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Dating - machen dich die Haare schön?

Du hast die Haare schön … sagen viele über Frauen, über die sich sonst nicht viel Positives sagen lässt. Eine junge Frau machte mithilfe von Gala und einer Firma, die für Haarstyling steht, die „Probe aufs Exempel“.

Diese Frau hat drei „Looks“ ins Netz gestellt, oder besser gesagt, auf Tinder. Dabei wurde der gesamte Look (also nicht nur die Haartracht) verändert, dazu die Perspektive, die Profilansicht und der Bildhintergrund.

Einmal „Undone“, also in Räuberzivil mit Blick nach vorne, dann „Casual“ mit Blick nach rechts oben, also sittsam und gepflegt für den Ausgang am Nachmittag. Und schließlich etwas, das die Gala für „Glamourös“ hielt – nun, das ist Geschmackssache. Jedenfalls sieht sie dabei nach links oben.

Festgestellt werden sollte, „welche Männer auf welchen Typ Frauen stehen.“ Festgestellt hat sie’s nicht, aber sie hat herausgefunden, welches ihrer Looks die meisten „Likes“ bekamen.

Gewonnen hat „Casual“, das mit Abstand am schlechtesten getroffen Bild von allen, egal, in welchem Outfit. Ich mag gar nichts schreiben, was es meiner Meinung nach ausdrückt – ich beleidige ungerne die Fotografen oder die Dargestellten – jedenfalls wirkt es verkrampfter als die beiden anderen.

Meine Meinung: „Undone“ sieht diese Frau nicht nur am natürlichsten aus – das Bild ist auch ausdrucksstärker als die bedien anderen. Das Glamour-Foto ist erstens keines, und zweitens wirken „Glamour“ und „Abendkleid“ nicht eben anregend auf die Jungs, die bei Tinder herumschnuppern.

Und was wissen wir jetzt? Eigentlich gar nichts. Nur eines fand die junge Dame heraus: Um die Haare ging es nicht. Und da hat sie immerhin etwas gelernt.

Der ideale unterwürfige Mann?

Wer ist der ideale unterwürfige Mann? Manchmal muss ich lachen: und immer öfter dann, wenn mehr oder weniger professionelle Ladys, die keine sind, ihren Beruf loben, der eigentlich keiner ist: die Dominatrix.

Und ja, diese Dame hat Ansprüche an den Mann, der sich bitte zur Unterwerfung anbieten soll. Zum Beispiel diese. Er sollte …:

- ... einen guten, festen Job haben.
- … ausgezeichnet auftreten, sei es bei einer Anfrage oder persönlich.
- … einwandfreie Rechtschreibung beherrschen.
- … Bezahlung anbieten, ohne dass die Dame danach fragt.
- … auf keinen Fall notgeil sein.
- … gut gekleidet sein.
- … Ein gutes Benehmen an den Tag legen.
- … weder Ehefrauen noch Kinder haben.

Das Bild dieser Dame zeigt eine eher scheue, unsichere Person, die aber nach Eigenangaben schon manches in der Erotik-Unterhaltungsbranche versucht hatte.

Der „Forderungskatalog“ sieht in meinen Augen ähnlich aus wie beim Online-Dating, wenn ich mal von „Bezahlung anbieten“ absehe.

Ist das wirklich der ideale unterwürfige Mann? Ich habe Gründe, es nicht anzunehmen. Er ist vielleicht ein nützlicher, unterwürfiger Idiot.

Der Zwang und die Hochzeit

Manchmal können Umfragen ganz schön nerven. Gerade ging es um Hochzeitsbräuche und gefragt wurde von PARSHIP:

Welcher Hochzeitsbrauch gehört für Sie zwingend auf eine Hochzeit?


Die einzig sinnvolle Antwort wäre gewesen: gar keiner. Es gibt keinen Zwang, irgendeinem Brauchtum zu folgen. Es sei denn, man heiratet in der Provinz oder man ist Angehöriger der freiwilligen Feuerwehr (oder eines anderen Vereins, der stark zusammenhält). Allerdings waren nur rund 10 Prozent der Befragten dieser Ansicht. (1)

Witziges Detail in einer ansonsten von konservativer Gesinnung bestimmten Befragung:

Die Braut trägt etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues.


Dem stimmten Frauen zu 48 Prozent zu – Männer wussten damit kaum etwas anzufangen. Der Witz an diesem Spruch ist, dass von der Braut Kreativität gefordert wird – es reicht also nicht, schön zu sein und sich in ein Kleid verpacken zu lassen, in dem die Braut nicht einmal selbst auf die Toilette gehen kann.

Something old,
something new,
something borrowed,
something blue,
and a silver sixpence in her shoe.


Der Rest der vorgegeben Antworten war schlicht und ergreifend konservatives Bürgertum. Es ging ums Brautkleid, dem „Einzug der Braut“, den „Hochzeitstanz“, dem „Anschneiden der Hochzeitstorte“, „Blumenkinder“, „Brautstraußwerfen“ und ähnliches Larifari. Wer es braucht – na schön. Aber eigentlich braucht es niemand, denn alles wird heute nur noch als Schau vermarktet - nicht von ungefähr gibt es einschlägige Fernsehsendungen, die all diesen Unsinn unterstützen.

Mir ist klar, dass viele Frauen eine große Hochzeitsfeier als romantisch empfinden – und sie nehmen dabei die Unterwerfung unter die gesellschaftlichen Zwänge hin, so als wären sie die Sklavinnen des Systems. Sie mögen all dies tun. Aber sie sollten sich dann nicht über ihre Rolle beklagen. Sich einem Hochzeitsbrauchtum zu unterwerfen, heißt auch, einen Teil seiner Persönlichkeit zu vergessen.

Ich weiß, dass ich vielen Frauen damit „auf die Füße trete“. Das ist übrigens auch ein Hochzeitsbrauch: Während vorgeblich die Torte angeschnitten wird, versucht die Frau, dem Mann auf den Fuß zu treten und damit die Oberhand in der Ehe zu gewinnen.

(1) Das vollständige Zahlenwerk liegt uns vor. Es wurde von PARSHIP in Zusammenarbeit mit mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG erstellt.

Strapse - Scheußlichkeiten statt chic

Schreckliche Pants - zum Abgewöhnen
Strapse sind wirklich toll – sehr sinnlich und chic zum Rock, jedenfalls viel eleganter als Strumpfhosen. Aber was den Männern in den 1950ern als verführerisch vorgesetzt wurde, spotten jeder Beschreibung. Hauptsache, die Beine waren bis zum Anschlag gespreizt – damals wollten die Männer noch „behaarte Kätzchen“ sehen. Das können wir natürlich nicht zeigen. Und wer damals Bilder von Frauen in Strapsen sehen wollte, konnte entweder Wäschekataloge aufschlagen (irgendwie musste die Dinger ja verkauft werden, schließlich waren Nylons modern). Oder aber er konnte Magazine kaufen, in denen spärlich bekleide Frauen in erregenden Posen ihre Strapse befestigten … na ja, und manchmal ein bisschen mehr.

Die größte Scheußlichkeit fanden wir im Bild oben. Wahrlich monströse, hässliche Pants über den Strapsen getragen – das hätte auch damals viele Männer in die Flucht gejagt, oder?

Inzwischen gibt es wirklich hübsche Teilchen - aber sollte man zu Dates tragen? Wir haben eine Antwort darauf gefunden.

Das Toilettengeheimnis der Dame um 1915

Das Toilettengeheimnis der Frau 1915


Jede Dame wird anerkennen, dass dieses duftige Gebilde zugleich auch das Höchste am Eleganz und Zweckmäßigkeit darstellt, das man von einem derartigen Toilettengeheimnis fordert. Er gestattet freieste Atmung und bewahrt die naturschöne Form des zarten Frauenbusens, während er den schlaff gewordenen stärkt und aufrichtet.