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Über die Wahrheit und die Liebeszeitung

Die Wahrheit ... mal ist sie bitter, mal ist sie süß
Ich bin ich und du bist du …
… und meine Wahrheit ist nicht deine Wahrheit.


Als Redakteur eines Magazins um Liebe, Lust und Leidenschaft ist man ständig in der Zwickmühle, denn nirgendwo gibt es so wenig Wahrheit, aber so viele Wahrheiten, wie in der Liebe.

Meine Wahrheit ist nicht deine Wahrheit. Wie sollte es auch sein? Ich lebe mein Leben und du deines. Warum sollten unser Wahrheiten also deckungsgleich sein?

Manche Menschen suchen nach „der Wahrheit“. Je mehr sie suchen, umso kläglicher scheitern sie. Es gibt sie nicht, die Wahrheit.

Ich schreibe euch dies heute, weil ich euch sagen will: Ich bin nicht im Besitz der Wahrheit, so wenig wie ihr.

Wie ich mit der Wahrheit umgehe

Normalerweise fasse ich mehrere Wahrheiten zusammen, bilde sozusagen eine Melange aus unterschiedlichen Auffassungen, die gemeinsam einen Sinn ergeben. Ich akzeptiere, dass deine Meinung zum Thema anders ist, solange du sie nicht als „die einzige Wahrheit“ bezeichnest und mich einen Dummkopf, Ketzer oder sonst etwas Abwerfendes nennst.

Eigene Realitäten sind nicht „die Realität“

Manche typischen Abweichler vom Mainstream leben in einer anderen Form von Realität – durch Gruppenbildung und sektenähnliches Verhalten bestätigen sie sich darin, die Wahrheit gepachtet zu haben. Das könnt ihr alles gerne tun, nur könnt ihr mich nicht damit beeindrucken.

Manchmal fragen mich Menschen: „Hast du das selbst probiert?“ Oder gar „warum hast du es nicht selbst probiert?“ Gelegentlich sagen Gruppen: "Du hättest uns fragen sollen, dann wäre dein Urteil anders ausgefallen!“ Nein, wäre es nicht. Ich habe ein sehr lebendiges Beurteilungsvermögen, ich kann es selbst verantworten, und ich kann zugeben, wenn ich mich irre.

Das heutige Internet trübt das Beurteilungsvermögen

Nachdem ich dies gesagt habe, will ich auch sagen, was das Beurteilungsvermögen trübt:

1. Google und andere Suchmaschinen, bei denen verdeckte (!) Werbeartikel, Lobbyisten und kommerzielle Stellungnahmen vor Sachthemen und Sachbegriffen kommen. (Gebt mal als Selbstversuch „Sugar Baby“ ein).
2. Das Lesen von Beiträgen in sozialen Netzwerken. Sie sind sehr selten objektiv und müssen noch sorgfältiger gelesen werden als Blogs und Bürger-Zeitungen.
3. Informationen aus „spezifischen Blogs“ zu entnehmen, in denen Meinungen vertretenden werden, die für „Adepten“ bestimmt sind. Dazu gehören fast alle religiösen und weltanschaulichen Blogs, aber auch solche über sexuelle Abweichungen.
4. Auch die Sex-Blogs, bieten immer weniger Informationen und immer mehr offenkundige Werbung für Toys, Bücher, exotische Lebensformen oder gar für Formen der Prostitution.
5. Bei der Berichterstattung und der Meinungsbildung über die Liebe oder die Sexualität kann kaum unterschieden werden, ob Fakten oder Meinungen verwendet werden. Das gilt sogar dann, wenn Wissenschaftler oder „Fachleute“ zitiert werden. Das liegt daran, dass in allen Suppentöpfen der Wissenschaft mit anderen Zutaten (und oft mit anderen Zielen) „gekocht“ wird.

Das Fazit

Es ist keinesfalls einfach, hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Aber immerhin versuche ich es wenigstens. Und falls ihr Unterschiede zwischen den Berichten erkannt haben solltet, die wir vor fast 10 Jahren hier veröffentlich haben und der heutigen Überzeugung, so kann ich nur sagen: Niemand wird mich jemals dran hindern, dazuzulernen.

Was macht ein Sexspielzeug aus dir?

Diese und viele andere Sammlerstücke stehen schon in Vitrinen
Was macht ein Sexspielzeug aus dir? Du hältst dies für eine dumme Frage? Dann musst du nicht weiterlesen – du liebst dein Sexspielzeug, nutzt es schamlos und es schenkt dir viel Lust. Alles klar für dich? Du Glückliche!

Für viele ist es nicht klar. Schon „dein kleines Geheimnis“ oder „dein kleiner Helfer“ sind Worte, die das Sexspielzeug zum „unerwünschten Objekt“ machen. Und erst die Angst, dass es jemand entdecken könnte – oh je!

Also: Du musst dein Sexspielzeug nicht unbedingt herumliegen lassen, wenn deine Putzfrau kommt. Aber wenn Freundinnen kommen oder (pssst!) ein Lover, kannst du es ruhig auf dem Nachtschrank stehen lassen. Doch davon vielleicht später – da öffnen sich völlig neue Themen.

Sexspielzeuge für die Vitrine - warum nicht?

Und: ja, es gibt ein paar Frauen, die eine Vitrine dafür haben. Da stehen dann die Sammelstücke. Die gibt’s mittlerweile nämlich auch schon. Ein großer Teil der berühmten „Entchen“ hat bestimmt nie mit mit einem Körper geschnäbelt, aber gekauft werden sie trotzdem. Ich bin mir ja nicht sicher, ob die Vitrine im Schlafzimmer steht – aber ich kenn‘ wirklich Leute, die nicht wissen, welche „Inneleben“ die Entchen vor dem Beschauer verbergen. Neuerdings gibt’s auch Designerstücke – glatt, meist aus Silikon – und die haben garantiert keine „Penisform“. Ob sie gut funktionieren oder nicht, weiß ich auch nicht. Aber allein die Tatsache ist doch lustig, oder?

Also: Liebesspielzeuge macht aus die keine „Schlampe“ und du bist nicht „schamlos“, wenn du sie benutzt – und schon gar nicht, wenn du sie sammelst.

Hinweis: Der Link in diesem Artikel ist nicht gesponsert.
Das © am Bild hat BigTeaseToys. Es wird zu Werbezwecken auf deren Webseite verwendet.

Hier nicht sitzen: nimm Platz auf seinem Gesicht

Mehr können wir hier nicht zeigen ...
Der Name sagt im Prinzip, was es ist: Da sitzt eine Frau mit dem Gesäß auf dem Gesicht einer anderen Person – zumeist auf dem Gesicht eines Mannes. Was denn nun? Der Po passt doch nicht aufs Gesicht, und was tut er da überhaupt? Und wer hat einen Vorteil davon, wenn sich ein Gesäß auf einen Kopf absenkt?

Na ja, so genau wissen wir das auch nicht – das mit dem Vorteil. Und das Territorium, das wir betreten, ist hochgradig vermint. Es hat mit weiblicher Lust, weiblicher Dominanz, männlicher Unterwerfung und mit einer Art Folter zu tun – je nachdem, wie die Angelegenheit vollzogen wird.

Sehen wir uns zunächst mal die hübschere Variante an. Dazu sagen einige Frauenzeitschriften sinngemäß dies (Zitat aus fem.com)

Face Sitting ist im Prinzip eine abgewandelte Version des Oralsexes, mit dem Unterschied, dass die Frau hierbei Ihre Vagina über das Gesicht ihres Partners platziert. Diese Sexpraktik ist eine sehr frauenfreundliche Position, da die Frau und ihre Lust im Zentrum stehen.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Frau im Schritt unbekleidet sein, und dazu recht fit – denn ihr Körper schwebt bei dieser Position bisweilen in der Luft – sprich, sie muss sich ständig abstützen. Bei „Vagina“ haben wir ein wenig Zweifel, denn eigentlich sind es die Schamlippen, die zunächst einladend angeboten werden. Je nach Position (oh, oh …) liegt der Po dabei auch eher nicht auf dem Gesicht, sondern er schwebt irgendwie. Es kann also ganz schön anstrengend für die Frau sein, sich in dieser Weise hinzuknien.


Kommen wir nun zur Variante zwei, die eher eine Herausforderung für den Mann ist. Denn nun sitzt die Frau tatsächlich auf seinem Gesicht, verschließt Nase und Mund bisweilen mit der Masse ihres Gesäßes und kann ihn dadurch in jeder gewünschten Weise beherrschen. Und – es ist keinesfalls nötig, den Unterleib zu entblößen. Es geht auch in Jeans, mit Fetischklamotten aus Leder, Gummi, Polyurethan, Lack oder Latex oder in ganz gewöhnlichen Dessous. Der Mann erlebt dann die totale Beherrschung durch die Frau, besonders, wenn er noch an den Händen gefesselt wird.

Ach ja, und was hat die Dame nun davon? Sagen wir’s mal so: Sie verlangt für die Quälerei ein kleines Scherflein, um ihre Kosten zu decken und ihr wertvolle (und nicht ganz ungefährliche) Arbeit zu honorieren.

Und weil das Auge möglichst chic mitleiden soll, und die Dame möglicherweise bereits wacklige Knie haben könnte (auch Dominas werden älter), haben findige Erotik-Möbelhersteller Gestelle entwickelt, um den Damen ihre Arbeit zu erleichtern. Sie nennen sich „Smothering-Boxen“ und erlauben der Dame, sich wirklich fest hinzusetzen, während der Herr in der Box verschwindet und nur das Oberteil seines Gesichts herausschaut. Das ist sozusagen die „Königinnenklasse“ des Metiers, und oft nicht sehr appetitlich, weshalb wir hier auch unsere Erklärungen abbrechen. Und weil Königinnen auf dem Männergesicht wie auf einem Thorn hocken, sagt man auch „Queening“ dazu.

Falls du eine Anschaffung erwägen solltest: Lederbezogene Boxen können bis zu 500 Euro, teils auch mehr kosten. Handwerk hat eben goldenen Boden.

Hinweis: Die Illustration könnte Teil eines vergriffenen Buches sein, es liegen keine informationen vor.

Hier nicht küssen: Küss mich – dort

Wie man (frau) die Liebe bereichern kann. Erster Teil: Hier nicht küssen: Küss mich – dort

Wie ist es eigentlich bei euch: Küsst ihr einander auf den Mund? Wahrscheinlich habt ihr das mal getan, oder? Intensiv die Zungen in die Münder gesteckt, wechselweise, und dabei davon geträumt, dass ihr jetzt nicht in einem kalten Hauseingang küssen würdet, sondern nackt in einem weichen Bett. Denn eigentlich wäre es längst an der Zeit gewesen mit dem Küssen aufzuhören und damit zu beginnen, was Paare eigentlich tun, wenn sie die Lust übermannt.

Und jetzt? Weißt du, wo du gerne geküsst würdest? Hast du schon einmal davon geträumt, dass die jemand die Schenkel küsst, die Brüste oder die Schamlippen? Und hast du es ihm (na ja, oder ihr) dann auch gesagt?

Oder fürchtest du dich davor? Denkst du, dass es schmutzig ist, wenn du dich „unten“ küssen lässt? Oder glaubst du, dass du es deinem Partner nicht zumuten kannst?

Ich denke nicht an ein „Vorspiel“. Küssen und Bespielen ist eine Lust für sich. Du kannst sie lange ausdehnen, und natürlich kannst du auch dabei Orgasmen haben. Also .. warum sagst du’s ihm nicht einfach …?

Klar, er kann das ablehnen. Aber vielleicht wünscht er sich schon lange, einmal die Freuden kennenzulernen, die er selbst empfindet, wenn er deinen Körper mit Leidenschaft küsst?

Frag ihn einfach. Oder sie. Aber ich glaub, dass du ihn etwas länger überzeugen musst …

Männer und Brüste – lässt du sie lutschen?

Keine Strip-Darbietung ohne hübsche Brüste
Männer wollen Brustwarzen küssen“ – oh, oh. So etwas wollen sie also? Deine Brustwarze küssen, an ihnen saugen und dabei einen Steifen bekommen?

Ist dir das peinlich? Magst du es? Wartest du vielleicht sogar darauf, dass es dein Freund tut?

Na ja, ich bin nicht von gestern. Ich weiß, dass viel Männer ganz wild darauf sind, Brüste anzusehen, sie zu umschmeicheln und mit Lippen und Zungen zu berühren, und letztendlich darauf, sinnlich an den Nippeln zu saugen. Wenn sie sich trauen, was gar nicht man immer so sicher ist.

Ihr wisst ja wahrscheinlich, dass es sexy BHs gibt, bei denen man Aussparungen für die Brustwarzen gelassen hat, und auch erotische Teilchen, bei denen sich die Nippel freilegen lassen. Das hat den Vorteil, dass deine Brüste auch bei Tageslicht oder heller Beleuchtung noch straff uns ansehnlich sind, wenn du ihn an die Nippel heranlässt.

Der Satz oben geht noch weiter: „Männer wollen Brustwarzen küssen, was sie zu Hause nicht dürfen“ (1). Zu Hause also nicht? Wenn sie es wirklich wollen, dann werden sie einen Weg finden, da bin ich ganz sicher. Aber warum zu Hause nicht?

Manchen Frauen ist es peinlich, wenn beim Sex irgendetwas anderes passiert als das, was „normal“ ist, und normal ist dann nur, wenn der Penis in die Vagina gesteckt wird. Aber gerade das „Übliche“ macht nicht besonders an. Wahrscheinlich weißt du ja, dass du auch einige Zeit gebraucht hast, um andere Stellen zu entdecken, die dich wirklich in Ekstase versetzen. Und auch da flutschte es nicht beim ersten Mal wie geschmiert, oder?

Sicher ist jedenfalls, dass die Nippel sehr empfindlich sind und dass viele Frauen den Saugreiz als lustvoll empfinden. Ob es nun unmittelbar Orgasmen auslöst, ist zwar nicht ganz sicher, aber es wird immer wieder behauptet, und einen Versuch Wert ist es allemal.

Wie du reagierst, kannst du erst einmal selbst versuchen – natürlich nicht mit Küssen, aber mit sanftem Umkreisen oder mit zwei Fingern, mit denen du leichten Druck ausübst.

Wenn du weißt, was dich an deinen Nippeln wirklich geil macht, dann sag es am besten deinem Lover – da musst du ihn ein bisschen anlernen. Die meisten Männer wissen nicht, wie’s richtig schön für dich ist. Da hilft nur ein bisschen „Nachhilfeunterricht“.

Was wir aus Foren gelernt haben: Nur ganz wenige Frauen behaupten, nichts zu spüren, wenn die Brustwarzen geküsst werden. Die meisten finden es schon toll, aber nur wenn der Mann nicht zu heftige wird und sich nicht zulange mit den Brustwarzen beschäftigt. Eine Minderheit mag auch sanfte Schmerzen (Soft-SM, beißen, Nippelklemmen).

Manchmal wird ja noch gefragt, ob es „pervers“ ist, wenn ein Mann Büste küsst. Ich kann euch nur sagen: Nichts ist „pervers“, was dich geil macht oder was du sonst als Lust empfindest. Und für viele Männer ist die nächste Stufe nach Zungenküssen, die sie bekanntlich scharfmachen, das Küssen der Brüste.

Ich weiß ja nicht, was ihr so denkt – aber ein Lover, der nicht leidenschaftlich küsst, ist doch auch sonst nicht viel wert, oder?

Beispiel für ein Forum (nicht das einzige, das wir lasen).
Eine Anleitung, wie du dich darauf vorbereiten kannst hier.

Zitat aus den Meinungen einer Bordellbesitzerin zu "was Männer wünschen".