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    <title>die liebeszeitung - ungeklärtes und absonderliches </title>
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    <description>liebeszeitung online - für liebe, lust und leidenschaft</description>
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    <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 08:30:25 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: die liebeszeitung - ungeklärtes und absonderliches  - liebeszeitung online - für liebe, lust und leidenschaft</title>
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    <title>Die Angst der Männer vor ihren geheimen Lüsten </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5394-Die-Angst-der-Maenner-vor-ihren-geheimen-Luesten.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    Eine der Hauptängste vor jeder Art von Sex oder körperlicher Aktivitäten, die wir als „Sex“ ansehen, bestehen in  Gefühlsschranken, vor denen wir scheuen wie die Pferde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Berührungen können schmerzen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Beim ersten Mal“, so sang einst Hans Albers, „da tuts noch weh.“ Ob der Schmerz nun unbedingt zu jedem „ersten Mal“ dazugehört, ist nicht sicher. Doch etwas haben wir „irgendwie“ erfahren: Wenn und jemand berührt, dann bedeutet dies für uns eine Herausforderung, weil wir ja irgendwie darauf reagierten müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mal beim typisch deutschen „Händeschütteln“ – kaum jemand sagt, „Quetsch meine Pfote nicht so, du Idiot“. Nein, wir bleiben höflich und ertragen den Zangengriff mit einem gequälten Lächeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;In den Tiefen des Intimbereichs - der fremde Zugriff&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „Intimbereich“ kann es durchaus ähnlich sein – erdulden und ertragen ist noch häufig die „erlernte Methode“. Sobald die Berührungen die Grenze der üblichen Toleranzen oder Zufälle überschreiten, bauen wir Sperren ein. Wir rücken von der anderen Person ab, sagen deutlich „Du, ich will das nicht“ oder wehren die Person körperlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Frauen und körperliche Kontakte &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen wissen zumeist, wann es an der Zeit ist, Zeichen zu setzen und sich für oder gegen die Berührungen zu entscheiden. Solange es dabei um die „gewöhnlichen“ sinnlichen Kontakte geht, haben sie Routinen entwickelt, welche Angebote sie wann und wo von wem annehmen wollen. Und nach wie vor wird die Bereitschaft „mündlich oder in anderer Weise“ mitgeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wann wird jemand „verletzt“? Bei sogenannten „ersten Malen“ treffen oft körperlicher Schmerz, emotionales Unwohlsein und weitere „unbestimmte Gefühle“ auf sinnliche Sensationen - und niemand wird verletzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Männer und das Ungewöhnliche&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange Männer das „Übliche“ von Frauen bekommen, denken sie überwiegend an sich und ihre Befriedigung. Schmerz, Scham, Gewissensbisse, emotionale Verwirrung und ethischer Regelbruch kommen ihnen dabei kaum in den Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwächen der Männer werden erst deutlich, wenn eine Frau ihnen anbietet, etwas „ganz anderes“ mit ihr zu versuchen. Psychologen sagen, dass sie Angst oder jedenfalls Unbehagen erleben, wenn sie dazu aufgefordert werden, etwas „Unmännliches zu tun“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „unmännlich“ kann schon gelten, sich von Frauen sexuell dominieren zu lassen. Doch die Furcht der Männer wird größer, wenn es um passiven Sex oder andere passive Praktiken geht: Erniedrigungen, Fesselungen, manuelle oder instrumentelle Reizungen intimer Bereiche oder passiver Analverkehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihn heißt es dazu (1) : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Diese Angst ist besonders bei Männern verbreitet, die noch nie zuvor anale Penetration erlebt haben. Um diese Angst zu überwinden, sind Geduld, &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/categories/8-Kommunikation-2026&quot;&gt;Kommunikation&lt;/a&gt; und die Bereitschaft erforderlich, langsam anzufangen und Komfort und Lust vor Leistung zu priorisieren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Konkret glauben diese Männer, dass Analverkehr sie als „homosexuell“ ausweisen könnte. Sie fürchten, dass sie tatsächlich von anderen heterosexuellen Männern als „schwul“ bezeichnet werden, wenn sie &quot;Pegging&quot; (2) betreiben. Einige fürchten auch, dass sie „wirklich“ heimliche Homosexuelle sein könnten, und dass die Lust daran durch anale Penetration geweckt werden könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche gilt für viele andere passive wie auch aktive Praktiken. Wenn Männer von Oralverkehr reden, so denken sie in der Regel daran, Fellatio zu bekommen – und nicht Cunnilingus zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sex - keine Leistung, sondern Genuss  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer, so scheint es, sind vor allem besorgt, dass ihr Rollenverständnis zusammenbricht, wenn sie sich dominieren lassen oder wenn etwas Sinnliches geschieht, was sie nicht völlig beherrschen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der möglichen Lösungen wäre, Sex nicht als körperliche Leistung zu sehen, sondern als einen sinnlichen Genuss, in den der Mann sich „einfach fallen lassen kann“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Reden ist oft schwer - doch dabei werden Bedürfnisse deutlich &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als bei den bekannten Methoden, „Sex zu haben“, ist allerdings notwendig, die vielen „abweichenden“ sexuellen Zeremonien mit der Partnerin ausführlich zu besprechen. Möglicherweise ist dies allerdings die größte Hürde für Männer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologen raten dennoch zu aufgeschlossenen Gesprächen, in beide Partner ihre geheimen sexuellen Wünsche offenlegen. Sie empfehlen, ehrliche, ungeschminkte Dialoge über die sinnlichen Bedürfnisse zu erkennen. Die sei für beide Partner wertvoll, auch wenn sich eine der Personen außerstande erklären würde, Vergnügen dabei zu empfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) &lt;a href=&quot;https://neurolaunch.com/psychology-of-pegging/&quot;&gt;Neurolaunsch &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Im Link wird nur eine einzige Praxis besprochen. Die Liebeszeitung empfiehlt, den Artikel im Link nur dann zu lesen, wenn ihr offen mit heiklen Themen umgehen könnt.&lt;br /&gt;
(2) Pegging = Die Praxis, einen Dildo beim passiven Analverkehr zu nutzen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 11:45:00 +0000</pubDate>
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    <category>analverkehr</category>
<category>cunnilingus</category>
<category>frauen</category>
<category>psychologie</category>
<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Coaching? Nein, danke! </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5373-Coaching-Nein,-danke!.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Coaching (trainiert werden) kann bedeuten, vorhandene Fähigkeiten besser zu nutzen oder den Mut zu gewinnen, solche Fähigkeiten einzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Das klingt gut – aber was ist es wirklich wert? &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fähigkeiten zu entwickeln ist sinnvoll - wenn du Talent hast  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal haben Menschen unterschiedliche Fähigkeiten. Eine einfache Aussage: Wenn du bestimmte Fähigkeiten nicht hast, kannst du sie dir vielleicht antrainieren – aber es ist mühevoll. Wenn du sie schon hast, aber nicht so recht einsetzen konntest, kannst du diese Fähigkeiten optimieren – mit oder ohne Hilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Esoterik, Psychologie oder was steht dahinter? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest gehört in den Bereich der Esoterik – aber auch in denjenigen Teil der Psychologie, der esoterisch verklärt wurde. Übrigens: die Prinzipien des „Persönlichkeitswachstums“ („personal growth“) haben sich seit mehr als 100 Jahren kaum verändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Am Beispiel: Kommunikationsstrukturen erkennen oder damit manipulieren? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernfrage vor dem „Coaching“ ist stets: Welches Ziel habe ich? Wenn du einen Kursus für Kommunikation buchst, dann kann dein Ziel, sein, mehr über die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/98-Wie-durch-Kommunikation-die-Wirklichkeit-entsteht.html&quot;&gt;wissenschaftlichen Grundlagen&lt;/a&gt; der Kommunikation zu erfahren. Wenn du sie dann sinnvoll verwendest, hast du schnell Erfolge, denn im Alltag wirst du ständig in Situationen geraten, in denen dir dieses Wissen nützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen ist das nicht genug – sie wollen die Elemente der Kommunikation erlernen, die ihnen erlauben, andere zu manipulieren. Wie immer ich selbst darüber denke – das geht nur mit „Coaching“. Dabei bekommst du die Möglichkeit, andere zu manipulieren, verlierst aber oft deine Glaubwürdigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem, vergleichsweise harmlosen Beispiel kannst du den Unterschied erkennen – im ersten Fall bringt dir das Wissen den Einblick in eine komplizierte Materie. Im zweiten Fall werden dir Elemente dieses Wissens „anerzogen“, um dich selbst zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erfolg - ist er &quot;machbar&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das Thema auf den „Erfolg“ ausweiten: Etwas über Menschenführung zu wissen, ist sehr interessant und für jeden Manager wünschenswert. Aber du wirst nicht der „große Boss“, weil du mit Tricks und Kniffen um den Chefstuhl kämpfst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gleiche gilt, wenn du deinen Partner oder deine Partnerin finden willst: Es lohnt sich, alles darüber zu wissen, wie, wann und wo du jemanden kennenlernen kannst, der zu dir passen könnte. Aber es gibt keine Winkelzüge, um zu dauerhaften Lebenspartnern zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tipp noch: So gut wie alles, was Coaches lehren, haben sie aus Büchern, die frei zugänglich sind. Wenn du diese Bücher liest, kannst du dir selbst ein Bild machen, worum es dabei geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das kannst du von hier einpacken und mitnehmen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wichtigste, was du von hier mitnehmen kannst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Das Life-Coaching beruht auf Theorien, die vor 100 Jahren entwickelt wurden. Überlege dir selbst, ob du damit etwas anfangen kannst. (1)&lt;br /&gt;
-	Sei sicher, welche Ziele du erweichen willst und überlege, ob sich der Aufwand auszahlt, sie zu erreichen. &lt;br /&gt;
-	In Büchern findest du alles, was auch in Kursen vermittelt wird – nur nicht so spektakulär. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mehr über die gegenwärtige Beurteilung von Life-Coaching erfahren willst, so findest du dies bei der &lt;a href=&quot;https://www.aok.de/pk/magazin/wohlbefinden/selbstbewusstsein/life-coaching-und-selbstoptimierung-trend-auf-dem-pruefstand/&quot;&gt;AOK&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Zwischen 1890 und 1933 erschienen in Deutschland zahllose zweifelhafte Werke über den Erfolg.  Wer mehr darüber wissen will, sollte &quot;Erfolg&quot; von Niehaus, Peeters, Gruner und Wollmann lesen. (Bielefeld 2021).&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 10:25:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehung</category>
<category>beziehungen</category>
<category>beziehungsratgeber</category>
<category>beziehungsssuche</category>
<category>coaching</category>
<category>erfolg</category>
<category>kommunikation</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Neues zu einer Volksweisheit - „Gleich und Gleich“ </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5449-Neues-zu-einer-Volksweisheit-Gleich-und-Gleich.html</link>
            <category>anders denken </category>
            <category>partnersuche und beziehungen</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Volksweisheiten wie - „Gleich und Gleich“ oder auch &quot;Gegensätze ziehen sich an&quot; sollten kritisch hinterfragt werden. Stattdessen wurde &quot;Gleich und Gleich&quot; nun angeblich wissenschaftlich bestätigt. Wem nützt dies? Den Partnersuchenden? Unser Autor zweifelt daran. &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche Psychologen und Soziologen ist längst bewiesen, dass „Gleich und Gleich“ der Schlüssel zur perfekten Partnerschaft ist. Andere bezweifelnd dies. Allerdings sagen sie nicht „Gegensätze ziehen sich an“, sondern beispielsweise: „Die Eigenschaften von Paaren sollten sich ergänzen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Es gibt also drei Meinungen zum Thema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Die Formel „Gleich und Gleich“ ergibt ideale oder harmonische Paare.&lt;br /&gt;
2.	Gegensätze ergeben neue Perspektiven und interessantere Beziehungen.&lt;br /&gt;
3.	Ergänzungen ergeben Mehrwerte oder Synergien. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste These, so berichten zahllose Zeitungen immer wieder, habe sich als zutreffend erwiesen – doch welchen Wert hat diese Feststellung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Woraus ergibt sich  die Harmonie in Beziehungen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Menschen mit relativ simplen Vorstellungen vom Zusammenleben spielte die Harmonie schon immer die größte Rolle. Doch auch sie basiert auf Persönlichkeitseigenschaften wie Verständnis, Toleranz, Problemlösungsfähigkeit und sicher auch Anpassungsfähigkeit. Sie werden also gerne lesen, dass die „Vögel mit gleichen Federn“ immer wieder zusammenkommen und damit glücklich werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch stimmt das alles wirklich? Oder schafft die Wissenschaft mit ihrer etwas einseitigen Betrachtungsweise vielleicht sogar Pseudofakten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher scheint nur zu sein, dass es auf die Kriterien für die angeblichen „Gleichheiten“ ankommt. Doch es gibt noch eine ganz andere Interpretation. (Zitat) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Die ...  Ergebnisse deuten darauf hin, dass selbst in Situationen, in denen wir das Gefühl haben, eine Wahl in Bezug auf unsere Beziehungen zu haben, möglicherweise Mechanismen hinter den Kulissen wirken, die uns nicht vollständig bewusst sind“.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Da war noch die Liebe, oder? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte eines der „Mechanismen“ vielleicht Liebe sein? Ich kann nur hoffen, dass meine Leser(innen) sich auf sich selbst besinnen, bevor sie „Forschungsergebnisse“ als Grundlage für ihre Lebensplanung wählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Studienergebnisse &lt;a href=&quot;https://rp-online.de/politik/analyse-und-meinung/partnersuche-unterschiede-oder-gemeinsamkeiten-darauf-kommt-es-an_aid-97202631&quot;&gt;mit Zweifeln&lt;/a&gt; von einem Fachmann. &lt;br /&gt;
(2) Ursprung des verwendeten Zitats aus &quot;&lt;a href=&quot;https://www.independent.co.uk/news/science/uk-couples-opposites-dont-attract-b2404916.html&quot;&gt;Independent&lt;/a&gt;&quot; (Tanya Horwitz).&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 10:35:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>psychologie</category>

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    <title>Bereitest du dich wirklich auf ein Date vor? </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5447-Bereitest-du-dich-wirklich-auf-ein-Date-vor.html</link>
            <category>anziehen und ausziehen</category>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>partnersuche und beziehungen</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4514 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;803&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/mehr_als_ein_erstes_date.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das erste Date - worauf bist du vorbereitet?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Was hast du bisher getan, bevor du dein erstes Date hattest? Dich geduscht, frisieren lassen, eine neue Bluse oder gar neue Dessous gekauft? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann alles sinnvoll sein. Doch in den meisten Fällen&lt;em&gt; hätte weniger davon das Gleiche erreicht.&lt;/em&gt; Die Erfahrung zeigt: Innerlich leben die meisten Partnersuchenden von Hoffnungen und Erwartungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls das bei dir auch so ist: Hier sind die Grundlagen für eine sinnvolle „innere Einstellung“ zum ersten Date: „Sei vorbereitet“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bereite dich auf alle Situationen vor&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich vorzubereiten bedeutet, mit gewöhnlichen wie auch ungewöhnlichen Situationen umgehen zu können. Wenn du Anfänger(in) bist, benötigst du sehr wahrscheinlich eine Lernphase. Dabei wirst du bemerken, dass andere Menschen nicht dieselben Vorstellungen haben wie du. Beim ersten Date empfiehlt sich, selbstbewusst, aber dennoch offen aufzutreten. Von der Bekleidung über das Verhalten bis zum Gespräch: Klare Konturen zeichnen, aber dennoch offen zu sein für die Auffassungen anderer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dein Treffen  von Anfang bis zum Ende in mehreren Varianten durchdenken.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Fünf Grundsituationen und wie du sie nutzen kannst &lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
Die meisten Menschen gehen mit einem starren Konzept zu einem Date: Beziehungen oder gar nichts. Das Hauptproblem dabei ist, Hürden aufzubauen, die nur schwer zu überwinden sind. Bei jedem Date können mehrere Wünsche auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Du willst seine/ihre Persönlichkeit kennenlernen, weil er/sie für dich interessant ist. Aber: Du kannst dir Sex im Moment nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
2.	Du findest die Voraussetzungen für eine Beziehung ideal, aber „dir fehlt etwas“ an der anderen Person. &lt;br /&gt;
3.	Du bist fasziniert von der Person und wirst in deren Gegenwart auch bereits sexuell erregt – den Rest ignorierst du vorläufig. &lt;br /&gt;
4.	Du entdeckst „viele Gemeinsamkeiten“, von denen du annimmst, dass sie in eine ideale Beziehung führen könnten.&lt;br /&gt;
5.	Du vermutest, dass die Beziehung gewisse Risiken beinhaltet, aber du fühlst dich stark genug, diese Risiken einzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was würdest du tun?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Empfehlung: Du weißt vorher nie, was aus „euch“ wird. Ein zweites Treffen und eine Portion Selbstbewusstsein helfen dir, den anderen von einer weiteren Seite kennenzulernen. Du kannst aus jeder dieser Begegnungen einen Gewinn mitnehmen: Erlebnisse, Freuden, Lüste oder einfach – Erfahrungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Aus &quot;La Vie Parisienne&quot; , 1934, Original von Georges Léonnec.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Es gibt überall &quot;Tipps&quot; für erfolgreiches Dating. Aber es gibt nur eine Person, die es realisieren kann: DU. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 08:27:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>date</category>
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<category>emotionen</category>
<category>lernen</category>
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<category>sex</category>
<category>vorbereiten</category>

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    <title>Und … jährlich grüßt der Valentinstag</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5446-Und-jaehrlich-gruesst-der-Valentinstag.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Den heutigen Valentinstag nutzen viele Zeitungen, um nochmals das Thema „Online-Dating“ durchzukneten. Tolle Überschriften – kaum Hintergrund. Und ständig die Aufforderung, doch ein Abo abzuschließen. Fragt sich nur, was man dann bekommt … mehr Worte oder mehr Informationen? (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die selbsternannten &quot;Dating-Experten&quot; zur Zeit von sich geben, hat dankenswerterweise der &lt;a href=&quot;https://orf.at/stories/3419795/&quot;&gt;ORF&lt;/a&gt; veröffentlicht. Alle berufen sich darauf, dass die &quot;Apps&quot; gemieden werden - das pfeifen inzwischen die Spatzen von den Dächern. Aber Wanderkameradschaften als Beziehungsstifter sind auch nicht das, was man sich wirklich wünscht, oder?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Spurensuche - was hat der Valentinstag mit der Liebe zu tun? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Spuren des „romantischen“ Teils des Valentinstags finden wir in England. Der britische Dichter Geoffrey Chaucer (1340 - 1400) gilt als Schöpfer des „Tages der romantischen Liebe“. Im Grunde geht es dabei um Fortpflanzung, also um Sex. Denn am Valentinstag beginnen bestimmte &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4318-Was-Voegel-mit-dem-Valentinstag-zu-tun-haben.html&quot;&gt;Vögel &lt;/a&gt;mit der &lt;a href=&quot;https://rbbp.org.uk/2023/02/13/what-to-look-for-in-february/&quot;&gt;Paarung&lt;/a&gt; und dem damit verbundenen Nestbau. Dieses Verhalten im Spätwinter wird allgemein als „Frühlingsanzeichen“ gewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Beispiele gibt es in Hülle und Fülle. Da ich nicht für Abos werbe, fehlen hier auch die Links. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 11:29:00 +0000</pubDate>
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    <category>date</category>
<category>dating</category>
<category>frühling</category>
<category>sex</category>
<category>valentinstag</category>
<category>vögel</category>

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    <title>Wie hoch ist die Erfolgsquote bei der Partnersuche wirklich?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5024-Wie-hoch-ist-die-Erfolgsquote-bei-der-Partnersuche-wirklich.html</link>
            <category>partnersuche und beziehungen</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die Frage nach der Erfolgsquote bei der Partnersuche wird nicht zum ersten Mal gestellt. Durch Pressemeldungen über die Krise der Apps wurde sie jedoch neu aufgerollt – diesmal in der Frauenzeitschrift „Brigitte“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift nennt Zahlen, die auf den ersten Blick verblüffen (1): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Letztendlich ergab eine (norwegische Studie) … eine Erfolgsquote von 1 zu 291. Einfacher gesagt: Bei 291 Matches entsteht im Durchschnitt eine feste Partnerschaft.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie Partnersuchende ihre Zeit verschwenden &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei solchen Verhältnissen wundern sich viele, warum die Apps jemals erfolgreich waren. Schließlich dürfte bei einer Erfolgsquote von etwa 0,3 Prozent offenkundig sein, dass unglaublich viel Zeit verbraucht und Hoffnungen zerstört wurden, ohne dass ein emotionaler Gewinn erzeugt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fragt sich schon eher: Warum verschwenden Menschen Zeit, Energie und ihre angesammelten Träume auf etwas, das beinahe erfolglos ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir kommt die Lotterie in den Sinn: ein Gewinnlos auf 291 Nieten? Wer würde da mitspielen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Alle handeln auf eigene Verantwortung - hattet ihr das vergessen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise sind es Glücksritter und vergleichbare Frauen mit einem heftigen Spieltrieb. Wenig Mühe, geringe Kosten, eigentlich kein Bedarf an echten Partnerschaften. Dies zu sagen, hätte vor wenigen Monaten noch einen Sturm der Entrüstung (Shitstorm) ausgelöst. Doch nun wagt die „Brigitte“ zu schreiben (1,2):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Einige Dating-Expert: innen sind der Meinung, dass die Nutzer: innen eine gewisse Verantwortung für ihre Probleme tragen und ihre Einstellung ändern sollten. Das klingt hart, ist aber die bittere Realität.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Sicht müsste es heißen: „Jede Person, die sich auf Partnersuche begibt, handelt auf eigenes Risiko und auf eigene Verantwortung.“ Übrigens gehört es zu den Selbstverständlichkeiten des Lebens, nicht „gewählt“ zu werden. Es kann an den Umständen, an besser geeigneten Bewerbern/Bewerberinnen oder tatsächlich an der suchenden Person selbst liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer: Eine Chance von 1:219 ähnelt eher einer Lotterie als eine Single-Börse, eine App oder wie die Leute ihre Unternehmen sonst benennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen liegen die höchsten bekannten Erfolgsquoten für Beziehungen von mittlerer Dauer zwischen fünf und sieben „Dates“ mit verschiedenen Personen. Andere Angaben beziehen sich auf die Zeit zwischen dem Beginn der Suche und dem Erfolg: Hier werden je nach den Voraussetzungen drei Monate bis zu 24 Monaten genannt. Ob es überhaupt zu einem Erfolg kommt, ist von vielen Faktoren abhängig, jedoch rechnet man mit etwa einem Drittel der Teilnehmer, die es am Ende schaffen – und somit zwei Drittel, die es nicht schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dies alles gesagt ist: Online-Dating ist nicht „Schnee von gestern“. Die Erfolgsquote steigt mit einer klugen Vorauswahl und vor allem mit einem größeren Radius. Und das hat nichts mit Apps zu tun, sondern mit der Persönlichkeit der Suchenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) &lt;a href=&quot;https://www.brigitte.de/liebe/dating-apps--ist-bald-schluss-mit-dem-online-dating--13760024.html&quot;&gt;Brigitte&lt;/a&gt;, Frauenzeitschrift&lt;br /&gt;
(2) Der Gender-Doppelpunkt wurde hier beibehalten, um das Zitat nicht zu verfälschen. &lt;br /&gt;
Weitere Informationen: Langatmiger wissenschaftlicher Beitrag in &quot;&lt;a href=&quot;https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2020.01757/full&quot;&gt;Frontiers&lt;/a&gt;&quot; - schwer zu lesen.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 24 Jan 2024 16:15:00 +0000</pubDate>
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    <category>abhängigkeit</category>
<category>beziehungen</category>
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<category>dating</category>
<category>frauen</category>
<category>online-dating</category>

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    <title>Die Verführung und die gewillkürte Unschuld </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5416-Die-Verfuehrung-und-die-gewillkuerte-Unschuld.html</link>
            <category>anders denken </category>
            <category>anziehen und ausziehen</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4505 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;428&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/einladung_oder_zufall.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Zufällige Begegnung?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Kaum ein Begriff aus dem deutschen Wortschatz wird so negativ dargestellt wie die &lt;strong&gt;„Verführung“&lt;/strong&gt;. Nach gängiger Auffassung ist dies ...  (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Eine Handlungsweise oder Zustand, die/der jemanden dazu bringen will, etwas zu tun, was diese Person eigentlich nicht will.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wie schön für alle, die Orakel lieben. Jemand (also eine andere Person) hat es darauf abgesehen, einen Menschen zu verleiten oder in biblischer Sprache „&lt;em&gt;in Versuchung&lt;/em&gt;“ zu führen. Darauf beruht die Lehre, dass Verführungen an sich unvermeidlich sind – allerdings wird jenen gedroht, die sie „verschulden“.&lt;em&gt; (Lukas 17,1)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verführer als Personen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit wir bei den Personen wären, die wir als Verführer und Verführerinnen kennen. Seit wir Autoren alle genötigt werden, Frauen nicht zu vergessen, schreiben wir es in dieser Weise. Allerdings wäre es vielen Feministinnen lieber, wir würden die soziale Gefälligkeit hier weglassen: Verführer sind nach ihrer Meinung (fast) immer Männer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die KI kommt ins Spiel - belehrend und konservativ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KI weiß es jedenfalls genau: Wenn ich nach „Verführerinnen“ frage, werde ich erst einmal abgekanzelt: (2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Es ist wichtig, zu verstehen, dass Begriffe wie &quot;Verführerinnen&quot; oft stereotype Vorstellungen über Frauen und ihre Beziehungen zu anderen Menschen widerspiegeln.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die Quasselstrippe in der KI weiß auch, dass ich ein ganz falsches Menschenbild habe, denn ich sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Im Hinterkopf behalten, dass gesunde Beziehungen auf gegenseitigem Respekt, Zustimmung und Kommunikation beruhen.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die andere Meinung - Frauen, Verführungen und das wirkliche Leben &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kleine rote Büchlein auf meinem Schreibtisch weiß es „irgendwie anders“ und sagt mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Es gibt die langsame Verführung. Die fast beiläufige und das punktgenaue Zugreifen – und alles dazwischen.“&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ich erfahre außerdem, was die Autorin  damit meint: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Ich denke mir Verführung als eine ästhetische Übermittlung der eigenen Persönlichkeit, die keinen weiteren Zweck hat. Diese Zwecklosigkeit ist das eigentlich Unschuldige.“ &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Man erkennt: Die Frau, die dies sagte, geht aus philosophischer Sicht an das Thema – sie ignoriert die Volksmeinung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Es gibt Verführungen - und sie folgen keiner festen Regel &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal ganz schnell zum Grundsätzlichen: Ja, es gibt Verführungen. Einige davon wurden von anderen inszeniert. Das gilt als Willkür. Einige sind selbst inszeniert – dann war die Bereitschaft längst da und die Wahrscheinlichkeit groß, dass es passieren würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es passiert, dann wird die oder der Verführte am nächsten Tag oder bei passender Gelegenheit erzählen, er (oder sie) habe nicht dazu beigetragen. Er (oder sie) habe nicht die leiseste Ahnung, wie es ausgerechnet ihm (ihr) passieren konnte. Ein Teil dieser Personen lügt dabei nicht einmal, während der andere Teil sich mit dieser Behauptung lediglich schützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verführungen als Spiel - wehe, wenn es jemand durchschaut &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir geht ein Gedanke durch den Kopf: Könnte es sein, dass Verführer(innen) und Verführte nichts anderes als ein „Spiel spielen“, aber sich dieses Spiel nicht eingestehen wollen? Rechnen sie damit, dass dieses Spiel misslingt? Und was passiert, wenn es dennoch gelingt? Wenn sie einfach hinein glitschen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich werden die Paare behaupten, kein Spiel gespielt zu haben (4). Und wenn du ihnen später sagen würdest: „Na, ich habe doch genau gesehen, was für ein Spiel ihr da gespielt habt?“ – was dann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wärest du ein Spielverderber, denn natürlich haben sie ein Spiel gespielt, aber du hättest es nicht merken dürfen. Von dir wird erwartet, dass du dem letzten Satz zustimmst, der so häufig wie Gänseblümchen ist: „Ich weiß wirklich nicht, wie es dazu gekommen ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitate: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) &lt;a href=&quot;https://de.wiktionary.org/wiki/Verf%C3%BChrung&quot;&gt;Witionary - Mehrheitsmeinung, konservativ&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(2) KI in einer Suchmaschine. Gefragt wurrde in mehreren Varianten wie viele Frauen als Verführerinnen gelten. &lt;br /&gt;
(3) Ariadne von Schirach in &quot;LUST&quot;, München 2007.&lt;br /&gt;
(4) Verführung als Spiel interpretiert vom Autorenteam (sehpferd) nach einer Idee von Laing, Ronald D. Psychiater in &quot;Knoten&quot;. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 05 Jan 2026 09:39:00 +0000</pubDate>
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<category>frauen</category>

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<item>
    <title>Sexualität - sollten wir uns Grenzen setzen? </title>
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            <category>anders denken </category>
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4498 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;617&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/maus_einfluesterung.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Mäuschen hinter dem Ohr - dein ständiger Begleiter?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die eigenen Grenzen zu überschreiten, gehört zum Erwachsenenleben. Denn bevor wir erwachsen wurden, haben wir immer wieder auf „Grenzen“ geachtet, die andere uns gesetzt haben. Manche Menschen sagen, dass sie auch mit 40 immer noch eine kleine Maus hinter dem Ohr piepsen hören, die sagt „tue es nicht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Maus hinter dem Ohr als Ratgeber? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maus weiß nicht, warum sie piepst, aber vielleicht siehst du es als Warnzeichen. Das Eigenartige daran: Du weißt es auch nicht. Wahrscheinlich gab es einmal eine Warnung, in einfachen Worten: „Wenn du so weitermachst, wirst du einmal enden wie Tante Felicitas.“ Du weißt nicht einmal, wie Tante Fee endete, aber du hast dir gemerkt, dass deine Mutter dich vor etwas bewahren wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie du dich selbst durch Grenzen behinderst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind sie also, deine Grenzen. Wenn du dich entschließt, sie niemals zu überschreiten, wirst du wenig über dich erfahren. Überschreitest du sie dennoch, dann piepen die Mäuse – aber du erfährst etwas über dich. auch, wenn es um Sex geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein anderer Weg zum Glück - flexibel bleiben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren haben wir viel darüber gehört, warum ihr euch selbst Grenzen setzen „sollt“. Wahrscheinlich habt ihr auch darüber gelesen. Kurz: Ihr sollt bitte auf nachhaltiges körperliches und „seelisches“ Wohlbefinden achten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wünscht euch die Liebeszeitung in ähnlicher Weise auch: Es wäre schön, wenn du dein Glück finden würdest – im Alltag, im Beruf, in der Liebe und beim Sex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was mach den Unterschied aus?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz einfach: Grenzen stehen bei menschlichen Gefühlen nicht fest wie die Mauern einer Festung. Sie verschieben sich durch die Kräfte der Natur, aber auch durch die Lebensumstände und nicht zuletzt durch das eigne Lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr euch klar seid, dass in euch die lebendige Natur wohnt, dann dürft ihr gerne auf die Impulse euers Körpers hören – und akzeptieren, dass euer Körper die eigenen Gefühle beeinflusst. Klar ist, dass es dabei auch Grenzen gibt – aber die Grenzen treiben uns nicht an, sondern sie hemmen uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Höre nicht auf das Gemurmel aus dem Internet - folgt dem eigenen Denken und Fühlen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut für uns Menschen ist stets, was uns und (möglichst) andere glücklich macht. In der Liebe oder beim Sex ist es alles, was wir gerne schenken und mit Lust empfangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ständige Rauschen und Gemurmel, das ich (und ihr) aus dem Internet empfangt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle, auf die eigene Stimme zu hören – nicht auf das Gemurmel und das Gepiepse der Mäuschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieser Artikel zeigt euch vorab,  was ihr ab 2026 in der Liebszeitung lesen werdet.&lt;br /&gt;
Junge Frau mit Maus hinter dem Ohr &amp;copy; 2025 by liebesverlag.de&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 21 Dec 2025 10:43:00 +0000</pubDate>
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    <category>gemurmel</category>
<category>grenzen</category>
<category>modeerscheinungen</category>
<category>nachhaltigkeit</category>
<category>psychologie</category>
<category>sex</category>
<category>zeitgeist</category>

</item>
<item>
    <title>Warum ich heute (nicht) über Weihnachten schreibe ...</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5405-Warum-ich-heute-nicht-ueber-Weihnachten-schreibe-....html</link>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich weiß, dass es langsam auf Weihnachten zugeht. Und ich weiß auch, dass demnächst wieder ein neues Jahr werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwartungen der meisten Singles verharren nach wie vor im Wunschdenken. Befeuert wird diese Tendenz von Zeitungen, die gerne über konservative Parteien berichten - und konservative Lebensweisen. Wir erleben eine „neue Zeit“, die eigentlich auf „romantischen Illusionen“ beruht, sich aber gerne als „wertkonservativ“ darstellt. Demnach sollen wir auf ewige Werte bauen, und miteinander langsam und nachhaltig zu Paaren entwickeln. Kaum ein Date auf dem nicht das Wort „Gentleman“ fällt – und oftmals wird die gemeinsame Zukunft in einer Stunde besprochen und eine Absichtserklärung dazu abgegeben. Vom Wohnort über die gewünschte Familienstruktur bis zur Festlegung auf ein Eigenheim – alles wird behandelt, als wäre es so nahe – aber das ist es nicht. Es sind Utopien ohne reale Hintergründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da werden allen Ernstes langfristige, nachhaltige und überaus konservative Beziehungen geplant, bevor es überhaupt eine Aussicht auf irgendeine gemeinsame Zukunft gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, der Zukunft? Sie wird stark vereinfacht, so stark, dass es schon schmerzt: „Bist du ein Familienmensch?“ Mich wundert inzwischen, dass es noch keine notariellen Zertifikate für „Familienmenschen“ gibt. Wären da nicht zuerst völlig andere Fragen zu klären? Mal in Ernst: Wer hält eigentlich „Familienmensch“ für eine positive Zuweisung? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere jungen Leute haben immer später immer gewagtere Ziele: erst Ehemann (Ehefrau), dann Eigenheim mit Garten am bisherigen Lebensstandort, dann Kinder. Die Augen leuchten ... doch es will einfach nicht wahr werden. Könntest du einen Moment darüber nachdenken, warum das so ist? Falls ja, könntest du deine Antwort finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich rede mal Tacheles: Je mehr Illusionen ihr vor euch herschiebt, liebe Mitmenschen zwischen 30 und 40, umso weniger wird davon wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach so, da war noch Weihnachten – das Fest der Familie, um mal darauf zurückzukommen. Für die meisten „echten“ Singles ist Weihnachten eine schreckliche Zeit – denn die Einsamkeit drückt am meisten, wenn alle „in Familie machen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und einander einfach zu trösten? Volltrunken ins nächstbeste Bett hüpfen? Oder doch lieber zu Mama und Papa zu fahren und sich dort volllabern zu lassen? &lt;em&gt;(Es gibt doch sooo viele Singles, da müsste doch jemand für dich dabei sein?“) &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, tut es nicht. Versucht, in den Raunächten auszusteigen aus dem Karussell falscher Versprechungen, künstlicher Illusionen und konservativen Glaubenssätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und stattdessen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht euch auf in die Welt jenseits der 25-Kilometer-Zone eures Geburtsorts. Lernt Menschen kennen, die anders denken, anders handeln und anders aufgewachsen sind als ihr. Und wenn ihr das alles getan habt, dann kehrt zurück und baut ein Leben auf, wie ihr es selber wollt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr habe ich diesen Freitag nicht zu sagen.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 16:54:00 +0000</pubDate>
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    <category>bett</category>
<category>beziehungen</category>
<category>date</category>
<category>weihnachten</category>

</item>
<item>
    <title>Gibt es eigentlich eine „christliche Sexualethik“? </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5400-Gibt-es-eigentlich-eine-christliche-Sexualethik.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Unsere Kultur, so hieß es früher einmal, entstand aus dem Griechentum, dem Germanentum und dem Christentum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Glaube mag Berge versetzen, aber irgendwie passte der Mix nicht – denn die Kultur stammte eben auch aus Arabien – und ganz besonders aus Rom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die Ethik betroffen war, galt später das Christentum als Richtschnur. Politiker begannen, von der christlichen Leitkultur zu reden. Und obwohl das Christentum keine Leitsätze für die Sexualität schuf, wurde es lange Zeit als gültiger Maßstab für die Ethik im Sexualbereich benutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Frage ist: Wenn die Sexualethik tief im Christentum verwurzelt ist, halten sich dann wenigstens Christen daran?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort verblüfft sicher manche Theologen, aber kaum Menschen, die sich am Alltag der Menschen orientieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Besonders überraschend fand ich, dass Glaube und Sexualität in wesentlichen Aspekten fast zwei getrennte Welten sind, die nebeneinander existieren, aber wenig miteinander zu tun haben. Das gilt nicht, wenn man sich die sexualethischen Einstellungen anschaut: Die hängen durchaus damit zusammen, wie intensiv die Befragten glauben und welche theologische Grundhaltung sie haben. Aber Erleben und Handeln in Bezug auf Sexualität, etwa sexuelle Zufriedenheit oder sexuelle Handlungsfähigkeit, die Stärke des sexuellen Begehrens, hängen kaum messbar mit Glaubensaspekten zusammen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Sagt der Forscher Prof. Dr. Tobias Künkler dem &lt;a href=&quot;https://www.pro-medienmagazin.de/sexualethik-ist-nicht-das-entscheidende/&quot;&gt;Magazin PRO&lt;/a&gt;.(1)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Frage, ob es „christliche Ethik“ in der Sexualität gibt, ist damit zwar nicht beantwortet. Sicher ist aber, dass Christen durchaus zwischen der realen Welt und ihren Gegebenheiten und den Ideologien, die sozusagen als „Beipack“ des Glaubens geliefert werden, unterscheiden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Das Zitat fällt sehr lang aus. Ich konnte es jedoch nicht kürzen, weil ich dann den Sinn verfälscht hätte.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 10:13:00 +0000</pubDate>
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    <category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Meganice und nicht so easy  … was ist Re-Loving?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5399-Meganice-und-nicht-so-easy-was-ist-Re-Loving.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Das Dumm-Denglisch feiert weiterhin Triumphe. Klar will man die „junge Generation“ (mit welchem Buchstaben auch immer) ansprechen. Und klar kriegen die Teenies spitze Ohren, wenn von &lt;em&gt;„einem neuen Dating-Trend“ für 2026 &lt;/em&gt;gesprochen wird, der „meganice“ ist. Angeblich heißt er &lt;em&gt;Re-Loving&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen habe ich mich schlaugemacht. Re-Loving bedeutet „bewusstes Dating“ Nehmen wir mal an, es bedeutet „Partnersuche mit Verstand“ – das kling nicht ganz so flach wie „bewusstes Dating“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ist es mehr? Ist es neu? Wird es ein Trend?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein – es ist die &lt;a href=&quot;http://nehmenodergeben.de/doku.php?id=in%20beziehungen&quot;&gt;Partnersuche&lt;/a&gt; an sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Kenne deine Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
-	Versuche, sie zu verwirklichen. &lt;br /&gt;
-	Rede mit den Kandidaten oder Kandidatinnen darüber.&lt;br /&gt;
-	Werde dir über die Gefühle klar, die du nach dem Date hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was daran neu ist? Für selbstbewusste Frauen und Männer, die Lebenspartner suchen, gar nichts. Für Menschen aller Gruppen, denen es um das Verlieben geht, auch nicht – sie haben anderen Ziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach – und was wird nun mit 2026? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles bleibt, wie es immer war. Wer eine Beziehung sucht, sucht mit Gefühl und Verstand, wer sinnliche Erfahrungen sucht, will die Lüste genießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und – nein, es schadet keinesfalls, wenn beides zusammenkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle der Begriffe und eines Original-Artikels zum Thema: &lt;a href=&quot;https://www.desired.de/liebe/warum-re-loving-der-wichtigste-dating-trend-fuer-2026-ist--01KB5B23M10K132VE60YC8GT32&quot;&gt;Desired&lt;/a&gt;.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 09:00:00 +0000</pubDate>
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    <category>date</category>
<category>dating</category>
<category>frauen</category>

</item>
<item>
    <title>Warum du manchmal besser auf dich selbst hörst ...</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5396-Warum-du-manchmal-besser-auf-dich-selbst-hoerst-....html</link>
            <category>Liebe an sich -  vom Chef der Liebeszeitung</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Warum du manchmal besser auf dich selbst hörst … und warum ich gelegentlich über Partnersuche schweige &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin derzeit mit einem neuen Projekt beschäftigt, das sich mit dem Geben und Nehmen im Alltag beschäftigt. Dazu gehört zwar auch jede Form von „Beziehung“, aber eben nicht ausschließlich die Partnersuche, die inzwischen unter dem Begriff „Dating“ läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer den Zustand der Partnersuche beurteilen will, sollte die Presse lesen. Entweder, sie redet dabei von „Generation Z“ oder sie übernimmt Beiträge von Autoren und Institutionen, die das „Pro und Contra“ des Online-Datings abbilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Presse fällt dabei auf die Betreiber von Online-Dating-Seiten herein, ein anderer Teil verweist auf die von Gesundheitsorganisationen befeuerte Diskussion um das angebliche „Dating Blackout“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle diese Themen sind völlig unbrauchbar, um die Wahrheit über Partnersuche und Partnerwahl herauszufinden. Dabei ist es gleichgültig, wie viel angebliche „Wissenschaft“ in den Artikeln zu finden ist oder was jüngst „enthüllt“ wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vergiss die Sprechblasen der Presse und Netzwerke - hör auf dich selbst&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer an den großen Sprechblasen Freude hat, die ich täglich in der Presse vorfinde, der mag das tun. Aber im Grunde wäre nötig, sich selbst darüber klar zu werden, was jeder von uns aus Selbstsucht versäumt, wenn er (oder sie) keine Beziehung eingeht. Oder mal flapsig: &lt;em&gt;Die Emotionskonten werden nicht gefüllt, wenn du &lt;strong&gt;„zu stolz“&lt;/strong&gt; bist, eine Beziehung einzugehen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gibt es wirklich eine &quot;Dating-Krise&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angebliche Dating-Krise ist ein Phänomen des Zeitgeistes – mehr nicht. Wer sich selbst realistisch sieht und den Austausch eigener Gefühle mit anderen versucht, hat in jedem Fall mehr Erfolg bei der Partnersuche. Und wenn du eine solche Person bist, dann wirst du kaum auf den Beschuss mit Meinungen hereinfallen, die über „soziale Netzwerke“ verbreitet werden. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 10:45:00 +0000</pubDate>
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    <category>date</category>
<category>dating</category>
<category>geben</category>
<category>informationen</category>
<category>nehmen</category>
<category>online-dating</category>
<category>presse</category>
<category>soziale medien</category>

</item>
<item>
    <title>Lust, Anbetung, Macht und Unterwerfung – ganz normal? </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5395-Lust,-Anbetung,-Macht-und-Unterwerfung-ganz-normal.html</link>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>lust und begierden</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Isidora Fecekazi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ist Lust, verbunden mit Anbetung, Macht und Unterwerfung in unseren Fantasien ganz normal? Der Versuch einer Klärung und ein  Buch, das uns etwas darüber mitteilt  &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute schreibe ich euch etwas über das geheime Wollen – und über die Grenzen, es auch auszuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deine  geheimen snnlichen Lüste und Du&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegst du allso und träumst von einem Lover, dann auch wieder von einer Geliebten. Weil du liegst und niemand bei dir ist, beginnt dein  Gehirn eine kleine Gaukelei mit dir. Plötzlich legt es alles bereit, was du schon immer „wollen wolltest“. Es ist nichts „Bestimmtes“, sondern es erwächst aus dem gesamten Puzzle deiner sinnlichen Gedanken. Sie bekommen Gesichter, tragen dich hoch hinaus in einen Palast, in dem du als totalitäre Herrscherin jeden Mann benutzen kannst, wie du willst. Oder sie führen dich die Kellertreppe hinunter, wo ein geheimes, dunkles Verlies auf dich wartet. Vielleicht ist es auch etwas ganze anderes, was dich beflügelt oder auf die Knie gehen lässt. Zum Beispiel, dass du in der Fantasie eine Szene beobachtest, in der jemand anderem etwas passiert, was dich erregt. Oder bist du selbst die Person, die sich zur Schau stellt und von verlangenden Augen begafft wird? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bist du empört?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du nun empört bist und sagst: „Nein, das trifft auf die Masse der Frauen nicht zu“, dann ist dies dein gutes Recht. Behauptet haben es alledrings sowohl heterosexuelle Frauen wie auch solche, die sich anderen Identitäten zurechnen. Sie alle repräsentieren durchaus größere Gruppen – nämlich all jene, die sich in solchen Fantasien wiederfinden. Das ist einfach zu beweisen, aber ich versuche es hier gar nicht erst, sondern frage dich höchstens noch: „Hast du Shades of Grey gelesen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die geheimen Lüste - am Tag beiseite geschoben &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal an, du würdest zu der Gruppe der schweigenden, fantasiebegabten, sehnsuchtsvollen und selbstbewussten Frauen gehören. Dann halte ich für wahrscheinlich, dass du auch sinnliche Fantasien hattest. Wann immer sie aufkamen, hast du sie zur Seite geschoben, wenn es Tag wurde und du in dein Büro gegangen bist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sie bleiben – und kommen zurück. Wenn du ethischen oder religiösen Grundsätzen anhängst, dann schämst du dich vielleicht. Oder du fürchtest den Regelverstoß. Aber … es sind nur Gedanken. Und sie nehmen immer wieder die kleine Hürde, „so etwas“ nicht denken zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist mit dem Wollen? Kannst du alles „wollen“, was du willst?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich nicht. Wenn du dich in etwas hineinträumst, bist du noch lange nicht bereit dazu – und sehr wahrscheinlich bist du dann allein, sodass dir die Gelegenheit fehlt. Und dann wäre da noch der Impuls, der dazu kommen müsste, um deine Fantasie zu durchleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erotische Fantasien benötigen keinen Plan. Sie kommen auf, erblühen auf exotische Art, ohne die Realität zu beachten, und sie enden in lustvoller Befriedigung. Am besten an ihnen ist, dass sie keine unerwünschten Folgen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alltag würde von dir die Fähigkeiten verlangen, Pläne zu machen, Männer oder andere Personen in deine Pläne einzubinden und Situationen zu schaffen, die Folgen hätten – körperliche, soziale und emotionale. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die gedeckelte Lust - enthüllt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Menschen, Frauen, Männer und solche, die sich anders bezeichnen, haben es versucht. Ein Teil von ihnen ist darin aufgegangen. Doch der größere Teil hat sich entschieden, diesen Teil der Lüste zu deckeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du am Thema interessiert bist, lies mal das Buch „Want“ von Gillian Anderson. Sie hat die Stimmen jener gesammelt, die darüber reden wollten. Wahrscheinlich bekommst du beim Lesen einen roten Kopf – aber das muss wohl so sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Buch: Gillian Anderson „want“ – deutsch München 2024. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 10:47:00 +0000</pubDate>
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    <category>buch</category>
<category>erotisch</category>
<category>fantasien</category>
<category>frauen</category>
<category>unterwerfung</category>

</item>
<item>
    <title>Der Damm des Mannes als erogene Zone </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5392-Der-Damm-des-Mannes-als-erogene-Zone.html</link>
            <category>anziehen und ausziehen</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Erwähnt hat die Liebeszeitung  ihn schon häufig – den Damm. Er ist eine der sensibelsten Lustzonen des männlichen Körpers und wird zumeist in einer Reihe mit Penis und Hoden gekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die verborgene erogene Zone bleibt oft unentdeckt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4495 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;551&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/damm_weiter_unten_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Damm - weiter unten&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Vielen Männern – so erfuhren wir – sei der Name völlig unbekannt. Doch nicht nur der Name – die meisten Männer sollen nie das Vergnügen genossen haben, dass eine Frau diesen Bereich stimuliert. Mag sein, dass es für die sinnlichen, sanften oder auch mutigen unter den Frauen einfacher ist, den Mann über seinen Penis zu beglücken. Schließlich ist der Erfolg dabei nach wenigen Minuten gewährleistet. Der Bereich darunter, allgemein als „Hodensäcke“ bekannt, wird zwar gelegentlich stimuliert – jedoch sind die Techniken dabei kaum bekannt. Auch die Gefühle werden sowohl von Frauen wie auch von Männern als recht gewöhnungsbedürftig bezeichnet. Der Damm verbirgt sich zwischen Hoden und Rosette – nicht gerade eine bevorzugte Gegend für sensible Naturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Damm - Lustfläche mit Tiefenwirkung &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Damm ist sozusagen ein Paradies für manuelle Stimulationen des Mannes. Es heißt in verschiedenen Beschreibungen, dass vor allem die Haut, die den Damm umschließt, ausgesprochen sensibel ist und aus diesem Grund ohnehin als „erogene Zone“ gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch noch etwas klommt hinzu: Viele Frauen wollen sich nicht darauf einlassen, den „männlichen G-Punkt“ (Prostata) direkt zu stimulieren, weil sie daran ein „Pfui-Teufel-Gefühl“ festmachen. Und bekanntermaßen haben immer noch viele Männer einen Horror vor der direkten analen Stimulation, sei es aus ethischen oder körperlichen Gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erotische Stimulation der Prostata „über den Damm“ erfolgt allein durch Massieren und sanften Druck auf die Haut. Wenn es dem Mann gefällt, kannst du mehr Druck ausüben, aber das Gefühl beim Mann reicht, soweit bekannt, nicht an die Stimulation über den Darm heran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin verlängert und bereichert die Massage des Damms eure Sinnlichkeit. Und es wäre auch eine gute Gelegenheit, deinen Lover mit einem kräftigen Vibrator vertraut zu machen. Denn dessen Vibrationen dringen tief in seinen Körper ein – auch dann, wenn er „von außen“ angewendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anatomische Betrachtung: &lt;a href=&quot; https://flexikon.doccheck.com/de/Perineum&quot;&gt;Flexikon&lt;/a&gt;.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 08:58:00 +0000</pubDate>
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    <category>damm</category>
<category>erotisch</category>
<category>frauen</category>
<category>mann</category>
<category>prostata</category>
<category>vibrator</category>

</item>
<item>
    <title>Frauen, Geld, &quot;chalant&quot; sein, Partnersuche und Presse</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5391-Frauen,-Geld,-chalant-sein,-Partnersuche-und-Presse.html</link>
            <category>partnersuche und beziehungen</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Wenn finanzielle Stabilität ein Kriterium für die Partnerwahl der Frauen sind, ist dies keine Schande. Die Frage ist aber, warum diese Beobachtung in Nebensätzen auftaucht, während die „edleren Motive“ ausführlich abgehandelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu lese ich: (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Für fast drei Viertel der Befragten (74 Prozent) bedeutet „sich Mühe geben“ vor allem, konkrete Pläne im Voraus zu machen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Fragt sich natürlich, wie konkret oder auch realistisch die Pläne beispielsweise im Alter von 25 Jahren bereits sind. Einige Zeilen später lesen wir dann (1):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Immerhin geben über drei Viertel aller heterosexuellen weiblichen Befragten (78 Prozent) an, dass ihnen finanzielle Stabilität wichtig sei.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dating-Anbieter als Quelle &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und viele ähnliche Artikel (2,3) beziehen sich übrigens auf die Studie eines Dating-Anbieters. Und die zitierte Zeitung schrieb dann noch etwas - nämlich, dass ein hoher Prozentsatz der untersuchten User in ihren Profilen nach „chalanten“ Personen suche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz und bündig: Das Wort gibt es nicht, werde im Deutschen noch im Englischen (4). Es ist eine der üblichen Verballhornungen der sozialen Medien oder eine Art „Jugendjargon“. Wenn es das Gegenteil von &lt;em&gt;„nonchalant“&lt;/em&gt; sein soll, dann wäre eine „chalante“ Person ein „ernsthafter Kümmerer“, aber auch jemand der nicht locker, verkrampft oder schlicht konservativ ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Tipp für Singles&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beste wäre, dieses Wort aus allen Texten zu entfernen, in denen es benutzt wird. Für eine ernsthafte, bewusste Partnersuche gibt es genügend andere, meist zutreffendere Bezeichnungen. Und wer sich selbst oder andere als „Chalant“ einstuft, riskiert, dass er (oder sie) missverstanden wird. Beschreibe dich, wie du wirklich bist und nutze für die Suche Wörter, die jeder verstehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das will eigentlich niemand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) &lt;a href=&quot;https://www.welt.de/kmpkt/article68ef9b7606329773ec673139/dating-von-wegen-geld-diese-werte-sind-frauen-wirklich-wichtig.html&quot;&gt;WELT&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) &lt;a href=&quot;https://www.esquire.de/news/gesellschaft/money-money-money-diese-rolle-spielt-geld-im-dating&quot;&gt;Esquire&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
https://www.esquire.de/news/gesellschaft/money-money-money-diese-rolle-spielt-geld-im-dating&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) &lt;a href=&quot;https://www.cosmopolitan.com/relationships/a69033235/chalance-tiktok-dating/&quot;&gt;Cosmopolitan&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
https://www.cosmopolitan.com/relationships/a69033235/chalance-tiktok-dating/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) Andere Definition &lt;a href=&quot; https://www.urbandictionary.com/define.php?term=chalant&quot;&gt;Urban Dictionary&lt;/a&gt; https://www.urbandictionary.com/define.php?term=chalant&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 08:25:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5391-guid.html</guid>
    <category>chalant</category>
<category>date</category>
<category>dating</category>
<category>frauen</category>
<category>modewort</category>
<category>presse</category>
<category>zeitgeist</category>

</item>
<item>
    <title>Weihnachten ist öfter – Cuffing auch</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5390-Weihnachten-ist-oefter-Cuffing-auch.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4494 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;531&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/paar_in_cuffing_season-_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Fesselnde Erlebnisse von Oktober bis Februar&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Hast du schon jemanden virtuelle Handschellen angelegt? Wer die Frage für extrem dusselig hält, hat zwar Recht – aber der Ursprung des Wortes &lt;em&gt;„Cuffing“&lt;/em&gt; besteht wirklich darin, sich an jemanden zu binden. Der Begriff wurde 2011 offiziell „erfunden“ – er beruht aber auf dem Hintergrund, mit einer Person in Liebe, Leidenschaft oder Sex zu „überwintern“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böse Zungen behaupten, das Ganze sei mehr oder weniger ein Trick, um in der Herbst- und Wintersaison miteinander zu &lt;em&gt;vögeln &lt;/em&gt;oder wenigstens zu kuscheln. Dabei würde mindestens ein Partner die Beziehung „erheblich unter seinen üblichen Erwartungen“ eingehen. Mit anderen Worten: Er oder sie fungiert als Lückenbüßer, mit dem sich jemand über den Winter tröstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das angeblich bewusstere Dating - der Netzwerk-Zeitgeist wird eingemischt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere wollen wissen, dass „Singles jetzt bewusster denn je“, und es ginge nunmehr darum, „auf gemeinsamen Werten“ aufzubauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spruch mit den gemeinsamen Werten wird derzeit gerne verwendet – und erweist sich zumeist als bloßes Wunschdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zusammenrücken im Herbst und Winter&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten verlässlichen Quellen stellen lediglich fest, dass es eine Zeit des „Zusammenrückens“ neuer Paare im Herbst gibt. Der Zeitraum wird dabei mit&lt;em&gt; Mitte Oktober bis Mitte Februar (&lt;/em&gt;Valentinstag) angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mindewertige oder hochwertige Beziehung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann keine Rede davon sein, dass während dieser Zeit „minderwertige Beziehungen“ entstehen. Im Gegenteil: Wenn beide ihr beginnendes Verhältnis halbwegs ernst nehmen, können sie sich in den langen Winternächten genauer kennenlernen als während der „lockeren“ Frühlings- oder Sommerzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also – es kommt alleine auf euch an, was ihr aus einer Beziehung „macht“, die im Oktober oder November, Dezember oder Januar beginnt. Hört nicht auf die Presse, die beliebige Meinungen einsammelt und veröffentlicht. &lt;em&gt;Hört auf euch und findet heraus, ob ihr die andere Person wirklich mögt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist alles – wirklich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Zeitgeist und eine &quot;&lt;a href=&quot;https://www.esquire.de/news/gesellschaft/laut-studie-so-veraendert-dating-leben-junger-singles-in-cuffing-season&quot;&gt;Studie&lt;/a&gt;&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;a href=&quot;https://www.merriam-webster.com/slang/cuffing-season&quot;&gt;Merriam-Webster&lt;/a&gt; (englisch, Fakten)&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 09:53:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>cuffing</category>
<category>date</category>
<category>dating</category>
<category>season</category>
<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Sind Frauen noch „Goldgräberinnen“?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5389-Sind-Frauen-noch-Goldgraeberinnen.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4493 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;804&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/reich_werden_durch_heirat.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Aufschmücken - körperlich und emotional &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Überschrift wurde bewusst nicht geschlechtsneutral formuliert. Betrachten wir die beiden letzten Jahrhunderte, so spielte das Geld oder Vermögen der Männer eine große Rolle. Dabei waren die Vorzeichen in den vielen vergangenen Epochen durchaus unterschiedlich, denn der Zeitgeist wandelte sich immer schneller. Wenn Frauen auf der sozialen Leiter „nach oben“ steigen wollten, nannte man dies&lt;em&gt; Hypergamie&lt;/em&gt;. Später sprach man von „Goldgräberinnen“ und meinte damit Frauen, die alles daransetzten, in eine höhere soziale Stufe einzusteigen und damit an Geld und Ruhm des Ehemanns teilzuhaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinaufheiraten im vergangenen Jahrhundert &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollte eine Frau im 20. Jahrhundert „hinaufheiraten“, so musste sie einerseits gezielt und oft trickreich nach einem solchen Mann fahnden. Andererseits musste sie allerdings auch Eigenschaften aufbieten, die nicht alltäglich waren. Dafür gab es zwei Möglichkeiten: Entweder eine Kombination aus Charme und Schönheit oder aber eine Kombination aus natürlicher Sinnlichkeit und sexuellen Praktiken, die Männer begeistern. Die emotionalen Investitionen waren hoch - und der Ertrag oft enttäuschend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Realität und Illusion des schnellen Reichtums durch Heirat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Beziehungen waren möglich, aber äußerst selten. Allerdings wurden Verbindungen dieser Art zum Traum für viele naive junge Frauen. Sowohl aus psychologischer Sicht wie auch anhand der Logik hätte eigentlich jeder Frau klar sein müssen, dass sie nur eine Chance von unter einem Prozent hatte. Vermutlich lag sie in der Vergangenheit noch deutlich darunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Karriere oder Heirat als Mittel zum Reichtum?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Frauen und Männer heute noch der Illusion anhängen, die Treppe zum Reichtum durch Heirat zu erreichen, ist nicht sicher. Wenn man unterstellt, dass Reichtum das Hauptziel ist, ist es möglicherweise leichter, einen wohlhabenden Partner zu finden als selber durch Können oder Leistung in diesen Kreisen zu landen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu las ich einen Satz, den ich hier wiedergebe (1): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Den meisten geht es nicht um den … (absoluten Luxus) … sondern um die Fähigkeit des Partners, aus eigener Kraft für einen sorgenfreien Lebensunterhalt zu sorgen.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist die Bereitschaft, selbst einen namhaften Beitrag zum Lebensunterhalt beizutragen, ein entscheidendes Kriterium dafür, sich dauerhaft an einen Menschen zu binden. Damit dürfte das weiblich wie auch das männliche &quot;Goldgräbertum&quot; der Vergangenheit angehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eure Meinung dazu ist willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
(1)	Zitat aus: &lt;a href=&quot;https://www.watson.de/leben/fragen-der-liebe/277138222-liebe-und-beziehung-warum-der-umgang-mit-geld-so-viel-aussagt&quot;&gt;Watson&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Begriff &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Infinitypool&quot;&gt;Infinitypool&lt;/a&gt;“ wurde ersetzt, um den Satz besser verständlich zu machen.)&lt;br /&gt;
Foto: Liebesverlag.de&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 10:28:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>frauen</category>
<category>geldheirat</category>
<category>psychisch</category>
<category>schönheit</category>
<category>sex</category>
<category>ökonomisch</category>

</item>
<item>
    <title>Echte Werte als letzter Schrei bei der Partnersuche? </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5388-Echte-Werte-als-letzter-Schrei-bei-der-Partnersuche.html</link>
            <category>partnersuche und beziehungen</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Honey Bunny)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Echte Werte sind Werte, die jemand für echt hält.&lt;/em&gt; Verlässlichkeit, Treue und eine gut dosierte Balance von Geben und Nehmen gehören ohne Zweifel dazu – und darüber dürfte unter allen „echten“ Partnersuchenden eine gewisse Einigkeit bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unsere Kultur und die Liebesehe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werte sind universell – jedenfalls im demokratischen und liberalen Europa. „Echte Zuneigung“ ist mindestens seit der &lt;a href=&quot;https://www.geo.de/wissen/gesundheit/romantische-revolution-wie-die-liebe-die-welt-kam-30190508.html&quot;&gt;Mitte des 19. Jahrhunderts&lt;/a&gt; die beste Zutat für eine gemeinsame Zukunft. Sie heißt „Liebesehe“ oder „Neigungsehe“ und ist eine Errungenschaft von Menschen, die sich den Zwängen der „arrangierten Ehe“ widersetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir außer einigen wenigen sozialen Grundlagen und Übereinstimmungen außerdem noch für „echte Werte“ halten ist von Vereinbarungen abhängig. Wer glaubt, sich an etwas festhalten zu müssen, was er (oder sie) für einen „Wert“ hält, muss sich zwangsläufig jemanden suchen, der genau die gleichen Vorstellungen vom „Wert“ hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tage las sich, dass „echte Werte“ auf gemeinsamen Traditionen beruhen – sie würden für tiefe Verbindungen wichtig sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nicht in fremden Kulturen, nicht im konservativen Adel oder im Mittelalter, sondern jetzt.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 15:06:00 +0000</pubDate>
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    <category>abhängigkeit</category>

</item>
<item>
    <title>Die gefälschte Zukunft </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5387-Die-gefaelschte-Zukunft.html</link>
            <category>Liebe an sich -  vom Chef der Liebeszeitung</category>
            <category>partnersuche und beziehungen</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die Zukunft passiert in der Zukunft – und keinesfalls jetzt. Zwar kann jeder Neubeginn eine Zukunft einleiten, aber „das Hier“ ist hier und „das Jetzt“ findet jetzt statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit gibt es zahllose Artikel über „Future Faking“. Jeder „Coach“ hat seine Meinung dazu – und natürlich wird versucht, damit auch Klientinnen oder Klienten anzulocken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine wundervolle gemeinsame Zukunft ausmalen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rein praktisch bedeutete „Future Faking“, der Zielperson eine Zukunft auszumalen, die diese Person für erstrebenswert hält. Wer diese Methode beherrscht, nutzt meist eine bildhafte Sprache. Er oder sie redet also in einer Weise, dass du es dir vorstellen kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sich die Zukunft vorstellen - eine schwierige Angelegenheit? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An sich ist das weder verwerflich noch ein Zeichen von „Narzissmus“. Viele Menschen, die Veränderungen wollen, können sich nicht vorstellen, wie es sein wird, wenn sie sich verändern. Das gilt zum Beispiel, wenn jemand innerhalb eines Unternehmens die Stelle wechseln soll – ja sogar, wenn er plötzlich befördert wird. Nicht nur die Arbeitswelt, auch die Lebensplanung wird sich möglicherweise verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Betrug als Absicht?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald das Wort „Narzissmus“ oder „perfide Methode“ fällt, wird Betrug an den Emotionen der anderen Person vermutet. Das kann tatsächlich zutreffen. Die „gutgläubige Person“ ist dann in eine Beziehung mit einem Manipulierer oder einer Manipuliererin hereingefallen. Was er oder sie sagt, passt dann genau in die offene Gefühlslücke der anderen Person. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Future Faking“ heißt also, jemanden in eine Zukunft hereinzulocken, die man selber gar nicht schultern will. Oder noch anders:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;•	Wer die Zukunft „fakt“, geht auf alles ein, was die/der andere sich selber unter Zukunft vorstellt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vorstellungen und Wünsche sind keine Realitäten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wünschen sich „frische Paare“ oft, die „gleiche Zukunft“ zu haben, also „am gleichen Ort die gleichen Bedürfnisse und die gleichen Wünsche“ zu verwirklichen. Das bedeutet meistens, am selben Ort zu wohnen, dieselben Freunde zu behalten, dieselben Vorstellungen von Familie und Kindern, ja sogar von Kunst oder Musik zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ergibt dann eine „vermeintliche“ Zukunft, die auf viel zu viel Voraussetzungen beruht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gegenwart in Zukunft verwandeln &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen wir zurück aufs „Faken“ und auf „die Zukunft“. Zukunft ist eine Herausforderung, kein Wunschkonzert. Wir allem wissen nicht, was uns die Zukunft bringt, und je älter jemand ist, umso mehr wird er euch dies bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich rate? In der Gegenwart zu leben, und in dieser Gegenwart die Zukunft miteinander zu planen. Planung setzt Fakten voraus, und die Meilensteine dazu werden schnell sichtbar, weil man sie gemeinsam gesetzt hat und dann eben auch verfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit verabschiede ich mich ins Wochenende. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 11 Oct 2025 10:45:00 +0000</pubDate>
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    <category>dating</category>
<category>future faking</category>
<category>irrtümer</category>
<category>zukunftsfälschung</category>

</item>
<item>
    <title>Gemeinsame Wünsche und Grenzen - wie weit gehen Paare bei ungewöhnlichem Sex?   </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5386-Gemeinsame-Wuensche-und-Grenzen-wie-weit-gehen-Paare-bei-ungewoehnlichem-Sex.html</link>
            <category>lust und begierden</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Zwischen Paaren, die sich gerade gefunden haben, ist vieles möglich - nicht nur gemeinsames Kuscheln und auch nicht nur der intensive Sex bei einem dieser wunderbaren Wochenenden, die aus nichts als Lust bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Schweigen der Männer &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer schweigen gerne über das, was sie wirklich wollen. Jedenfalls zu Anfang und solange sie irgendetwas bekommen, was sie fasziniert – und sei nur ein  „ganz gewöhnlicher Geschlechtsverkehr“. Für manche ist das auch wirklich genug – aber meistens tickt da noch ein hartnäckiger Wunsch, den noch keine Frau innerhalb einer Beziehung erfüllt hat. Ob es nun ein Porno-Märchen oder eine wirklich „heiße Begegnung“ war, die diesen Wunsch auslöste – alles muss auf den Tisch, wenn er erfüllt werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gute Kekse erfordern einen guten Teig &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürzlich las ich: „Sag mir, was du willst und warum du es willst.“ Darauf folgt noch die Frage nach dem „Wie“: „Wie willst du es?“ Und die Dame, die es schrieb, fügte noch hinzu:&lt;em&gt; „Wenn du gute Kekse essen willst, dann musst du auch bei der Herstellung des Teigs mitwirken.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn ein Mann sagt: „Du, ich möchte von dir dominiert werden“, dann kann das heißen: „Ich möchte, dass Du mich reitest, während ich bewegungslos auf dem Rücken liege.“ Es kann natürlich genauso sein, dass er auf Bondage (1) oder Spanking (2) steht. Und vielleicht … ja vielleicht möchte der Mann in diesem Fall die Zehen der Frau ablutschen oder auf andere Weise erniedrigt werden.&lt;/em&gt; Die Untiefen menschlicher Wünsche finden sich in jeder Frau und jedem Mann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Reden oder nicht reden – doch was kommt dabei heraus? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar – manche Paare finden so etwas durch Zufall heraus. Andere allerdings niemals. Manchmal wünscht sich die Frau mehr „Aufmerksamkeit“ für ihren Körper – und mal entdeckt der Mann „erogene&quot; Zonen an sich, über die er selbst erstaunt ist. Dann gilt es, dies „irgendwie“ zu vermitteln, also „darüber zu kommunizieren“. Im Grunde gibt es am Ende nur zwei Antworten: „Probieren wir mal“ oder „probieren wir nicht, weil ich es nicht mag.“ Allerdings gib es noch eine Dritte: „Ich hätte nie gedacht, dass du so ein Schwein (es gibt noch härtere Worte) bist. In den meisten Fällen – auch dies muss gesagt werden – sind es keine wirklich „schrecklich schmutzigen“ Wünsche. Die meisten betreffen körperliche, emotionale oder soziale Situationen, in der sich der Partner oder die Partnerin gerne befinden möchte. Solange es dann bei „Spielen“ bleibt und beide glücklich damit sind, ist die Win-win-Situation leicht zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was passiert, wenn sich die Beziehung durch andere Sexpraktiken verändert?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die Theorie – in der Praxis befürchten Paar des gleiche, was ein IT-Organisator beim Systemwechsel fürchtet: Die bisherige Beziehung lahmte zwar, aber sie lief halbwegs. Die neue Version hingegen bietet viel mehr Möglichkeiten, hakt aber zunächst  an allen Ecken und Enden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner Trost: Nach einer Weile läuft das neue System auch gut – solange man es versteht und die Vorteile überwiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Bondage - Fesselungen &lt;br /&gt;
(2) Spanking - Schläge mit der Hand auf das Gesäß, 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 08:31:00 +0000</pubDate>
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    <category>kink</category>
<category>kommunikation</category>
<category>sex</category>
<category>soft-sm</category>
<category>spanking</category>
<category>änderungen</category>

</item>
<item>
    <title>Warum wurde die „Geschichte der ‚O‘“ so berühmt?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5384-Warum-wurde-die-Geschichte-der-O-so-beruehmt.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
    <comments>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5384-Warum-wurde-die-Geschichte-der-O-so-beruehmt.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4491 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;763&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/kleid_der_o_schmal_brueste_verdeckt.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Kleid der O - Version für Prüde ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die meisten Menschen kennen die „Geschichte der O“ vom Hörensagen oder aus Filmen. Diejenigen, die es zuerst lasen, ahnten allerdings den literarischen Wert. Dennoch glaubten sie zu erkennen, dass es sich um Männerklischees über Frauen handelte. Behauptet wurde auch, dass Frauen „niemals“ ein solches Werk schreiben könnten. Kurz: Die vielen Irrtümer über sexuelle Fantasien der Frauen wurden männlichen Autoren zugeschrieben, wobei auch das böse Wort „Pornografie“ fiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren steht fest, wer die Autorin war - Anne Declos, besser bekannt unter ihrem Pseudonym Dominique Aury. Zu diesem Zeitpunkt war sie schon eine alte Dame, die stark auf die 90 zuging. (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Klischees der Kritik &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman gehört sicher nicht zu der Literatur, die unsere Literaturpäpste üblicherweise hochjubeln – und auch nicht zu jenen, die Psychologinnen ihren Töchtern empfehlen würden. Die „völlige Selbstaufgabe“, die „Auslieferung an Männer“ und die „kranken Fantasien“, die in die „O“ hineingeschrieben wurden, sind nicht real, sondern Puzzlesteine in einem Kunstwerk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Kunstwerk der Fantasie &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kunstwerk im wahrsten Sinne des Wortes – ein erotisches Märchen, das alle Grenzen sprengt – das ist dieses Buch. Es zeigt eine weibliche Fantasie ohne Schutzhülle, die auf die Spitze getrieben wurde, um einem Mann zu imponieren. Es landete letztlich auch im Bücherschrank der gebildeten Frauen, die sich schon immer mit interessanten erotischen Themen auseinandergesetzt hatten. Vergleiche mit der viktorianischen Ära sind dabei durchaus angebracht. In diesem Zusammenhang sind die eigenen Worte der Autorin durchaus aktuell (1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wer bin ich schließlich, wenn nicht der stille Teil von jemandem, der die … Tiefen des Imaginären mit Träumen kommuniziert, die so alt sind wie die Welt selbst?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Zeit der 1950er und die Rolle der „gewöhnlichen“ Frauen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der literarische Wert einerseits, die aufwühlende sexuelle Erregung beim Lesen andererseits, schließlich die Moralapostel und Berufsempörer in Feuilleton und Boulevard trugen zum Erfolg des Buches bei. Als es erschien (1954), herrschten noch völlig andere Annahmen über das, was Frauen bewirken können als heute - in Frankreich wie in Deutschland. Wer die Zeit noch erlebt hat, egal in welchem Alter, wird sich erinnern, wie die „Rolle der Frau“ zugleich emotional verherrlicht und gesellschaftlich abgewertet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was bleibt heute davon? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es andere, heftigere Schilderungen weiblicher Fantasien – mache handeln von der Unterwerfung, andere durchaus auch von der Dominanz. Einige sind sogar literarisch interessant – aber das bemerkt heute kaum noch jemand. Andere wieder sind so entsetzlich schlecht oder überspitzt grausam, dass man besser die Finger davon lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) &lt;a href=&quot;https://www.newyorker.com/books/page-turner/the-gilded-o&quot;&gt;NewYorker&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Mehr Kurzinformationen beispielsweise bei &lt;a href=&quot;https://www.grin.com/document/73756?srsltid=AfmBOor8uUc17aBSQA5p-EGC3Dd_rMvZoEiYPjXxjt_ealVWqo9uEW4k&quot;&gt;Grin&lt;/a&gt;.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 08:46:00 +0000</pubDate>
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    <category>erotisch</category>
<category>fantasien</category>
<category>frauen</category>
<category>sex</category>
<category>unterwerfung</category>

</item>
<item>
    <title>Gleich und Gleich – Psychologie entmystifiziert </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5383-Gleich-und-Gleich-Psychologie-entmystifiziert.html</link>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    Immer wieder wird von psychologischer Seite behauptet, dass Partnersuchende nach&lt;em&gt; „gleichen“&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;„ähnlichen“&lt;/em&gt; Persönlichkeiten suchen würden. Dafür gäbe es auch einen Namen: die Homogamie („Heirat unter Gleichgesinnten“, (1)). Der Makel an all diesen Thesen: Es geht dabei überwiegend darum, um beide die gleichen Weltanschauungen haben, meist als „Nomen“ und „Werthaltungen“ bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Von der Forschung in die Küchenpsychologie &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn solche Aussagen einmal dort angekommen sind, wo sie verbreitet werden, also im Volksmund, in Publikumszeitschriften, Blogs oder sozialen Netzwerken, wird schnell eine Küchenpsychologie daraus:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Gleich und gleich (Homogamie) ist die beste Ehevoraussetzung. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das Beispiel mag zeigen, dass eine ungenaue Definition der Begriffe enorm schnell zur Verfälschung von wissenschaftlichen Arbeiten führt. Ob dies klammheimlich sogar erwünscht ist, mag jeder selber entscheiden, denn gleich (oder unterschiedliche) politische, religiöse oder andere Weltanschauungen kann man leicht abfragen – bei Eigenschaften ist dies erheblich schwieriger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Machen wir einen Versuch, die Wahrheit herauszufinden? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Paare, die langfristig zusammen sind, haben tatsächlich oft ähnliche Werthaltungen. Zum einen ist dies selbstverständlich, denn sie haben sich großenteils in einem vergleichbaren Milieu kennengelernt, sodass eine solche „psychologische“ Behauptung nicht überrascht. Zum anderen könnte es durchaus sein, dass sie sich aneinander angepasst haben. Und logischerweise waren ihre Vorstellungen dann nicht von Anfang an gleich. Auch das Gegenteil ist möglich: Weltanschauliche Fragen werden oft heiß gekocht, solange die Menschen jung sind – und nachdem sie sich mit vielen unterschiedlichen Realitäten auseinandergesetzt haben, flachen die „Spitzen“ ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Werden Paare mit ähnlichen Wertvorstellungen glücklich? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir nun einmal an, Paare hatten tatsächlich ähnliche Wertvorstellungen – wurden sie damit glücklich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Befragungen werden in der Regel nur Paare berücksichtigt, die langfristig zusammen waren und deren Ehe zum Zeitpunkt der Befragung noch existierte. Was ist mit jenen, die auseinandergegangen sind? Wie viele von ihnen hätten „eigentlich“ eine lange, glückliche Ehe führen müssen? Ich vermute am vorwitzig, dass der Grund für die Trennungen im emotionalen Bereich lagen. &lt;em&gt;Politische Ausrichtungen sind nun einmal kein ewiges Bindemittel. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie ist es mit jenen, die nach den Vorstellungen der Psychologen und Soziologen „ähnliche Normen“ hatten? Welche Normen hat man dabei konkret untersuchen können? Wurden sie wirklich „glücklich“? Oder blieben sie zusammen, weil die Normen sie miteinander verbanden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der anfangs zitierte Behauptung hat jedoch einen anderen, entscheidenden Mangel: Sie sagt nicht aus, was als „ähnliche Merkmale“ eingestuft wurde. Ein bisschen &quot;Weltanschauung&quot; reicht da kaum aus, um den Beweis zu führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine einfache Bahauptung ist kein Beweis - aber ebenso richtig &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ich sage es mal ein einem Satz: Die besseren Partner sind immer diejenige, deren Liebe sie zusammenhält und deren Eigenschaften alltagstauglich sind. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar keine Wissenschaft, aber genauso so wahr oder unwahr wie alles, was Wissenschaftler über Beziehungen angeblich  „herausgefunden“ haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt aus der Forschung: obwohl man bei etwa 80 bis 90 Prozent der Paare „ähnliche Merkmale“ in weltanschaulichen Fragen,  Bildung und Intelligenz feststellte, waren typische „Persönlichkeitsmerkmale“ keinesfalls ebenso gleich. Das ist besonders wichtig, weil die meisten Partnerübereinstimmungstests auf Persönlichkeitsmerkmalen basieren– erstaunlicherweise mit dem Schwerpunkt „extravertiert“ oder „introvertiert“.  Wer es nicht weiß: psychologische Partnerübereinstimmungstests basieren überwiegend auf diesem Merkmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Homogamie wäre die korrekte Bezeichnung, in manchen Texten heißt es  aber abweichend &quot;Homophilie&quot;, also &quot;Liebe unter Gleichgesinnten&quot;.   Beispiel: &lt;a href=&quot;https://www.deutschlandfunk.de/geschichte-der-elektronischen-partnervermittlung-100.html.&quot;&gt;Deutschlandfunk&lt;/a&gt; Auch in der KI-Anfrage wurde zuerst &quot;soziale Homophilie&quot; beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: Immerwährende Behauptung, in zahlreichen Veröffentlichungen zitiert. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 14:36:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Das Gesundheitssystem, der Dating-Frust und die Statistik</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5380-Das-Gesundheitssystem,-der-Dating-Frust-und-die-Statistik.html</link>
            <category>partnersuche und beziehungen</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    Das Gerede vom Dating-Frust oder Dating-Burn-out oder gar Dating-Fatigue entstammt überwiegend einer einzigen Quelle. Genau genommen sagt diese allerdings nur aus, dass viele Kunden die „Nase voll“ vom Online-Angebot haben. Wenn man meine  Ausdrucksweise auf „vornehm“ übersetzt, klingt sie so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Auf die Frage, wie oft sie sich durch Dating-Apps emotional, geistig oder körperlich erschöpft fühlten, erlebten insgesamt 78 % dieses Gefühl manchmal, oft oder immer. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leiden unter Misserfolgen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde drückt auch diese „gehobene“ Formulierung allerdings nur aus: &lt;em&gt;Sie sind enttäuscht und leiden vor allem unter ihrem Misserfolg. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bei Misserfolgen fühlen wir uns nicht gut&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist klar, dass man sich bei vielen Misserfolgen nicht sehr wohlfühlt, aber das ist kein „Burn-out“ und schon gar kein „Fatigue“, sondern schlicht und einfach &lt;em&gt;„Enttäuschung der Erwartungen“&lt;/em&gt;. Was letztlich nur heißt: Die Erwartungen waren mit einiger Sicherheit zu hoch. Zum Teil waren die Anbieter daran schuld, weil ihre Versprechungen auf keinen Fall mit den Erfolgschancen übereinstimmten. Doch sie können nicht verantwortlich gemacht werden, wenn der Kunde ohnehin unrealistische   Hoffnungen hegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib es ein beschreibbares Gesundheitsrisiko beim Online-Dating?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer - mit „wissenschaftlichen“ Krankheitsbegriffen kann man Menschen imponieren, die sich ansonsten nicht mit Süchten, Frust oder Entsagungen beschäftigen. Und insofern wundert es nicht, wenn insbesondere Gesundheitseinrichtungen  Warnungen verbreiten,&lt;em&gt; Online-Dating könne ein Gesundheitsrisiko sein. &lt;/em&gt; Doch andere Risiken überwiegen bei Weitem - ungeschützter Geschlechtsverkehr mag als Beispiel dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Auf der Suche nach der Wahrheit - nüchterne Betrachtungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zwei Drittel der Kunden von an sich empfehlenswerten Online-Dating-Unternehmen finden dort keinen Partner (keine Partnerin) – ich will mich um ein Paar Prozent hin und her nicht streiten. Aber diese Quote wurde vor Jahren einmal von einem sehr erfolgreichen Unternehmen veröffentlicht und durch Beobachter bestätigt. In vielen anderen Fällen waren es deutlich weniger „Treffer“ oder eine Beziehung war nur ein Nebenziel der Suchenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Am Ende der Spirale der Enttäuschungen hockt der Frust &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach psychologischen Gesetzen (1) werden die Aussichten mit jedem Misserfolg tiefer in die Psyche eingegraben, sodass es eine Weile dauert, bis die Kunden am „Ende der Spirale“ angekommen sind und sich enttäuscht abwenden. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind dies im Schnitt über drei Viertel aller Suchenden aus allen Nischen des Online-Datings. Daher überrascht es mich nicht, wenn Statistiker behaupten, 78 Prozent „der Befragten“ würden unter „Online-Dating-Burn-out“ leiden. Richtig gelesen heißt dies: &lt;em&gt;Sie sind davon erschöpft einen Partner oder eine Partnerin zu suchen&lt;/em&gt;. Ebenso unsinnig ist im Prinzip, dass in einer deutschen Studie nur rund 34 Prozent der Befragten angaben, sie hätten „niemanden gefunden, der infrage käme“. Würde der Rückschluss lauten: 66 Prozent haben jemanden gefunden, der infrage gekommen wäre, dann wäre das eine ausgezeichnete Quote – aber leider völlig unrealistisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Gesundheitssystem und die menschliche Natur &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der Kernfragen blieb dabei überantwortet: Warum interessiert sich das Gesundheitssystem plötzlich für die Partnersuche? Sollten unter den „frustrierten“ und irregeleiteten Kunden tatsächlich einige „ausgebrannte“ Personen befinden, so wären die Krankenkassen natürlich involviert. Doch niemand weiß, wie viele Frauen und Männer erst „durch“ Online-Dating in das Dilemma ständiger Enttäuschungen hineingerutscht sind. Immerhin sind schlechte Erfolgsquoten, sagen wir einmal zehn Prozent, immer noch besser als die Chancen, in der Lotterie zu gewinnen. Und für Männer – um einmal für sie zu sprechen -  ist es schon ein Riesenerfolg, auf zehn Anfragen ein einziges Date zu bekommen. Wohlgemerkt: ein Date – nicht etwa eine Beziehung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit: Hohe Erwartungen - tiefe  Enttäuschungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimmt man alles zusammen, so wird vor allem klar: Die Enttäuschungen erwachsen aus den Erwartungen. Das ist mehr als verständlich – aber daran können die meisten Betroffenen etwas ändern. Und der Rest hat vielleicht mehr Freude an einem erfüllten Singleleben als irgendwann das Rattenrennen um eine Ehe zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 (1)	&lt;a href=&quot;https://www.britannica.com/science/Thorndikes-law-of-effect&quot;&gt;Thorndike’s law of effect.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Weitere Quellen: &lt;br /&gt;
Statistiken und Zitat: &lt;a href=&quot;https://www.forbes.com/health/dating/dating-app-fatigue/&quot;&gt;Forbes&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Dating-Frust: &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5290-Krankheit-Dating-Frust.html&quot;&gt;Liebeszeitung&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 14:25:00 +0000</pubDate>
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    <category>date</category>
<category>dating</category>
<category>dating-apps</category>
<category>frauen</category>
<category>online-dating</category>

</item>
<item>
    <title>Angst als Dating-Hindernis? </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5377-Angst-als-Dating-Hindernis.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    Als ich jüngst nach psychologische Fakten dafür suchte, warum manche Dates dazu verdammt sind, &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5376-Partnersuche-wie-du-Probleme-und-Hemmungen-meisterst.html&quot;&gt;erfolglos zu sein&lt;/a&gt;, begegnete ich einer eigenartigen Forschungsarbeit. Untersucht werden sollte die &lt;em&gt;„Angst“&lt;/em&gt;, die viele Frauen und Männer angeblich befällt, sobald sie „Daten“. &lt;strong&gt;Danxiety &lt;/strong&gt;hat dies einmal jemand genannt, der damit die &lt;a href=&quot;https://www.brigitte.de/liebe/danxiety--tipps-gegen-die-angst-vor-dates--13524040.html&quot;&gt;Presse&lt;/a&gt; beeindrucken wollte – und sie hat sich durchaus davon beeinflussen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Möglichkeiten wurden sinngemäß in einer bekannten Forschungsarbeit genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;-	Sie haben Angst, abgelehnt zu werden.&lt;br /&gt;
-	Sie fürchten sich davor, jemanden abzulehnen. &lt;br /&gt;
-	Sie haben Angst, angenommen zu werden.&lt;br /&gt;
-	Sie fürchten sich davor, wenn sie jemand annehmen will. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na schön, und damit wäre das Thema erledigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube nicht – Angst ist zunächst nichts als ein Gefühl, und „gewollt zu werden“ oder „abgelehnt zu werden“ kann erhebliche Emotionen auslösen. (Wenn es dich betrifft, dann lies bitte bei den &lt;a href=&quot;https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/ratgeber-archiv/artikel/angststoerungen-man-muss-lernen-die-angst-anzunehmen/&quot;&gt;Fachleuten&lt;/a&gt; weiter - die gibt es durchaus). Aber es gibt Unterschiede. Wie würden wir einen Menschen nennen, der sich bei einem Unternehmen bewirbt und Angst davor hat, dass seine Bewerbung angenommen wird? Würden wir zuerst seine Emotionen betrachten oder seine Motive in Zweifel ziehen? Ich vermute, wir würden bei den Motiven beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zurück zum „Dating“ – die Manie, nichts verändern zu wollen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was passiert beispielsweise, wenn jemand ganz versessen darauf ist, einen Menschen kennenzulernen und Kinder mit ihm zu haben – sich sonst aber nichts ändern soll?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder höre ich, dass Partnersuchende nach „Gemeinsamkeiten“ suchen, obwohl sie das eigene Leben auf gar keinen Fall aufgeben wollen. Sie finden es auch ganz nett, mit einem anderen Menschen zu plaudern, und stellen bisweilen sogar fest, dass sie einander „sympathisch“ sind. Aber dann fehlt ihnen (nach eigenen Aussagen) plötzlich die Zeit, eine Beziehung einzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn eigene Lebensentwürfe die Liebe verhindern &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir scheint, es ist nicht allein „die Angst“, sondern auch ein fest betonierter Lebensentwurf, der eine Partnerschaft ausschließt. Und solche Entwürfe lassen sich ändern – oder was meinen meine Leserinnen und Leser?  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 07:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>angst</category>
<category>date</category>
<category>dating</category>
<category>frauen</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Partnersuche – wie du Probleme und Hemmungen meisterst</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5376-Partnersuche-wie-du-Probleme-und-Hemmungen-meisterst.html</link>
            <category>partnersuche und beziehungen</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Bei diesem Artikel geht es darum, wie du Probleme und ernsthafte Schwierigkeiten bei der Partnersuche voneinander unterscheiden kannst und warum sich Probleme leichter lösen lassen als emotionale (psychische) Schwierigkeiten. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen mit &lt;em&gt;tief verwurzelten emotionalen Problemen&lt;/em&gt; haben es schwer, einen Partner oder eine Partnerin zu finden. Bei dem Wort „Probleme“ habe ich etwas gezögert und mich bewusst „volkstümlich“ ausgerückt. Denn eigentlich sind es keine Probleme, sondern ständige psychische Schwierigkeiten, die erfolglose Partnersuchende gerne verstecken. Zu einem geringeren Teil sind es auch „Wertvorstellungen“ die aus einer Ideologie oder einer Religionsgemeinschaft erwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unterschiede zwischen Ansprüchen und dem Kampf mit sich selbst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen &lt;em&gt;„lecker sein“&lt;/em&gt; oder (auf gestelztem Niveau) eben&lt;em&gt; „anspruchsvoll sein“&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;„in Wahrheit nicht bereit sein“&lt;/em&gt; ist abgrundtief. Die Betroffenen sagen dann oft, sie „wären zwar bereit“, aber nicht zu den Bedingungen, die sie im Alltag antreffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Haltung besteht zum größten Teil aus Selbstüberschätzung. Die Zweite ist ein ständiger Kampf mit sich selbst, der im Inneren tobt. Ein Beispiel: Wer mit 25 noch „kein Date“ hatte oder keinen Geschlechtsverkehr, der benötigt vermutlich psychologische Hilfe. Denn genau dafür sind Psychotherapeuten da: um individuelle Hilfe zu leisten – also die Partnersuchenden zu befähigen, geheime Ängste und andere persönliche Schwierigkeiten zu überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Falschen Weg gegangen oder Schwierigkeiten mit den Emotionen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier zeigt sich ein wesentlicher Unterschied zu manchen Veröffentlichungen: Etwas „allgemein feststellen“ oder „etwas Grundlegendes behaupten“ kann jeder – ob Psychologe, Ökonom oder Gemüsehändler. Wenn es aber um das „Eingemachte“ geht, bist du am Ende immer selbst gefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beispiele&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will das an zwei Beispielen erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Manche Partnersuchende „bellen die falschen Bäume an“, gehen auf die falschen Märkte oder haben die falschen Erwartungen an den Partnermarkt. Sobald man ihnen dies erläutert (und sie es akzeptieren), können sie diese Situation ändern. In diesem Fall handelte es sich also „nur“ um ein Problem und es gibt Lösungen (1). In vielen Fällen kannst du die Lösung in „Selbsthilfe“ finden oder es mit einem Minimum an Beratung versuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Partnersuchende gehen mit einer gewissen Furcht oder inneren Ablehnung auf die Pirsch. Bei ihnen reicht es nicht, die Tatsache zu erläutern, sondern sie benötigen tatsächlich professionelle Hilfe. Wie das funktioniert, können euch die zuständigen Fachleute besser erklären als ich. (2) &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rechtzeitiges Gegensteuern hilft &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, zu welcher Gruppe du gehörst oder ob du überhaupt Schwierigkeiten hast, hier ein Tipp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Je früher du damit beginnst, eine klare Sicht auf dich selbst bekommst, umso leichter wird es dir fallen, deinen Partner oder deine Partnerin zu finden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu noch eine allgemeine Weisheit, die wissenschaftlich fundiert ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du immer wieder den gleichen Weg gehst, und dort immer wieder stolperst, dann könntest du probieren, das nächste Mal eine anderen Weg zu nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweise&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1)	Problemlösungskonzepte helfen dir mit ihren jeweiligen Systemen, die bestmögliche Lösungsformel zu finden. Sie sind besonders geeignet, um „falsche Wege“ zu verlassen oder „Flaschenhälse“ zu umgehen. In der Regel wirken sie nicht direkt auf die Emotionen. &lt;br /&gt;
(2) Falls du im deutschen Internet nach Gründen suchst, wie du deine Schwierigkeiten beim Dating  psychologisch meisterst, wirst du nur wenig Fakten finden, aber enorm viel fragwürdige Werbung. Eine Diskussion in englischer Sprache findest du in &quot;&lt;a href=&quot;https://www.psychologytoday.com/us/blog/psychology-for-writers/201304/why-finding-a-life-partner-isnt-that-simple&quot;&gt;Psychology Today.&lt;/a&gt; von Carolyn Kaufman&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 13:28:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5376-guid.html</guid>
    <category>beratung</category>
<category>date</category>
<category>dating</category>
<category>hilfe</category>
<category>oekonomie</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Die Wissenschaft hinter dem Verlieben – gib es sie überhaupt?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5374-Die-Wissenschaft-hinter-dem-Verlieben-gib-es-sie-ueberhaupt.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Nach einem sehr allgemein gehaltenen Lehrsatz ist (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Verlieben ist ein komplexes Phänomen, das biologische, psychologische und soziale Aspekte kombiniert.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ist das Verlieben wirklich ein Puzzlespiel der Aspekte?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde nicht. Es mag für Wissenschaftler ein Phänomen sein, aber das Verlieben ist kein Puzzlespiel aus Aspekten. Fest steht nur, dass wir aus der Evolution den Fortpflanzungstrieb übernommen haben, der bis heute von der Körperchemie angetrieben wird. Diese Impulse erreichen uns ohne unser Zutun – und genau dies ist der Wille der Natur, auf den wir keinen Einfluss haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Gehirn ist der Meister &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings manchen wir diese Rechnung ohne den „Wirt“, also unser Gehirn. Obgleich es zu Anfang sozusagen ein nahezu leerer Datenspeicher ist, wird er doch schnell gefüllt. Zuerst mit Lust und Versagung als „Gefühl pur“. Später dann mit Worten, aus denen wir Zusammenhänge herstellen können. Auf diese Weise werden wir sozusagen auf eine Kultur hin programmiert, die einen individuellen und einen sozialen Teil hat. Der individuelle Teil entwickelt sich still und wird gelegentlich als „psychologisch“ bezeichnet, der soziale Teil wird durch Kommunikation erzeugt (2). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Biologen, Soziologen und Psychologen wissen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten machen es sich die Soziologen: Sie stellen fest, was die Menschen tun, um Zuneigung, Sex oder Liebe zu bekommen. Die Psychologen fragen sich, was da „im Inneren“ unseres Gehirns vorgeht, ohne genau zu wissen, wie das wirklich  r technisch „funktioniert“. Die Biologen wissen als einzige, wie es funktioniert, aber nicht genau, was es später „mit den Menschen macht, die es tun.“ Sie gehen davon aus, dass die Menschen tatsächlich nahezu beliebig handeln können, wenn die Natur ihre Drogen üppig verteilt und den Geschlechtsverkehr eingeleitet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was zählt wirklich beim Verlieben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich zählt nur, was wir selbst in unseren Körpern oder in unserem Verhalten vom „Verlieben“ und dessen Folgen bemerken. Wenn wir darüber mit anderen sprechen, erweitern wir unseren Horizont - und daraus entsteht dann eine neue „Wirklichkeit“. (1)  Was die Wissenschaft gerade noch zustande bringt, ist dies zu dokumentieren. Wird dies regelmäßig wiederholt, so können Änderungen festgestellt werden. Dann heißt es zum Beispiel, dass „die Generation Z“ ganz anders liebt als die „Boomer“. Das hat einen gewissen dokumentarischen Wert, sagt aber über „unsere Liebe“ nicht das Geringste aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas verklausuliert heißt es dann(1):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Wissenschaft hinter der Psychologie des Verliebens (beschreibt) die Komplexität menschlicher Beziehungen und ihren tief greifenden Einfluss auf unser Wohlbefinden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Was kannst du mit „nach Hause“ nehmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Die Vorgänge beim Verlieben regelt die Natur.&lt;br /&gt;
-	Was wir dabei wirklich empfinden, wissen wir nur selbst.&lt;br /&gt;
-	Versuche, die Verliebtheit genau zu definieren, sind zum Scheitern verurteilt. &lt;br /&gt;
-	Eine Möglichkeit, dennoch etwas „Echtes“ darüber zu erfahren, wäre Kommunikation.(2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Hinweis verlass ich euch für heute. Ich bin gespannt, was ihr darüber denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Die Zitate wurden nach allgemein gültigen Definitionen aus dem Englischen übersetzt und verallgemeinert.&lt;br /&gt;
(2) nach Paul Watzlawick - &quot;Wie wirklich ist die Wirklichkeit?&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 07:43:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>date</category>
<category>psychologie</category>
<category>sex</category>

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    <title>Liebe, Freiheit und die Dummheit der KI</title>
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            <category>Liebe an sich -  vom Chef der Liebeszeitung</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Über Liebe zu schreiben, ist deswegen so gefährlich, weil sich jede und jeder anmaßt, die wahre Liebe zu kennen. Ich selbst besitze über 20 Bücher mit weit über hundert Meinungen über das, was „Liebe“ ist oder angeblich sein soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will euch nun verblüffen. Dazu habe ich einen Satz geschrieben, dem ich (auch in dieser Form) zustimmen würde: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Wenn ich liebe, nehme ich mich selbst zurück, um einem anderen das Glück meiner Liebe zu schenken.“ &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das Urteil kommt sofort, und zwar von etwas, das sich „künstliche Intelligenz“ nennt, in Wahrheit aber besser als „künstliche Verdummung“ bezeichnet werden sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Aussage &quot;Wenn ich liebe, nehme ich mich selbst zurück&quot; deutet auf ein ungesundes Beziehungsverhalten hin, bei dem eigene Bedürfnisse zugunsten des Partners zurückgestellt werden, anstatt Selbstliebe und Selbstakzeptanz zu fördern.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wer von euch kritischen denken kann, wird sofort merken: Hier wird nicht einmal versucht, die Aussage zu beschreiben, sondern die sogenannte „KI“ bewertet das Verhalten, das sie in dem Satz zu erkennen glaubt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürzer und klarer: Wir werden belehrt, dass hinter dem Satz ein „krankhaftes Verhalten“ steckt. Zudem werden wir angehalten,  Selbstliebe und Selbstakzeptanz zu fördern – also uns an zwei &lt;em&gt;Schlagworten aus der Psychologie&lt;/em&gt; zu orientieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Reden wir mal Klartext – ohne Psychologie  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst zurückzunehmen, egal, aus welchem Grund, liegt in der Freiheit der Person und hat nichts mit „krankhaften Verhalten“ zu tun. „Zurücknehmen“ kann sich willentlich außerdem nur derjenige, der bereits ein gehöriges Maß an Selbsterkenntnis besitzt. Oder rein logisch: Du kannst keine Eigenschaft „zurücknehmen“, die du sowieso nicht hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Person einer anderen „das Glück der Liebe schenkt“, dann ist diese Person ein Geber. Das heißt, sie gibt etwas von dem, was sie ausreichend besitzt und deshalb entbehren kann.. Was sie dafür „eintauschen“ kann oder will, weiß sie nur selbst. Und falls es nur die Genugtuung ist, jemandem Glück zu schenken, kann auch dies der erhoffte Gewinn sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei alldem sollen Selbstliebe und Selbstakzeptanz als Eigenschaften keinesfalls „kleingeredet“ werden – ab danach wurde überhaupt nicht gefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Geben als Erfolgsgeheimnis &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist hinreichend bekannt, dass gewisse Formen des „Gebens“ zu besseren Erfolgen führen als die Absicht, etwas zu „Nehmen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adam Grant machte diese Methode bekannt – und unabhängig davon hat auch die Forscherin Bene Brown eine äußerst interessante Theorie darüber entwickelt, warum Zurückhaltung ein Erfolgsmodell sein kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Auffassung wirft nicht nur viel Licht auf alles, was „Liebe“ bedeutet, sondern auch darauf, wie sich Beziehungen generell entwickeln können. Das könnte ichn auch so ausdrücken: Wer sich selbst kennt und weiß, welchen Weg er gehen will, der liebt sich selbst bereits so, dass er (oder sie) es wagen kann, nicht immer nur an sich selbst zu denken. Aus meiner Sicht ist dies ein Zeichen, dass die Person erwachsen geworden ist und nicht dauernd versucht, sich selbst zu optimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was du von hier mitnehmen kannst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss dieses Artikels liegt mir dies am Herzen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	KI ist ein schlechter Berater, wenn es um emotionale Fragen geht.&lt;br /&gt;
-	Jeder hat das Recht, eigene Emotionen zu entwickeln – und sie stehen nicht zur Diskussion.&lt;br /&gt;
-	Es gibt viele Wege, „Liebe“ zu beschreiben. Aber die eigene Sicht der Liebe zählt mehr als jede Fremdeinschätzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich können wir uns alle irren, wenn wir von unserer Liebe sprechen. Aber ohne das Risiko, sich zu irren, werden wir gar keine Liebe geben oder empfangen.  
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    <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 13:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>beratung</category>
<category>beziehungen</category>
<category>psychologie</category>

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    <title>Erotische Machtspiele – Selbsterfahrung einmal ganz anders? </title>
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            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4181 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;573&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/die_junge_domina.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Dominanz und Unterwerfung als Selbsterfahrung?&lt;br /&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wenn du ein Mann bist und dich eine Frau mit deinem Einverständnis sexuell dominiert, ist das keine Schande – im Gegenteil. Es kann das Tor zu völlig neuen Erfahrungen sein und damit den Weg öffnen, Teile deiner eigenen Persönlichkeit zu erkennen. Sie schlummern meist im verborgenen Teil deines Gehirns. Wenn du sie wirklich erfahren willst, musst du an der Vorzimmerdame vorbeischleichen, die das Dezernat „geheime Lüste“ vor unbefugten Eindringlingen schützt. Manche Psychologen behaupten, dass nur ein selbstbewusster Mensch jemals Zutritt zum Raum der „frei flottierenden Lüste“ bekommt. Nur eine solche Person, so heißt es, könne etwas mit der Freiheit anfangen, sich barrierefrei hinzugeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder mal ganz nüchtern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In einer einvernehmlichen Beziehung besteht die Rolle des unterwürfigen Partners nicht darin, „geknackt“ zu werden, sondern das Gleichgewicht der Macht zu regulieren. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet: Wenn du die Freiheit nutzt, dich zu unterwerfen, tust du nicht nur etwas für deine „emotionale Möblierung“. Du sorgst damit auch dafür, dass sich die Macht innerhalb eurer Beziehung besser verteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles „funktioniert“ in den meisten Fällen nur, wenn du in deiner Beziehung die machtvolle Position ausübst. Du musst dazu kein „Machtmensch“ sein, sondern es kann sich durchaus „so ergeben“ haben. Manchmal wurde dir die Macht einfach „zugewiesen“, obwohl du nie danach gestrebt hast. Das Verblüffendste zuletzt: Dies alles gilt nicht nur für Männer und nicht nur für traditionelle heterosexuelle Beziehungen. In Beziehungen aller Art, also sowohl in heterosexuellen wie auch in homosexuellen Beziehungen dominieren durchaus die Frauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das mehrseitige Machtspiel beim Sex&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der oder die „Unterwürfige“ wirklich die schwächere Person? „Auf keinen Fall“, sagen namhafte Autoren aus der psychologischen Szene. Dieses Beispiel (Zusammenfassung mehrerer Aussagen) verdeutlicht es:   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Diejenige Person, die als machtvoll in einer Beziehung gilt, wird im Spiel die Rolle des „unterwürfigen“ Partners annehmen. Damit wird zugleich die Rolle des anderen Partners geklärt, von dem verlangt wird, nunmehr machtvoll zu agieren. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Plötzlich in der dominanten Rolle mit merkwürdigen Gefühlen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partner oder Partnerinnen, denen nun die dominante Rolle zugewiesen wird, sind häufig von ihren eigenen Gefühlen überrascht. Teils müssen sie sich überwinden, die Rolle überhaupt anzunehmen, zum anderen Teil werden sie von ihren eigenen Emotionen überrascht. Dieses Phänomen ist bei Rollenspielen aller Art durchaus bekannt – aber es ist zunächst verwirrend, wie stark die emotionalen Energien sind, die dabei frei werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der devote Mann trifft überall auf Vorurteile   &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir einmal an, die Person mit der größeren Machtfülle oder der stärkeren emotionalen Persönlichkeit wäre ein Mann, und er würde mit einer Frau eine traditionelle Ehe führen. In diesem Fall müsst er sich einerseits der Frau unterwerfen und zugleich der Frau die Rolle zuweisen, ihn zu dominieren. Auch wenn es sich um einen selbstbewussten Mann handelt, wird er weder in der konservativen Gesellschaft anerkannt noch in der modernen Gesellschaftsordnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die devote Frau – mal gelobt, dann wieder verachtet &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehen wir nun den Spieß um: Die Person mit der größeren Machtfülle wäre nun die Frau, aber beide würden dennoch in einer traditionellen Ehe leben. Wenn diese Frau den Wunsch hat, sich zu unterwerfen, dann entsteht der Anschein, sie sei nicht selbstbewusst, obwohl sie den Mann nun dazu bringen muss, sie zu dominieren. Ist die Gesellschaftsordnung konservativ, so wird diese Situation in Unkenntnis der Lage anerkannt. Die moderne, partnerschaftliche orientierte Gesellschaftsordnung wird die Frau hingegen verachten, weil sie sich unterwirft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was sollen denn die Leute von dir denken?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterwürfige Rolle eignet sich nicht für Menschen, die sich ständig fragen, was andere wohl von ihnen denken mögen. Je schwächer ein Mensch ist, und je kleiner der Ort ist, in dem er lebt, und je konservativer die Menschen dort reagieren, umso mehr wird dieser Verdacht eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet letztlich: Wenn eine Person stark genug ist, sich den Beurteilungen der Gesellschaft zu entziehen, dann kann diese Person ohne Weiteres die unterwürfige Rolle oder die dominante Rolle übernehmen. Allerdings wird die soziale Umgebung kaum die Stärke würdigen, die sich in einer bewusste spielerisch-sexuellen Unterwerfung ausdrückt. Ja, sie wird nicht einmal erkennen, dass der vorgeblich „unterworfene“ Partner dem anderen erst die Möglichkeit verschafft, neue emotionale Erfahrungen zu sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Du bis du - und du bist beim Spiel auf deiner Bühne&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ganz anders ausgedrückt: Wer sich in einem erotischen Machtspiel willentlich unterwirft, schreibt zumeist auch den Rahmen des Theaterstücks, das auf die gemeinsame Bühne gebracht werden soll. Die Dialoge, Handlungen und Gefühle sind von den beiden Spielern abhängig, sodass deren Handlungen durchaus unterschiedlich empfunden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei alledem ist empfehlenswert, gemeinsam den Mantel des Schweigens über solche lustvollen Spiele zu legen. Sie könnten missverstanden werden. Und deshalb gilt auch: keine Fotos, keine Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken. Nur du selbst und dein Partner oder deine Partnerin kann beurteilen, worin der emotionale Gewinn eines lustvollen Liebesspiels liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis:  Der Autor ist sich durchaus bewusst, dass es auch &quot;toxische&quot; Beziehungen gibt, in denen Männer und/oder Frauen den jeweiligen Partner psychisch unter Druck setzen. Oder ganz kurz: Wenn dies jemand tut, verletzt er oder sie die Menschenrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel wurden Gedanken der Wissenschaftlerin und Autorin &lt;a href=&quot;https://www.psychologytoday.com/us/blog/in-it-together/201902/emotional-vulnerability-as-the-path-to-connection&quot;&gt;Bene Brown&lt;/a&gt; aufgegriffen. (Die Macht der Verletzlichkeit)&lt;/em&gt;  
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    <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 08:54:00 +0000</pubDate>
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