meinen, dass diese Frauen deswegen nicht beachtet würden, weil sie in der Regel auf ein „Coming-out“ verzichteten und ihre Lüste lieber in der Stille ausleben würden. Für manche dieser Frauen sei die lesbische Erfahrung in höherem Alter sogar absolutes Neuland, weil sie in der Jugend niemals lesbische Neigungen verspürten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse sind deshalb so sensationell, weil in der Vergangenheit stets angenommen wurde, dass Menschen nach möglichen Schwankungen in der Jugend nach der Pubertät ihre Orientierung beibehalten, während uns das Erfahrungswissen lehrte, dass insbesondere künstlerisch veranlagte Frauen ihre sexuelle Identität wechseln konnten. Noch vor wenigen Jahren wurde angenommen, dass alle bisexuellen Menschen im Grunde verkappte Homosexuelle wären, die sich nur nicht trauen würden, zu diesem “Lifestyle“ zu stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Gespräch sagte mir eine bisexuelle Frau einmal, sie würde von Männern Gefühle bekommen, die ihr keine Frau geben könnte, und von Frauen solche, die ihr kein Mann vermitteln könne. Danach gefragt, ob sie damit keine Konflikte hätte, antwortete sie: „Nicht, wenn ich mich in der Rolle völlig wohlfühle“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist immerhin möglich, dass Frauen die Liebe durchaus spielerischer auffassen als Männer und der Wechsel der geschlechtlichen Identität deshalb nicht an psychischen Betonmauern endet, wie das bei Männern zumeist der Fall ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten wir also zunächst einmal fest: Frauen können in jedem Alter ihre geschlechtliche Identität wechseln – sei es spielerisch oder in dem vollen Ernst, einen neuen Lebensstil zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen im &lt;a href=&quot;http://www.telegraph.co.uk/science/science-news/7883867/Late-blooming-lesbians-women-can-switch-sexualities-as-they-mature.html&quot;&gt;Britischen Telegraph&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titelfoto: &amp;copy; by &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/32912172@N00/4776545353/&quot;&gt;Bob Bobster, 2010&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 14 Jul 2010 11:18:19 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/498-guid.html</guid>
    <category>beziehungen</category>
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</item>
<item>
    <title>Der Leichtsinn des Sommers</title>
    <link>http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/492-Der-Leichtsinn-des-Sommers.html</link>
            <category>liebe an sich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:663 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;581&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://liebeszeitung.de/uploads/hot_summer.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal ist es ein nackter Oberarm, der die Begierde anstachelt, dann wieder das lüsterne Hervorstechen dieser süßen kleinen himbeerähnlichen Gebilde, die wir leider im Deutschen „Brustwarzen“ nennen.  Es muss nicht schön sein, was wir da sehen – es muss uns Männer nur an etwas erinnern, was wir schon einmal bewundert haben, als es weniger „verfügbar“ war. Es ist ja so – die ältlichen Bauchinhaber, die am Strand auf nackte Brüste schielen, freuen sich an der Form der Körper – und die meisten würden Fersengeld geben, wenn eine barbusige Dame käme und sagte: „Na, Opa, willst du mal anfassen?“ Natürlich würde er – ja er würde sogar ein Vanilleeis von dieser Unterlage lutschen – aber eben nicht, wenn er als Voyeur ertappt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Im Sommer kommt der Leichtsinn in die Liebe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer bringt den Leichtsinn in die Liebe. War es im Frühjahr noch die unglaublich überschäumende Begierde, das Lechzen nach dem fremden Körper, das uns die Sinne nahm, so liegt dieser Tage die Sinnlichkeit an der Oberfläche – hier ist viel Haut, und sie wird nicht ohne Grund gezeigt, sagt uns unser Hirn, so ganz von hinten um die Ecke. Halb benebelt von der Temperatur, halb von den Cocktails, Sektgläsern oder leichten Weinen, die wir getrunken haben, geben wir uns ihm oder ihr hin, als sei es selbstverständlich, einfach einzuwilligen in das lustvolle Spiel. Auch wer sonst an „Beziehungen denkt, schickt die Moral nun in die Mauser und verbringt zwei oder drei Nächte in einem Lotterbett, bis die ausgezehrten Körper wieder mit heftiger Lust vollgepumpt wurden. „Ein paar Tage vor der Abreise kennenlernen“, so empfahl mit einmal eine Dame, die sich regelmäßig Urlaubsbekanntschaften für das Bett sucht,  „dann kannst du sicher sein, dass es nicht schwierig wird.“ „Schwierig werden“, das bedeutet vor allem: Sich zu verlieben – so ganz richtig, in die Person, nicht in die Art, wie er oder sie die Lust zelebriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Sommer - Zeit der leichtfüßigen Verführung &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer ist die Zeit der leichtfüßigen Verführungen – ohne viel Aufwand, und selten mit Widerstand. Es ist die Zeit des Hineinschlitterns in heiße und sanfte Affären und in schräge Beziehungen aller Art. Da werfen Frauen plötzlich Blicke auf andere Frauen, die daheim in Oldenburg (Holstein) nicht einmal wagen würden, sich längere Zeit alleine in die örtliche Eisdiele zu wagen, und da begehren 40erinnen Jünglinge, die gerade erst ins legale Mannesalter gekommen sind. Wer in einer schwülen Nacht einmal eingeladen wurde, noch ein paar Schritte am Strand zu gehen, der sollte wissen, dass er nun fast unweigerlich in eine Affäre hineintappt – und möglichst ein kleines bisschen darauf vorbereitet sein. Selbstverständlich ist dies nicht auf den Strand beschränkt – bei jeder Sommerparty ist Ähnliches möglich, denn im Sommer fällt nicht auf, wer mit wem einmal ein wenig hinausgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immer es ist, was uns im Sommer so leichtlebig macht – wir sollten es leben, erleben, durchleben und die süßen Früchte der Liebe miteinander teilen, wenn sie reif sind. Meistens kommen die Gelegenheiten des sommerlichen Leichtsinns nicht wieder. Dann trägt die  entfernte Tante Käthe wieder ihre bekannte Distanz im Kostüm zur Schau, während uns beim Sommerfest bei Onkel Franz noch ihre vollen Brüste im leichten Sommerkleid entgegenquollen, und die Direktionssekretärin, die beim Firmensommerfest noch leicht angeschickert flirtete, mutiert im Herbst wieder zur Vorzimmerdame ohne Furcht und Tadel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sie, die Zeiten, in denen wir süße Himbeerchen genießen sollten oder auch reife Pfirsiche – im Herbst bleibt uns dann nach dem Ausklang der Weinfeste in erster Linie das Fallobst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel: &amp;copy: 2005 by &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/miss_pupik/54632476/&quot;&gt;miss pupik &lt;br /&gt;
&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 10 Jul 2010 20:13:22 +0200</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>brüste</category>
<category>frauen</category>
<category>nackt</category>

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    <title>Hokuspokus der Liebe – Astrologie</title>
    <link>http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/486-Hokuspokus-der-Liebe-Astrologie.html</link>
            <category>liebe an sich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (induna)</author>
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    Ob Fisch und Steinbock zueinanderpassen oder Widder und Jungfrau ist – mit Verlaub, ein Kaffeeklatschspaß, bei dem ein paar Frauenzeitschriften auf dem Tisch liegen. Wer sich ernsthaft darüber unterhalten will, dem fällt bald auf, dass Paare aufgrund ganz anderer Kriterien zusammenkommen als durch ihre angeblich passenden oder unpassenden Sternzeichen. Man könnte das Zusammenpassen genau so gut auswürfeln – es ist eben ein Gesellschaftsspiel und weiter nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Rat meidet Menschen, die eure Geburtsstunde wissend wollen – er an Astrologie glaubt, ist auch sonst leichtgläubig – und das schadet Beziehungen so gut wie immer, weil es sie anfällig gegenüber Angriffen von außen macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieser Artikel ist teil unseres Sommer- und Ferienprogramms und fällt daher kürzer aus als sonst üblich.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 Jul 2010 08:26:00 +0200</pubDate>
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<category>frauen</category>

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    <title>Persönlichkeit, Typ oder lieber gar nicht auffallen?</title>
    <link>http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/482-Persoenlichkeit,-Typ-oder-lieber-gar-nicht-auffallen.html</link>
            <category>liebe an sich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:661 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;574&quot;  src=&quot;http://liebeszeitung.de/uploads/wiewirkeich.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;reicht es, sexy zu sein? wie kommt man am besten an?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So manche Frau fragt sich in der jugendlichen Entwicklungsphase, zu welchem Bild sie heranreifen soll – und da gibt es natürlich viele Typisierungen, die sich wiederum an zahllosen Vorbildern festmachen.  Der wohlmeinende Rat: „Werde du selbst“, kann von einer 14-Jährigen noch gar nicht verstanden werden, sodass man sich zunächst Vorbilder sucht, die es offenbar „geschafft“ haben, bei den Jungs erfolgreich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst will es den meisten jungen Mädchen oft so scheinen, als hätten sie nur die Wahl zwischen der mädchenhaften, zurückhaltenden und letztendlich oft defensiven Haltung und der fraulichen, offensiven und leicht frivolen Haltung, die allgemein als „sexy“ abgesehen wird. Doch bald zeigt sich, dass sich die jungen Frauen durchsetzen, die besonders viel Persönlichkeit entwickeln konnten. Wer einmal diesen Weg eingeschlagen hat, der wird ihn auch ausbauen wollen, denn als Persönlichkeit erreicht man ein Ansehen, das weder die mädchenhaft-scheue Frau noch die offensiv-flatterhafte bekommt. Zwischen Zimperliese und Schlampe liegt eben ein Gebiet, das nicht mehr „typisch“ ist, sondern individuell beackert werden will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Im Erwachsenenleben hat die Frau mit Persönlichkeit Vorteile&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erwachsenenleben hat die selbstbewusste, gleichwohl aber auch rollenflexible Frau die Nase vorne im Spiel um den besten Mann. Sie vereint zumeist Persönlichkeit, Initiative und Humor und beherrscht die Klaviatur sozialer Beziehungen. Wer sich also Vorbilder sucht, sollte sich an Frauen orientieren, die als Persönlichkeit fest im Leben stehen, aber dennoch eine ganze Palette von Rollen beherrschen, die sie bei Bedarf glaubwürdig annehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum es also geht, ist einerseits eine Persönlichkeit zu werden, andererseits aber nicht darauf zu verzichten, sich spielerisch Menschen zu nähern – eben in der gewählten Rolle. Kein Mensch kann wirklich intensiv flirten, ohne dabei ein Spiel zu spielen – auch, wenn er dies nicht einmal bemerkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Typ contra Persönlichkeit - was sollen Frauen wählen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt der Persönlichkeit stellen viele Menschen gerne unseren „Typ“ heraus – auch dies kann funktionieren, allerdings nur dann, wenn das Typenklischee auch auf die Person passt. Wer „gegen seinen Typ spielt“ wird bald entdecken, dass es sehr anstrengend ist. Wesentlich einfacher ist es, seinem Typ zu folgen, auch wenn dieser nicht ganz so erfolgreich ist. Allerdings besteht dabei ein Problem: Das Innerste entspricht, vor allem in der Jugend, oft noch nicht dem äußeren Erscheinungsbild.  Die jugendliche Frau mit dem, stillen, engelhaften Gesicht wird immer als „jugendliche, natürliche Geliebte“ aufgefasst werden, auch wenn Teufelkrallen in ihrem Innersten kratzen. Auf der anderen Seite wird die frauliche, stets bereits „angelebt“ wirkende, zumeist dunkelhaarige junge Frau immer einen Hauch von sinnlicher Verführerin haben, auch wenn sie in ihrem Innersten eher gerne ein „braves Mädchen“ wäre. Wohl dem also, dessen innere Wünsche mit der äußeren Erscheinung übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Frage „Persönlichkeit oder Typ“ setzt sich in jedem Fall nach und nach die Persönlichkeit durch – denn nur sie hat die individuellen Züge, die man für eine Partnerschaft benötigt. Mag die blauäugige, vollbusige Blondine mir dem Schmollmund auch dutzendfach zum Ausgehen und anschließend zumeist ins Bett gebeten werden – die Frau mit Intellekt, Charme und sozialen Künsten laden die Männer ein, weil sie ernsthaft versuchen wollen, mit ihr einen Lebensentwurf zu planen – und dabei reicht möglicherweise eine einmalige Einladung.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ausweglos: Flucht ins Mittelmaß &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz und gar abzuraten ist jedoch nicht nur von einem „falschen Typ“, sondern auch vor der Flucht in die Unauffälligkeit oder ins Mittelmaß: Damit bewirkt man selber gar nichts, sondern wird zum Spielball der Anderen - und deren Absichten sind nicht immer durchschaubar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tipp? Jeder Mensch sollte seine Persönlichkeit so weit entwickeln, wie es möglich ist – es nützt in jedem Fall, um sich von jenen abzusetzen, die nichts als Typen darstellen oder sich im Mittelmaß verkriechen. Was noch dazu kommen muss, ist der aktive Umgang mit dem anderen Geschlecht: Sonst wartest du auf deinen Prinzen, bis dir selbst die Tauben bestätigen werden, dass du zu nichts taugst als zum Aschenbrödel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2008 by &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/jaymis/2285042285/&quot;&gt;Jaymis Loveday&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sat, 03 Jul 2010 08:16:00 +0200</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>frauen</category>
<category>sex</category>

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    <title>Der Morgen danach</title>
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            <category>liebe an sich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (induna)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:652 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;281&quot;  src=&quot;http://liebeszeitung.de/uploads/le_lendemain.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;der morgen danach - nicht immer ein vergnügen&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann ist es fast jedem einmal passiert: Man wacht morgens in einem Bett auf, in das man durch Umstände gekommen ist, deren man sich nicht mehr gut erinnert. Frauen können sich angeblich oft besonders schlecht daran erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Warum bist du überhaupt mitgegangen?“&lt;br /&gt;
„Ich weiß es nicht genau, ich muss betrunken gewesen sein.“&lt;br /&gt;
„Und – ich meine – hattest du Geschlechtsverkehr mit ihm.“&lt;br /&gt;
„Ich kann mich nicht erinnern – kann sein oder auch nicht.“ &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich waren nicht alle sturzbetrunken. Einige wissen noch genau, wie verheißungsvoll die Blicke waren, wie sinnlich die Lippen, wie zärtlich die Berührungen.  Sie erinnern sich, ob sie sich selbst entkleidet haben oder entkleidet wurden, spüren noch seien Hände an sich – auch, wenn alles schon vorbei ist. „Es ist morgen, die Sonne schient, die Vögel singen und ich bin nicht schwanger – sicher nicht“. Das Gefühl nach der „klassischen Verführung“, das Männer und Frauen zur 1900er Jahrhundertwende noch als „Den &lt;a href=&quot;http://www.lechzen.de/Lexikon/Lendemain&quot;&gt;Lendemain&lt;/a&gt;“ beschrieben – den Morgen danach. Auch damals wusste man nie so genau, wie man sich fühlte. Im Übrigen: Was sagt eigentlich eine Dame am nächsten Morgen? „Du wohnst aber schön hier?“  „Mann, warst du ausdauernd? „Vielleicht gar “&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Ich liebe Dich?&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Morgen – Duschen, eine Tasse Kaffee, das Höschen von gestern – riecht  etwas nach den Vorboten der Lust. Wenn er am Morgen danach noch gefällt, bekommt er vielleicht die richtige Telefonnummer oder sogar die Visitenkarte – dann ist sie unverheiratet und will ihn  wirklich wiedersehen. Ja, es gibt sie, die Beziehungen, die im Lustrausch begonnen haben. Warum sollte es sie auch nicht geben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;iframe src=&quot;http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=sehpferd&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3938060182&quot; style=&quot;width:120px;height:240px;&quot; scrolling=&quot;no&quot; marginwidth=&quot;0&quot; marginheight=&quot;0&quot; frameborder=&quot;0&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;Jede Liebe für eine Nacht ist anders. Noch vor zwanzig Jahren war es sehr ungewöhnlich, dass  Frauen in Hotelbars hingen mit dem festen Ziel, im Bett eines Geschäftsmannes zu landen. Und warum heute? „&lt;em&gt;Weil ich es ab und an brauche, was denkst denn du? Glaubst du, ich will austrocknen?&lt;/em&gt;“ Sie kennt keinen „Morgen danach“, weil sie nachts wieder verschwindet, durch die Tiefgarage. „Wundern sich die Herren da nicht?“  Sie weiß es nicht. Fürchtet sich, zum Frühstück eingeladen zu werden, den süffisanten Blick der Bedienung: „Ist Ihre Begleiterin auch Hotelgast?“ Ja, sie frage nur wegen der Abrechnung, nicht aus einem anderen Grunde, sagt sie. Und trotzdem kling es so wie: „Na, hatten Sie eine schöne Nacht mit der geilen Schlampe?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Morgen danach&lt;/strong&gt; – aufwachen, sich erinnern. Ja, es war schön, und damit die Erinnerung so schön bleibt, ist es manchmal besser, einfach zu gehen, wenn er schläft – und ihm einen kleinen Zettel zu hinterlassen, richtig kitschig: „Schatz, du warst wundervoll“ – mit Kussmund, aber ohne Telefonnummer. „Man will nicht noch einmal das gleiche Gericht wie gestern essen“ hat einmal eine berühmte Frau gesagt. Vor zwanzig Jahren hätte ich auch dies noch nicht geglaubt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen danach fragt er oft nach ihrer Telefonnummer. Mal aus echtem Interesse, mal aus Höflichkeit. Eine Freundin hat mir einmal verraten, dass sie immer deine getürkte Telefonnummer gibt: Eine Ziffer ist falsch. Warum sie das tut? „&lt;em&gt;Wenn er wirklich Interesse hat, dann tut er alles, um meine richtige Nummer zu erfahren – und wenn nicht, dann war er es eben nicht wert&lt;/em&gt;.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun habe ich also etwas gelernt, was ich noch nicht von Frauen wusste – aber eigentlich hätte ich es ahnen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titelbild &amp;copy; 2007 by &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/eyeliam/567146844/&quot;&gt;eyeliam&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 28 Jun 2010 09:50:39 +0200</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>eine nacht</category>
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