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    <title>die liebeszeitung - Wissenschaft im Zwielicht </title>
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    <description>liebeszeitung online - für liebe, lust und leidenschaft</description>
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    <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 08:35:58 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: die liebeszeitung - Wissenschaft im Zwielicht  - liebeszeitung online - für liebe, lust und leidenschaft</title>
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<item>
    <title>Konzentration auf „Kommunikation“</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5451-Konzentration-auf-Kommunikation.html</link>
            <category>anders denken </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich beschäftigte mich seit 1976, also seit 50 Jahren, mit menschlicher Kommunikation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Wochen und Monaten habe ich daran gearbeitet, &lt;em&gt;meine Schriften aus den Jahren 1976 bis 1991&lt;/em&gt; zu überarbeiten und der Öffentlichkeit auf „Realfeelings“ zur Verfügung zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Thema „menschliche Kommunikation“ setze ich dort an, wo die Theorie ihre Faszination verliert: in der Praxis. Gleichwohl nenne ich die historischen Wurzeln der Kommunikationstheorie, weise aber auch auf ihre Schwächen hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer es lesen mag: Hier ist der Schlüssel zu der &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/categories/8-Kommunikation-2026&quot;&gt;vorläufigen Version&lt;/a&gt;, die noch aus lauter Einzelartikeln besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mag, soll sie bitte beurteilen, kritisieren oder meinetwegen auch verreißen. Wer sie gut findet, kann es einfach in die Welt des Internets hinausposaunen. Wer sie nicht mag, könnte dies vorzugsweise mir sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 11:43:00 +0000</pubDate>
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    <category>kommunikation</category>

</item>
<item>
    <title>Coaching? Nein, danke! </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5373-Coaching-Nein,-danke!.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Coaching (trainiert werden) kann bedeuten, vorhandene Fähigkeiten besser zu nutzen oder den Mut zu gewinnen, solche Fähigkeiten einzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Das klingt gut – aber was ist es wirklich wert? &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fähigkeiten zu entwickeln ist sinnvoll - wenn du Talent hast  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal haben Menschen unterschiedliche Fähigkeiten. Eine einfache Aussage: Wenn du bestimmte Fähigkeiten nicht hast, kannst du sie dir vielleicht antrainieren – aber es ist mühevoll. Wenn du sie schon hast, aber nicht so recht einsetzen konntest, kannst du diese Fähigkeiten optimieren – mit oder ohne Hilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Esoterik, Psychologie oder was steht dahinter? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest gehört in den Bereich der Esoterik – aber auch in denjenigen Teil der Psychologie, der esoterisch verklärt wurde. Übrigens: die Prinzipien des „Persönlichkeitswachstums“ („personal growth“) haben sich seit mehr als 100 Jahren kaum verändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Am Beispiel: Kommunikationsstrukturen erkennen oder damit manipulieren? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernfrage vor dem „Coaching“ ist stets: Welches Ziel habe ich? Wenn du einen Kursus für Kommunikation buchst, dann kann dein Ziel, sein, mehr über die &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/98-Wie-durch-Kommunikation-die-Wirklichkeit-entsteht.html&quot;&gt;wissenschaftlichen Grundlagen&lt;/a&gt; der Kommunikation zu erfahren. Wenn du sie dann sinnvoll verwendest, hast du schnell Erfolge, denn im Alltag wirst du ständig in Situationen geraten, in denen dir dieses Wissen nützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen ist das nicht genug – sie wollen die Elemente der Kommunikation erlernen, die ihnen erlauben, andere zu manipulieren. Wie immer ich selbst darüber denke – das geht nur mit „Coaching“. Dabei bekommst du die Möglichkeit, andere zu manipulieren, verlierst aber oft deine Glaubwürdigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem, vergleichsweise harmlosen Beispiel kannst du den Unterschied erkennen – im ersten Fall bringt dir das Wissen den Einblick in eine komplizierte Materie. Im zweiten Fall werden dir Elemente dieses Wissens „anerzogen“, um dich selbst zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erfolg - ist er &quot;machbar&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das Thema auf den „Erfolg“ ausweiten: Etwas über Menschenführung zu wissen, ist sehr interessant und für jeden Manager wünschenswert. Aber du wirst nicht der „große Boss“, weil du mit Tricks und Kniffen um den Chefstuhl kämpfst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gleiche gilt, wenn du deinen Partner oder deine Partnerin finden willst: Es lohnt sich, alles darüber zu wissen, wie, wann und wo du jemanden kennenlernen kannst, der zu dir passen könnte. Aber es gibt keine Winkelzüge, um zu dauerhaften Lebenspartnern zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tipp noch: So gut wie alles, was Coaches lehren, haben sie aus Büchern, die frei zugänglich sind. Wenn du diese Bücher liest, kannst du dir selbst ein Bild machen, worum es dabei geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das kannst du von hier einpacken und mitnehmen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wichtigste, was du von hier mitnehmen kannst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Das Life-Coaching beruht auf Theorien, die vor 100 Jahren entwickelt wurden. Überlege dir selbst, ob du damit etwas anfangen kannst. (1)&lt;br /&gt;
-	Sei sicher, welche Ziele du erweichen willst und überlege, ob sich der Aufwand auszahlt, sie zu erreichen. &lt;br /&gt;
-	In Büchern findest du alles, was auch in Kursen vermittelt wird – nur nicht so spektakulär. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mehr über die gegenwärtige Beurteilung von Life-Coaching erfahren willst, so findest du dies bei der &lt;a href=&quot;https://www.aok.de/pk/magazin/wohlbefinden/selbstbewusstsein/life-coaching-und-selbstoptimierung-trend-auf-dem-pruefstand/&quot;&gt;AOK&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Zwischen 1890 und 1933 erschienen in Deutschland zahllose zweifelhafte Werke über den Erfolg.  Wer mehr darüber wissen will, sollte &quot;Erfolg&quot; von Niehaus, Peeters, Gruner und Wollmann lesen. (Bielefeld 2021).&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 10:25:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehung</category>
<category>beziehungen</category>
<category>beziehungsratgeber</category>
<category>beziehungsssuche</category>
<category>coaching</category>
<category>erfolg</category>
<category>kommunikation</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Neues zu einer Volksweisheit - „Gleich und Gleich“ </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5449-Neues-zu-einer-Volksweisheit-Gleich-und-Gleich.html</link>
            <category>anders denken </category>
            <category>partnersuche und beziehungen</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Volksweisheiten wie - „Gleich und Gleich“ oder auch &quot;Gegensätze ziehen sich an&quot; sollten kritisch hinterfragt werden. Stattdessen wurde &quot;Gleich und Gleich&quot; nun angeblich wissenschaftlich bestätigt. Wem nützt dies? Den Partnersuchenden? Unser Autor zweifelt daran. &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche Psychologen und Soziologen ist längst bewiesen, dass „Gleich und Gleich“ der Schlüssel zur perfekten Partnerschaft ist. Andere bezweifelnd dies. Allerdings sagen sie nicht „Gegensätze ziehen sich an“, sondern beispielsweise: „Die Eigenschaften von Paaren sollten sich ergänzen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Es gibt also drei Meinungen zum Thema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Die Formel „Gleich und Gleich“ ergibt ideale oder harmonische Paare.&lt;br /&gt;
2.	Gegensätze ergeben neue Perspektiven und interessantere Beziehungen.&lt;br /&gt;
3.	Ergänzungen ergeben Mehrwerte oder Synergien. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste These, so berichten zahllose Zeitungen immer wieder, habe sich als zutreffend erwiesen – doch welchen Wert hat diese Feststellung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Woraus ergibt sich  die Harmonie in Beziehungen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Menschen mit relativ simplen Vorstellungen vom Zusammenleben spielte die Harmonie schon immer die größte Rolle. Doch auch sie basiert auf Persönlichkeitseigenschaften wie Verständnis, Toleranz, Problemlösungsfähigkeit und sicher auch Anpassungsfähigkeit. Sie werden also gerne lesen, dass die „Vögel mit gleichen Federn“ immer wieder zusammenkommen und damit glücklich werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch stimmt das alles wirklich? Oder schafft die Wissenschaft mit ihrer etwas einseitigen Betrachtungsweise vielleicht sogar Pseudofakten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher scheint nur zu sein, dass es auf die Kriterien für die angeblichen „Gleichheiten“ ankommt. Doch es gibt noch eine ganz andere Interpretation. (Zitat) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Die ...  Ergebnisse deuten darauf hin, dass selbst in Situationen, in denen wir das Gefühl haben, eine Wahl in Bezug auf unsere Beziehungen zu haben, möglicherweise Mechanismen hinter den Kulissen wirken, die uns nicht vollständig bewusst sind“.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Da war noch die Liebe, oder? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte eines der „Mechanismen“ vielleicht Liebe sein? Ich kann nur hoffen, dass meine Leser(innen) sich auf sich selbst besinnen, bevor sie „Forschungsergebnisse“ als Grundlage für ihre Lebensplanung wählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Studienergebnisse &lt;a href=&quot;https://rp-online.de/politik/analyse-und-meinung/partnersuche-unterschiede-oder-gemeinsamkeiten-darauf-kommt-es-an_aid-97202631&quot;&gt;mit Zweifeln&lt;/a&gt; von einem Fachmann. &lt;br /&gt;
(2) Ursprung des verwendeten Zitats aus &quot;&lt;a href=&quot;https://www.independent.co.uk/news/science/uk-couples-opposites-dont-attract-b2404916.html&quot;&gt;Independent&lt;/a&gt;&quot; (Tanya Horwitz).&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 10:35:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Widersprüchliches über Sex, Dreier und junge Menschen</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5435-Widerspruechliches-ueber-Sex,-Dreier-und-junge-Menschen.html</link>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    Es ist noch nicht so schrecklich lange her, da war ein Dreier eine Sache, die ein Hetero-Paar „angeleiert hat“, um ein ungewöhnliches sexuelles Erlebnis zu haben. Das war dann ein MFF-Dreier, also einer mit zwei Frauen und einem Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn der Mann den Deier wollte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Frauen wussten oder ahnten jedenfalls, dass die größere Sensation bevorstand, wenn sie im Lauf des Treffens zu Intimitäten unter Frauen übergehen würden. Die meisten Männer waren davon begeistert, und schon im Vorfeld wurde damit geworben, dass die „&lt;em&gt;Ehefrau Bi-Tendenzen“ habe&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Emanzipierte Frauen und der Wandel beim „Teufelsdreier“ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Frauen war allerdings die „andere Variante“ interessanter: MMF, oftmals als „Teufelsdreier“ bezeichnet. Was zunächst paradox klingt, ist leicht erklärbar: Frauen wünschten sich die Auswahl, mit welchem Mann sie welche Art von Geschlechtsverkehr ausüben würden. Sie wollten also nicht „gewählt werden“, sondern selber wählen, mit welchem der beiden Männer sie jeweils aktiv werden wollten – und wie das geschehen sollte. Etwa zur gleichen Zeit wurde bekannt, dass Frauen durchs gerne Zuschauer bei Kontakten zwischen zwei Männern wurden – dazu mussten die Männer nicht homosexuell sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage nach dem &lt;em&gt;„Wer darf mit wem welche Aktivitäten ausüben?“&lt;/em&gt;, wurde nach und nach zur Hauptfrage. Dazu war es üblich, vorher über die Regeln zu sprechen. Denn manche der Interessenten oder Interessentinnen erwies sich durchaus als etwas blauäugig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dreier – Träumen „junge Leute“ oder älterer Paare? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Generation wird oft bezichtigt, nach sexuellen Abenteuern zu suchen – auch mit mehreren Partnern. Doch andererseits ist das Interesse der jungen Menschen an Sex offenbar nicht so groß wie gedacht. Jüngst hieß es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere bei Jugendlichen im Alter von 17 bis 20 ist ein deutlicher Rückgang des Anteils derjenigen zu verzeichnen, die Erfahrungen mit Sex gemacht haben. So haben 2019 61 Prozent der 17-Jährigen Sex gehabt, 2025 sind es 40 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem, so kann man nachlesen, finde der erste Sex immer mehr in „festen Partnerschaften“ statt – das widerspricht der Theorie, dass immer mehr junge Menschen „offene Beziehungen“ suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint also eher so zu sein, dass es um Menschen Paarbeziehungen geht, die die zwischen 30 und 50 Jahre alt sind - egal, wie man diese „Generation“ benennen will. Bekanntlich nutz sich das sexuelle Verlangen aufeinander ab. Und über die Besserung durch „Dreier“ konnte ich folgende Passage nachlesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Alle Beziehungsmodelle, bei denen noch eine dritte Person oder vierte Person mit dazukommt, erfordern von den Einzelnen ganz viel emotionale Selbstregulationsfähigkeit, ganz viel Reflexion, ganz viel Selbstverantwortung.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die beste Frage an sich selbst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste Frage, die sich jemand stellen könnte, wäre diese: Lohnt sich der ganze organisatorische Aufwand und die emotionale Belastung? Im besten Fall erleben die Paare und „Dritten“ eine einmalige Erfahrung, die sie beflügelt. Und im schlechtesten Fall geht es ihnen emotional mieser als jemals zuvor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://www.psychologytoday.com/ie/blog/insight-therapy/201811/the-truth-about-real-life-threesomes&quot;&gt;Psychology Today (Übersetzt) &lt;/a&gt;:Unter hypothetischen Bedingungen bevorzugten Männer den gleichzeitigen Sex mit zwei Partnerinnen, während Frauen eine vielfältigere Präferenz für das Geschlecht der anderen Teilnehmer zeigten.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.bioeg.de/presse/pressemitteilungen/2026-01-22-erste-sexuelle-erfahrungen-jugendliche-warten-laenger-und-verhueten-sicher/&quot;&gt;Bioeg.de &lt;/a&gt;(Junge Leute, 2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Watson (&lt;a href=&quot;https://www.watson.de/leben/nachgefragt/572200320-sexuelle-wuensche-umfrage-zu-dreier-so-denken-deutsche-wirklich&quot;&gt;Dreier)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: &quot;Nur ernstgemeinte Zuschriften erbeten&quot;, Düsseldorf 1982&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Drei Anfragen an die KI lieferten widersprüchliche Ergebnisse. Sie wurden nicht verwendet. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 16:49:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>da erste mal</category>
<category>das erste mal</category>
<category>dreier finden</category>
<category>frauen</category>
<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Die Mär von 291 „Begegnungen“ bis zur Beziehung </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5430-Die-Maer-von-291-Begegnungen-bis-zur-Beziehung.html</link>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Irgendwo hält sie sich verborgen, die viel zitierte „norwegische Studie“, von der wir hörten (1): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Eine norwegische Studie zeigt: Die &lt;em&gt;Erfolgsquote von Dating-Apps liegt bei 1:291&lt;/em&gt;. Das bedeutet: Hinter einer erfolgreichen Beziehung stehen 291 erfolglose Matches.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
An anderer Stelle lasen wir (2):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Meistens braucht es 57 Matches, um auf ein Date zu gehen, und durchschnittlich 291 &lt;em&gt;Treffen&lt;/em&gt; bis eine feste Beziehung zustande kommt. &lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
Oder so (3):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das bedeutet, dass aus durchschnittlich 291 &lt;em&gt;Begegnungen&lt;/em&gt; nur eine einzige feste Beziehung entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Matches, Begegnungen, Treffen und Zahlenspiele&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wissen wir, dass ein „Match“ eine ziemlich unverbindliche Bezeichnung dafür ist, ob ein Paar zusammenpasst. Für den Test, ob es einen „guten Klang gibt“, benötigen wir ein reales Treffen. Nehmen wir das zweite Textbeispiel, würden wir also 291 Treffen benötigen, also fast ein Treffen pro Tag, wenn wir es in einem Jahr schaffen wollen. Wenn wir annehmen, dass mit einer &lt;em&gt;Begegnung&lt;/em&gt; ein &lt;em&gt;wirkliches Treffen&lt;/em&gt; gemeint ist, gilt dasselbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Rätsels Lösung: Man hat ein Zahlenspiel verwendet, nämlich dieses:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Im Durchschnitt sind 57 Matches nötig, um ein einziges Date zu finden, und etwa 5,1 Dates mit verschiedenen Personen, um eine Partnerschaft zu beginnen.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also multiplizierte man die 5,1 mit 57 und kam auf die Zahl von 291. Die Rückrechnung ergibt, dass bei einer angenommen Erfolgsquote von einer Beziehung auf 5,1 Dates tatsächlich 291 Matches nötig wären. Um diese Anzahl zu erreichen, sind alledings erhebliche Anstrengungen nötig, vor allem für Männer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na schön. Die Norweger, die diese Studie vor ein paar Jahren veranlasst hatten, erhielten ihre Daten (5) von 269 Studierenden, davon 62 Prozent Frauen. Und es ging um eine einzige Dating-App. Ob das ausreicht, um die Zahlen hochzurechnen, mag jeder selber entscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Genau besehen ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir genau hinsehen, ist eine der Aussagen sogar fast korrekt: Die „Quote“ der erfolgreichen Beziehungen stimmt, falls man ein „Match“ schon für eine verwertbare Größe hält und der verwendeten Formel vertraut. Die 291 „Treffen“ stimmen hingegen nicht, es sei dann, man würde Matches als „Treffen“ bezeichnen. Dies allerdings wäre höchst unüblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Analyse findet sich übrigens beim &quot;Instiitut der deutschen Wirtschaft&quot;, deren Autorin sich ausfühlrich mit den norwegischen Studie und verschiedenen anderen Studien beschäftigt hat. (5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was das Sehpferd-Team vor allem fordert, ist mehr Vorsicht bei der Veröffentlichung von derarigen Zahlenspielen. Das Gleiche gillt für Wörter wie „Matches“, „Begegnungen“ oder „Treffen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Quellen und ein Hinweis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
(1) Aus einem &lt;a href=&quot;https://geheimtipphamburg.de/kolumne/miss-erfolg-von-dating-apps/&quot;&gt;Blog&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
(2) WAZ (&lt;a href=&quot;https://www.waz.de/ratgeber-wissen/article407913508/herausforderungen-des-online-datings-psychologin-klaert-auf.html&quot;&gt;Wissen&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
(3) Morgenpost - &lt;a href=&quot; https://www.morgenpost.de/ratgeber-wissen/article406963696/beziehung-dating-apps-online-was-mache-ich-falsch.html&quot;&gt;Ratgeber&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
(4) Original von &lt;a href=&quot;https://psycnet.apa.org/record/2020-31062-002&quot;&gt;psycnet &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(5) &lt;a href=&quot;https://www.iwkoeln.de/studien/barbara-engels-so-viel-kostet-die-suche-nach-der-liebe-beim-onlinedating-per-app.html&quot;&gt;IW&lt;/a&gt;  - ausfürliche Analyse und Quelle der meisten Artikel.&lt;br /&gt;
Die Verlässlichkeit der norwegischen Studie wurde bereits zuvor in der &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5024-Wie-hoch-ist-die-Erfolgsquote-bei-der-Partnersuche-wirklich.html&quot;&gt;Liebeszeitung &lt;/a&gt;angezweifelt. &lt;br /&gt;
Anmerkung: Falls du es noch besser weißt, schreibe uns eine E-Mail. Auch wir können irren. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 16:28:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>date</category>
<category>dating</category>
<category>dating-apps</category>
<category>frauen</category>

</item>
<item>
    <title>Warum wurde die „Geschichte der ‚O‘“ so berühmt?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5384-Warum-wurde-die-Geschichte-der-O-so-beruehmt.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4491 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;763&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/kleid_der_o_schmal_brueste_verdeckt.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Kleid der O - Version für Prüde ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die meisten Menschen kennen die „Geschichte der O“ vom Hörensagen oder aus Filmen. Diejenigen, die es zuerst lasen, ahnten allerdings den literarischen Wert. Dennoch glaubten sie zu erkennen, dass es sich um Männerklischees über Frauen handelte. Behauptet wurde auch, dass Frauen „niemals“ ein solches Werk schreiben könnten. Kurz: Die vielen Irrtümer über sexuelle Fantasien der Frauen wurden männlichen Autoren zugeschrieben, wobei auch das böse Wort „Pornografie“ fiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren steht fest, wer die Autorin war - Anne Declos, besser bekannt unter ihrem Pseudonym Dominique Aury. Zu diesem Zeitpunkt war sie schon eine alte Dame, die stark auf die 90 zuging. (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Klischees der Kritik &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman gehört sicher nicht zu der Literatur, die unsere Literaturpäpste üblicherweise hochjubeln – und auch nicht zu jenen, die Psychologinnen ihren Töchtern empfehlen würden. Die „völlige Selbstaufgabe“, die „Auslieferung an Männer“ und die „kranken Fantasien“, die in die „O“ hineingeschrieben wurden, sind nicht real, sondern Puzzlesteine in einem Kunstwerk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Kunstwerk der Fantasie &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kunstwerk im wahrsten Sinne des Wortes – ein erotisches Märchen, das alle Grenzen sprengt – das ist dieses Buch. Es zeigt eine weibliche Fantasie ohne Schutzhülle, die auf die Spitze getrieben wurde, um einem Mann zu imponieren. Es landete letztlich auch im Bücherschrank der gebildeten Frauen, die sich schon immer mit interessanten erotischen Themen auseinandergesetzt hatten. Vergleiche mit der viktorianischen Ära sind dabei durchaus angebracht. In diesem Zusammenhang sind die eigenen Worte der Autorin durchaus aktuell (1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wer bin ich schließlich, wenn nicht der stille Teil von jemandem, der die … Tiefen des Imaginären mit Träumen kommuniziert, die so alt sind wie die Welt selbst?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Zeit der 1950er und die Rolle der „gewöhnlichen“ Frauen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der literarische Wert einerseits, die aufwühlende sexuelle Erregung beim Lesen andererseits, schließlich die Moralapostel und Berufsempörer in Feuilleton und Boulevard trugen zum Erfolg des Buches bei. Als es erschien (1954), herrschten noch völlig andere Annahmen über das, was Frauen bewirken können als heute - in Frankreich wie in Deutschland. Wer die Zeit noch erlebt hat, egal in welchem Alter, wird sich erinnern, wie die „Rolle der Frau“ zugleich emotional verherrlicht und gesellschaftlich abgewertet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was bleibt heute davon? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es andere, heftigere Schilderungen weiblicher Fantasien – mache handeln von der Unterwerfung, andere durchaus auch von der Dominanz. Einige sind sogar literarisch interessant – aber das bemerkt heute kaum noch jemand. Andere wieder sind so entsetzlich schlecht oder überspitzt grausam, dass man besser die Finger davon lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) &lt;a href=&quot;https://www.newyorker.com/books/page-turner/the-gilded-o&quot;&gt;NewYorker&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Mehr Kurzinformationen beispielsweise bei &lt;a href=&quot;https://www.grin.com/document/73756?srsltid=AfmBOor8uUc17aBSQA5p-EGC3Dd_rMvZoEiYPjXxjt_ealVWqo9uEW4k&quot;&gt;Grin&lt;/a&gt;.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 08:46:00 +0000</pubDate>
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    <category>erotisch</category>
<category>fantasien</category>
<category>frauen</category>
<category>sex</category>
<category>unterwerfung</category>

</item>
<item>
    <title>Das Gesundheitssystem, der Dating-Frust und die Statistik</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5380-Das-Gesundheitssystem,-der-Dating-Frust-und-die-Statistik.html</link>
            <category>partnersuche und beziehungen</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    Das Gerede vom Dating-Frust oder Dating-Burn-out oder gar Dating-Fatigue entstammt überwiegend einer einzigen Quelle. Genau genommen sagt diese allerdings nur aus, dass viele Kunden die „Nase voll“ vom Online-Angebot haben. Wenn man meine  Ausdrucksweise auf „vornehm“ übersetzt, klingt sie so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Auf die Frage, wie oft sie sich durch Dating-Apps emotional, geistig oder körperlich erschöpft fühlten, erlebten insgesamt 78 % dieses Gefühl manchmal, oft oder immer. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leiden unter Misserfolgen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde drückt auch diese „gehobene“ Formulierung allerdings nur aus: &lt;em&gt;Sie sind enttäuscht und leiden vor allem unter ihrem Misserfolg. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bei Misserfolgen fühlen wir uns nicht gut&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist klar, dass man sich bei vielen Misserfolgen nicht sehr wohlfühlt, aber das ist kein „Burn-out“ und schon gar kein „Fatigue“, sondern schlicht und einfach &lt;em&gt;„Enttäuschung der Erwartungen“&lt;/em&gt;. Was letztlich nur heißt: Die Erwartungen waren mit einiger Sicherheit zu hoch. Zum Teil waren die Anbieter daran schuld, weil ihre Versprechungen auf keinen Fall mit den Erfolgschancen übereinstimmten. Doch sie können nicht verantwortlich gemacht werden, wenn der Kunde ohnehin unrealistische   Hoffnungen hegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib es ein beschreibbares Gesundheitsrisiko beim Online-Dating?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer - mit „wissenschaftlichen“ Krankheitsbegriffen kann man Menschen imponieren, die sich ansonsten nicht mit Süchten, Frust oder Entsagungen beschäftigen. Und insofern wundert es nicht, wenn insbesondere Gesundheitseinrichtungen  Warnungen verbreiten,&lt;em&gt; Online-Dating könne ein Gesundheitsrisiko sein. &lt;/em&gt; Doch andere Risiken überwiegen bei Weitem - ungeschützter Geschlechtsverkehr mag als Beispiel dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Auf der Suche nach der Wahrheit - nüchterne Betrachtungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zwei Drittel der Kunden von an sich empfehlenswerten Online-Dating-Unternehmen finden dort keinen Partner (keine Partnerin) – ich will mich um ein Paar Prozent hin und her nicht streiten. Aber diese Quote wurde vor Jahren einmal von einem sehr erfolgreichen Unternehmen veröffentlicht und durch Beobachter bestätigt. In vielen anderen Fällen waren es deutlich weniger „Treffer“ oder eine Beziehung war nur ein Nebenziel der Suchenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Am Ende der Spirale der Enttäuschungen hockt der Frust &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach psychologischen Gesetzen (1) werden die Aussichten mit jedem Misserfolg tiefer in die Psyche eingegraben, sodass es eine Weile dauert, bis die Kunden am „Ende der Spirale“ angekommen sind und sich enttäuscht abwenden. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind dies im Schnitt über drei Viertel aller Suchenden aus allen Nischen des Online-Datings. Daher überrascht es mich nicht, wenn Statistiker behaupten, 78 Prozent „der Befragten“ würden unter „Online-Dating-Burn-out“ leiden. Richtig gelesen heißt dies: &lt;em&gt;Sie sind davon erschöpft einen Partner oder eine Partnerin zu suchen&lt;/em&gt;. Ebenso unsinnig ist im Prinzip, dass in einer deutschen Studie nur rund 34 Prozent der Befragten angaben, sie hätten „niemanden gefunden, der infrage käme“. Würde der Rückschluss lauten: 66 Prozent haben jemanden gefunden, der infrage gekommen wäre, dann wäre das eine ausgezeichnete Quote – aber leider völlig unrealistisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Gesundheitssystem und die menschliche Natur &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der Kernfragen blieb dabei überantwortet: Warum interessiert sich das Gesundheitssystem plötzlich für die Partnersuche? Sollten unter den „frustrierten“ und irregeleiteten Kunden tatsächlich einige „ausgebrannte“ Personen befinden, so wären die Krankenkassen natürlich involviert. Doch niemand weiß, wie viele Frauen und Männer erst „durch“ Online-Dating in das Dilemma ständiger Enttäuschungen hineingerutscht sind. Immerhin sind schlechte Erfolgsquoten, sagen wir einmal zehn Prozent, immer noch besser als die Chancen, in der Lotterie zu gewinnen. Und für Männer – um einmal für sie zu sprechen -  ist es schon ein Riesenerfolg, auf zehn Anfragen ein einziges Date zu bekommen. Wohlgemerkt: ein Date – nicht etwa eine Beziehung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit: Hohe Erwartungen - tiefe  Enttäuschungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimmt man alles zusammen, so wird vor allem klar: Die Enttäuschungen erwachsen aus den Erwartungen. Das ist mehr als verständlich – aber daran können die meisten Betroffenen etwas ändern. Und der Rest hat vielleicht mehr Freude an einem erfüllten Singleleben als irgendwann das Rattenrennen um eine Ehe zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 (1)	&lt;a href=&quot;https://www.britannica.com/science/Thorndikes-law-of-effect&quot;&gt;Thorndike’s law of effect.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Weitere Quellen: &lt;br /&gt;
Statistiken und Zitat: &lt;a href=&quot;https://www.forbes.com/health/dating/dating-app-fatigue/&quot;&gt;Forbes&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Dating-Frust: &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5290-Krankheit-Dating-Frust.html&quot;&gt;Liebeszeitung&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 14:25:00 +0000</pubDate>
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    <category>date</category>
<category>dating</category>
<category>dating-apps</category>
<category>frauen</category>
<category>online-dating</category>

</item>
<item>
    <title>Angst als Dating-Hindernis? </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5377-Angst-als-Dating-Hindernis.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    Als ich jüngst nach psychologische Fakten dafür suchte, warum manche Dates dazu verdammt sind, &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5376-Partnersuche-wie-du-Probleme-und-Hemmungen-meisterst.html&quot;&gt;erfolglos zu sein&lt;/a&gt;, begegnete ich einer eigenartigen Forschungsarbeit. Untersucht werden sollte die &lt;em&gt;„Angst“&lt;/em&gt;, die viele Frauen und Männer angeblich befällt, sobald sie „Daten“. &lt;strong&gt;Danxiety &lt;/strong&gt;hat dies einmal jemand genannt, der damit die &lt;a href=&quot;https://www.brigitte.de/liebe/danxiety--tipps-gegen-die-angst-vor-dates--13524040.html&quot;&gt;Presse&lt;/a&gt; beeindrucken wollte – und sie hat sich durchaus davon beeinflussen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Möglichkeiten wurden sinngemäß in einer bekannten Forschungsarbeit genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;-	Sie haben Angst, abgelehnt zu werden.&lt;br /&gt;
-	Sie fürchten sich davor, jemanden abzulehnen. &lt;br /&gt;
-	Sie haben Angst, angenommen zu werden.&lt;br /&gt;
-	Sie fürchten sich davor, wenn sie jemand annehmen will. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na schön, und damit wäre das Thema erledigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube nicht – Angst ist zunächst nichts als ein Gefühl, und „gewollt zu werden“ oder „abgelehnt zu werden“ kann erhebliche Emotionen auslösen. (Wenn es dich betrifft, dann lies bitte bei den &lt;a href=&quot;https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/ratgeber-archiv/artikel/angststoerungen-man-muss-lernen-die-angst-anzunehmen/&quot;&gt;Fachleuten&lt;/a&gt; weiter - die gibt es durchaus). Aber es gibt Unterschiede. Wie würden wir einen Menschen nennen, der sich bei einem Unternehmen bewirbt und Angst davor hat, dass seine Bewerbung angenommen wird? Würden wir zuerst seine Emotionen betrachten oder seine Motive in Zweifel ziehen? Ich vermute, wir würden bei den Motiven beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zurück zum „Dating“ – die Manie, nichts verändern zu wollen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was passiert beispielsweise, wenn jemand ganz versessen darauf ist, einen Menschen kennenzulernen und Kinder mit ihm zu haben – sich sonst aber nichts ändern soll?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder höre ich, dass Partnersuchende nach „Gemeinsamkeiten“ suchen, obwohl sie das eigene Leben auf gar keinen Fall aufgeben wollen. Sie finden es auch ganz nett, mit einem anderen Menschen zu plaudern, und stellen bisweilen sogar fest, dass sie einander „sympathisch“ sind. Aber dann fehlt ihnen (nach eigenen Aussagen) plötzlich die Zeit, eine Beziehung einzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn eigene Lebensentwürfe die Liebe verhindern &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir scheint, es ist nicht allein „die Angst“, sondern auch ein fest betonierter Lebensentwurf, der eine Partnerschaft ausschließt. Und solche Entwürfe lassen sich ändern – oder was meinen meine Leserinnen und Leser?  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 07:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>angst</category>
<category>date</category>
<category>dating</category>
<category>frauen</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Die Wissenschaft hinter dem Verlieben – gib es sie überhaupt?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5374-Die-Wissenschaft-hinter-dem-Verlieben-gib-es-sie-ueberhaupt.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Nach einem sehr allgemein gehaltenen Lehrsatz ist (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Verlieben ist ein komplexes Phänomen, das biologische, psychologische und soziale Aspekte kombiniert.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ist das Verlieben wirklich ein Puzzlespiel der Aspekte?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde nicht. Es mag für Wissenschaftler ein Phänomen sein, aber das Verlieben ist kein Puzzlespiel aus Aspekten. Fest steht nur, dass wir aus der Evolution den Fortpflanzungstrieb übernommen haben, der bis heute von der Körperchemie angetrieben wird. Diese Impulse erreichen uns ohne unser Zutun – und genau dies ist der Wille der Natur, auf den wir keinen Einfluss haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Gehirn ist der Meister &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings manchen wir diese Rechnung ohne den „Wirt“, also unser Gehirn. Obgleich es zu Anfang sozusagen ein nahezu leerer Datenspeicher ist, wird er doch schnell gefüllt. Zuerst mit Lust und Versagung als „Gefühl pur“. Später dann mit Worten, aus denen wir Zusammenhänge herstellen können. Auf diese Weise werden wir sozusagen auf eine Kultur hin programmiert, die einen individuellen und einen sozialen Teil hat. Der individuelle Teil entwickelt sich still und wird gelegentlich als „psychologisch“ bezeichnet, der soziale Teil wird durch Kommunikation erzeugt (2). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Biologen, Soziologen und Psychologen wissen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten machen es sich die Soziologen: Sie stellen fest, was die Menschen tun, um Zuneigung, Sex oder Liebe zu bekommen. Die Psychologen fragen sich, was da „im Inneren“ unseres Gehirns vorgeht, ohne genau zu wissen, wie das wirklich  r technisch „funktioniert“. Die Biologen wissen als einzige, wie es funktioniert, aber nicht genau, was es später „mit den Menschen macht, die es tun.“ Sie gehen davon aus, dass die Menschen tatsächlich nahezu beliebig handeln können, wenn die Natur ihre Drogen üppig verteilt und den Geschlechtsverkehr eingeleitet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was zählt wirklich beim Verlieben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich zählt nur, was wir selbst in unseren Körpern oder in unserem Verhalten vom „Verlieben“ und dessen Folgen bemerken. Wenn wir darüber mit anderen sprechen, erweitern wir unseren Horizont - und daraus entsteht dann eine neue „Wirklichkeit“. (1)  Was die Wissenschaft gerade noch zustande bringt, ist dies zu dokumentieren. Wird dies regelmäßig wiederholt, so können Änderungen festgestellt werden. Dann heißt es zum Beispiel, dass „die Generation Z“ ganz anders liebt als die „Boomer“. Das hat einen gewissen dokumentarischen Wert, sagt aber über „unsere Liebe“ nicht das Geringste aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas verklausuliert heißt es dann(1):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Wissenschaft hinter der Psychologie des Verliebens (beschreibt) die Komplexität menschlicher Beziehungen und ihren tief greifenden Einfluss auf unser Wohlbefinden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Was kannst du mit „nach Hause“ nehmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Die Vorgänge beim Verlieben regelt die Natur.&lt;br /&gt;
-	Was wir dabei wirklich empfinden, wissen wir nur selbst.&lt;br /&gt;
-	Versuche, die Verliebtheit genau zu definieren, sind zum Scheitern verurteilt. &lt;br /&gt;
-	Eine Möglichkeit, dennoch etwas „Echtes“ darüber zu erfahren, wäre Kommunikation.(2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Hinweis verlass ich euch für heute. Ich bin gespannt, was ihr darüber denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Die Zitate wurden nach allgemein gültigen Definitionen aus dem Englischen übersetzt und verallgemeinert.&lt;br /&gt;
(2) nach Paul Watzlawick - &quot;Wie wirklich ist die Wirklichkeit?&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 07:43:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5374-guid.html</guid>
    <category>beziehungen</category>
<category>date</category>
<category>psychologie</category>
<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Gegen den Einfluss linker Ideologien </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5355-Gegen-den-Einfluss-linker-Ideologien.html</link>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Linke Ideologien belastem die Wissenschaft vom Menschen. Statt dafür zu sorgen, dass wir einander verstehen, egal, woher wir kommen und wie wir aufgewachsen sind, werden zwischen uns Grenzen aufgebaut. Immer mehr Gruppen geben sich Namen, die bestenfalls in der Soziologie existieren. Und täglich werden neue Gedanken in die Welt gesetzt, um die Ideologien zu betonieren. Junge Frauen glauben, dass sie ein besseres Leben haben, wenn sie sich von widerlichen Gedanken an Männer entgiften, und heterosexuelle Frauen sehen angeblich keine Zukunft mehr für sich, wenn sie &quot;Heteros&quot; bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Einflüsterer haben überall ihre Nester  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall haben sie ihre Nester eingerichtet, die linkslastigen Flüsterer, die ihre Kenntnisse über das Leben aus den unterschiedlichsten Ideologien beziehen. Schuld ist mal der Kapitalismus, dann sind es die Männer, die sich absolut nicht ändern wollen. Und schließlich, so scheint mir, ist es die eigene Fehleinschätzung. Denn diese Menschen glauben im Ernst, ein besseres Konzept zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben es nicht. Wenn sich jemand ändern soll, sind immer die anderen – es wäre undenkbar, bei sich selbst zu beginnen. Hinzu kommt, dass in jeder der linken Flüsterer ein Missionar einer besseren Welt versteckt ist – oder eine Missionarin. Die Botschaft: &lt;em&gt;„Ihr könnt euch die Welt nicht selbst erklären – wir sind dazu berufen, sie euch zu erklären.“&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn Minderheiten sich über Mehrheiten erheben&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden wir bombardiert: Zuerst damit, dass wir „heteronormativ“ sind und natürlich, dass dies die falsche Weltanschauung ist. Man redet uns ein, dass die Mehrheit falsch denkt, falsch fühlt und sich falsch verhält. Selbst, wenn wir einfach nur frei und gleich sein wollen, werden wir daran erinnert, dass wir dann nicht wirklich „Woke“ sind. Weiß, Mann und angeblich heterosexuell“ zu sein, führt bereits zur Abwertung. Was ist dann bitte „besser“? Schwarzhäutig, Frau und homosexuell zu sein? Derweil werden Frauen „heterofatalistisch“ und setzen sich dabei in ein wundersames Licht. Sie treten aus der Gesellschaft aus wie manche Sektierer – nur ohne die Perspektive, eines Tages doch noch eine Art Berufung zu finden. Manche Männer verhalten sich ähnlich – auch sie tun sich keinen Gefallen damit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wir Menschen sind zuerst ein Teil der Natur - schon vergessen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen diese sinnlosen und menschenfeindlichen Tendenzen hilft nur noch, die Menschen (Frauen wie Männer) daran zu erinnern, dass sie in Wahrheit „Säugetiere mit Zusatznutzen“ sind. Solche Geschöpfe können feststellen, dass sie wichtig sind und für andere sehr bewusst etwas Gutes tun können. Daran sollten wir uns erinnern – hier und jetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sollten die Mehrheiten stärker berücksichtigen. Sie sind es, die diesen Planeten zu dem gemacht haben, was er ist – im Guten wie im Schlechten. Und wir könnten gewiss dafür sorgen, dass sich das Gute vermehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, dies ist keine Sonntagspredigt. Es ist ein Appell an die Mehrheiten, sich gemeinsam um das Wohl aller zu kümmern, soweit es ihnen möglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4079 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;215&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/genderherrschaft_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Einstieg in die Ideologie - Genderherrschaft&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 14:29:00 +0000</pubDate>
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    <category>abweichler</category>
<category>frauen</category>
<category>ideologen</category>
<category>linke gruppen</category>
<category>männergruppen</category>

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    <title>Akademiker, Presse, Heterofatalismus und Zeitgeist </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5354-Akademiker,-Presse,-Heterofatalismus-und-Zeitgeist.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Wer irgendetwas studiert, erfährt zuerst, dass alles eine Ordnung haben muss. Auf diese Weise lernt er/sie, strukturiert zu denken – und das ist kein Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen werden ebenfalls eingestuft – und nicht nur akademisch. Die Natur hat uns ein Überlebenskonzept zur Verfügung  gestellt, das wir mit den Säugetieren teilen. Es beruht auf Furcht und Zuneigung und vielen anderen Komponenten. Sie sind so eng verzahnt, dass nicht einmal Psychologen wagen, eine genaue Definition zusammenzubasteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erfundene Begriffe und Zustände als „Wissenschaft&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorinnen und Autoren mit akademischem Hintergrund leben hingegen davon, über wirklich und vermeintliche Zeiterscheinungen zu schreiben. Sobald sie einen Zustand erfunden (angeblich gefunden) haben, wird er mit großem Getöse veröffentlicht – und trifft auf die gefräßigen Raubtiere der sozialen Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Presse und der Heterofatalismus &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind durchaus seriöse Journalistinnen und Journalisten, die sich in sozialen Medien informieren. Allerdings wird der Hintergrund immer gleichgültiger, je mehr sich die Schreibenden von der Quelle und ihren Hintergründen entfernen. Eine publikumswirksame Story auf „wissenschaftlicher“ Basis interessiert vor allem ein Publikum, dass sich als „Elite“ versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann lesen wir (beispielsweise in der &lt;a href=&quot;https://www.nzz.ch/feuilleton/heterofatalismus-und-dating-warum-liebe-immer-schwieriger-wird-ld.1898588&quot;&gt;NZZ&lt;/a&gt;): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Dating ist zum Desaster geworden. Dabei leiden vor allem die Frauen an den Männern, die ihre Ansprüche nicht erfüllen. Und wenden sich von ihnen ab. Das Phänomen hat einen Namen: Heterofatalismus.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Frauen leiden – Männer sind die Schuldigen. Die „&lt;a href=&quot;https://www.welt.de/kultur/article68a44110d4f55f5f8e0c2f73/Die-alte-Form-der-Verpartnerung-ist-tot.html&quot;&gt;WELT&lt;/a&gt;“ haut in dieselbe Kerbe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Er will sich nicht binden, nicht zusammenziehen und bestimmt noch kein Kind: So viele Frauen verzweifeln an der Ambivalenz (1) der Männer, dass es mittlerweile einen Begriff für ihr Leiden gibt: Heterofatalismus. Aber wohin mit dem Begehren?&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die „&lt;a href=&quot;https://www.nytimes.com&quot;&gt;New York Times&lt;/a&gt;“ schrieb es ähnlich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Frauen haben es so satt (… nach passenden Männer zu suchen), … dass das Phänomen sogar einen Namen hat: Heterofatalismus. Was machen wir also mit unserem Verlangen?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ja, was machen wir bei der Liebeszeitung jetzt damit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wir suchen nach der Wahrheit – wie immer &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wir suchen nach den Quellen. Und werden bei &lt;em&gt;Asa Sarasin&lt;/em&gt; fündig. Dort  finden wir einen anderen Tonfall vor, so als ob der „Erfinder“ des Heteropessimismus etwas ganz anderes im Auge hatte, nämlich eine Art &lt;a href=&quot;https://www.theheteropessimists.com/introduction&quot;&gt;Heterooptimismus &lt;/a&gt;zu fordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen scheint die Presse vergessen zu haben, was eigentlich beabsichtigt war. Es ist eben viel interessanter, den Buhmann in Männern zu erkennen und die Unzufriedenheit der Frauen zum Thema zu machen. Auf diese Weise kann man die Konflikte zuspitzen - und Begriffe schaffen, die sich in Windeseile verbreiten. . Und auf diese Weise kommt dann zustande, was die Begriffe bedeuten. Zum Beispiel, wie der angeblich Heteropessimismus nun in den Heterofatalismus übergegangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bedeutungen ohne Inhalt – Heteropessimismus und Co. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was beide Begriffe wirklich bedeuten, ist noch völlig unklar. Collins definiert Heterofatalismus so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Vorstellung, dass heterosexuelle Frauen Beziehungen zu Männern anstreben, obwohl sie wissen, dass Unglück die Folge sein könnte.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
Für &lt;a href=&quot;https://lexikonliebe.de/doku.php?id=heteropessimismus&quot;&gt;Heteropessimismus&lt;/a&gt; fand ich ausschließlich verklausulierte Lexikon-Definitionen, die offensichtlich von Soziologen stammen. Dies ist eine Übersetzung in Alltagsdeutsch: (2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Heteropessimismus besteht aus gelebter Entfremdung von heterosexuellen Beziehungen, die nach Meinung der Wortschöpfer auf negative Erfahrungen mit heterosexuellen Beziehungen beruhen, die letztlich zur Hoffnungslosigkeit führen. &lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Worterfindungen ohne Sinn - und eine verständliche Erklärung &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Definitionen sollten nur mit der Kohlenzange angefasst werden, denn beide sind Wort-Erfindungen, die einen angeblichen Zustand oder eine Modeerscheinung „festschreiben“ wollen. Im Allgemeinen können wir sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heterosexuelle Beziehungen sind in eine Krise geraten, weil manche Frauen wie Männer mit ihren Inhalten unzufrieden geworden sind. Die gilt insbesondere für Akademiker(innen). Manche Autoren versuchen, einen neuen „Heterooptimismus“ wiederherzustellen. Andere sprechen bereits von „Heterofatalismus“. Damit ist gemeint, dass heterosexuelle Beziehungen häufig unglücklich machen – es handelt sich dabei allerdings sehr wahrscheinlich um eine Behauptung, die auf Ideologien oder Tendenzen des Zeitgeistes beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Ambivalent sein: Sowohl etwas wollen wie auch das Gegenteil anstreben, darüber im Konflikt sein. &lt;br /&gt;
(2) Auf der Basis des Begriffs im englischen  Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 23 Aug 2025 10:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
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    <title>Schlechtere Ehen durch Dating-Apps?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5353-Schlechtere-Ehen-durch-Dating-Apps.html</link>
            <category>partnersuche und beziehungen</category>
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            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Schlechtere Ehen durch Dating-Apps? Wo du solche Überschriften siehst, steckt meist eine oberflächliche Betrachtung einer an sich sehr informativen Forschungsarbeit dahinter. &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Dating-Apps werden immer mehr Beziehungen begonnen. Während diese Tatsache inzwischen unzweifelhaft dasteht, wird die Kritik an Dating-Apps immer größer. Soziologen und Psychologen scheinen sich allerdings hauptsächlich dafür zu interessieren, wie sich dies alles auf die Qualität von Ehen auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich sollten Ehen möglichst beständig sein, vor allem, wenn die Paare den Wunsch nach einer Familie haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na schön. Aber was bedeutet dies? Tatsächlich haben die Forscher einer neuen Studie festgestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Teilnehmer, die ihre Partner zunächst online kennengelernt hatten, waren im Vergleich zu denen, die sich gleich offline kennengelernt hatten, mit ihrer Beziehung weniger zufrieden und empfanden eine geringere Intensität der empfundenen Liebe, einschließlich Intimität, Leidenschaft und Bindung.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Zitiert nach (1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zweifel an den wertenden Begriffen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weniger zufrieden“ ist nun sicherlich keine Aussage, die ich in Beton gießen würde, ebenso wie den unscharfen Begriff „eine geringere Intensität der empfundenen Liebe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrend ist vor allem, dass die Daten aus „50 Ländern“ stammen. Für die Liebe und für alles, was damit zusammenhängt, gibt es durchaus kulturell unterschiedliche Definitionen – auch, was „Intimität und Leidenschaft“ betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Homogamie, Veränderungen und Spekulationen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer lediglich aufbereitete Artikel zum Thema liest, hat allerdings nicht alles gelesen. Denn die Forscher haben sich erstaunliche viele Gedanken darüber gemacht, welche Bedeutung Online-Dating, besonders aber die modernen „Apps“ für die globale und individuelle Kultur haben. Einige dieser Erklärungen sind schon oft in ähnlicher Weise veröffentlicht worden, zum Beispiel, dass &lt;em&gt;„Paare in Online-Beziehungen weniger gleich“&lt;/em&gt; sind. Überhaupt wird bei der Definition von „&lt;a href=&quot;https://lexikonliebe.de/doku.php?id=homogamie&quot;&gt;Homogamie&lt;/a&gt;“ ständig vergessen, dass Paare selten in allem“ gleich sind – und auch Forscher können normalerweise nicht sagen, worin sie gleich sein sollten. Sie behaupten so etwas gerne, wenn sie Paare vergleichen, die im gleichen Milieu mit ähnlichen Wertvorstellungen aufgewachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher geben uns in vielen weiteren Sätzen allerdings einen umfassenden Einblick in Spekulationen, was sich in den letzten 30 Jahren verändert hat und wie es sich möglicherweise auswirkt. Interessant ist, dass sie allein dafür (in der Übersetzung) mehr als 1400 Wörter benötigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fest steht demnach lediglich: Die Beziehungen der Menschen zueinander haben sich in den letzten 30 Jahren verändert. Dazu trug das Internet einen großen Teil bei, aber sicherlich nicht ausschließlich das Online-Dating. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich persönlich sagte noch diesen letzten Satz dazu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaubt bitte nicht alles, was die Presse über „neueste Forschungen“ schreibt. Nur, wer sehr genau liest, wird herausfinden, dass auch die seriöse Forschung etwas nicht tun kann: Dir zeigen, wie du es besser machen kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quellen und weitere Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) &lt;a href=&quot;https://www.pressetext.com/news/dating-apps-fuehren-eher-zu-schlechteren-ehen.html&quot;&gt;Pressetext&lt;/a&gt;, der jüngst verbreitet wurde. https://www.pressetext.com/news/dating-apps-fuehren-eher-zu-schlechteren-ehen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) &lt;a href=&quot;https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0736585325000711?via%3Dihub&quot;&gt;Originaltext&lt;/a&gt; (englisch) mit ausführlicher Suche nach Gründen &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 08:05:00 +0000</pubDate>
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