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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Strapse - drunter oder drüber?

Drunter oder drüber - praktisch oder sinnlich?
Ich muss noch mal auf die Strapse zurückkommen. Ja, ja, das frivole Zeug, das du bei „klassischen“ Strümpfen brauchst, damit sie „oben bleiben“.

Die frivolste aller frivolen Fragen: „Trägst du das Höschen drüber oder drunter?“ Wer sich häufig in den „Waschraum“ begibt, sollte den Slip möglichst ausziehen können. Das ist einfacher, wenn du den Slip „außen“ trägst, so wie die Dame rechts. Optisch wirkt es besser, wenn du ihn über dem Slip trägst, so, wie die Dame links. Das gilt vor allem, wenn sie etwas verführerischer aussehen als diese in jungfräulichem Weiß gehaltenen Kombinationen. Mit Spitzen und als sinnliche Stimulanz: Slip unter den Strapsen.

Hinweis: Das Bild wurde als "anonym" deklariert. Es zeigt im Original zwei Wäschemodelle in traditionellen weißen Dessous.

Ist die Liebe planbar?

Nicht durch die Blume: Sie brauchne Geld, darum heiraten diese Männer
Welches Zertifikat nützt dir bei dem „Projekt Liebespartner“? Ich hörte, dass Kurse für Projektleiter derzeit ein gutes Geschäft sind. Aber was hat das mit der Liebe zu tun?

Gar nichts – es sei denn, du hast eine von zwei Sachen vor:

1. Dich bei einer der Online-Partnervermittler anzumelden. Dann musst du sehen, wie du deine Schäfchen schnell ins Trockene bringst. (Kosten liegen derzeit zwischen ca. 450 und ca. 1.100 Euro). Hier sind die hohen Kosten der entscheidende Faktor, planerisch vorzugehen.
2. Du ein festes Lebensziel verfolgst, das mit einem Partner/einer Partnerin leichter zu verwirklichen ist. Liegt das Ziel zeitlich konkret fest, wird die sogenannte „Rückwärtsplanung“ wichtig.

Projekt Liebe – was ist ein Projekt?

Ein Projekt ist ein Vorhaben, in dem ein bestimmtes Ziel innerhalb einer vorgegebenen Zeit und mit vorgegebenen Ressourcen erreicht werden soll.

Das heißt: Du willst dich bis zu einem bestimmten Datum verlieben, und du kennst deine eigenen Fähigkeiten und Kräfte, die du auf dem Weg dorthin benötigst.

Ist es möglich, ein „Kennenlern-Projekt zu starten?

Ein Kaufmann in der Mitte des es 19. Jahrhunderts hätte gesagt: Ja sicher - ich muss nur genügend Mitgift ausloben, dann wird es einen Bräutigam geben. Das ist lange her – das Patriarchat machte es möglich, und die Töchter hatten nicht einmal ein Mitspracherecht.

Heute würden junge Männer und junge Frauen eher sagen: „Ich halte nicht möglich, das Kennenlernen zu planen!“

Woran liegt es, dass Menschen die "Planung der Liebe" ablehnen?

Einmal sicherlich daran, dass „Planung“ und „Liebe“ für viele wie Wasser und Feuer sind. Ersetzen wir „Planung“ mit „Vorgehensweise“ und „Liebe“ mit „Beziehung“, so werden auch Skeptiker überzeugt sein.

Wenn du eine Beziehung planst: flexibel oder mit klarem Ziel?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, solche einen Plan zu verwirklichen:

1. Einen Weg, konsequent bis zum einzigen gesteckten Ziel zu gehen. Diese Idee wird im Buch „The One Thing“ wie auch in Dutzenden anderer „Ratgebern“ vertreten.
2. Sich mehrere Wege offenzuhalten und flexibel auf die entstehenden Möglichkeiten zu reagieren und dabei zwei Ziele zu definieren: das, was erreicht sein muss und das, was im besten Fall erreicht werden könnte.

Der erste Plan hat den Vorteil, konsequent und unnachgiebig auf das Ziel hinzuarbeiten, aber den Nachteil, dass du scheuklappenartig darauf fixiert bist. Es ist also eine „alles oder nichts“ Strategie.

Der zweite Plan schließt Kompromisse ein. Erreichst du dein Maximalziel nicht, macht es nichts – du hast ja eine Bandbreite. Das ist der Vorteil. Der Nachteil ist, sich zwischen den Möglichkeiten zu „verzetteln“.

Meilensteine der Liebe auf deinem Weg

Bei beiden Plänen ist es sinnvoll, „Wegmarken“ zu definieren, auch „Meilensteine“ genannt. Das heißt, du schaust jeweils auf einen Abschnitt und analysierst, wie erfolgreich du warst. Tust du das rechtzeitig, dann kannst du noch Korrekturen anbringen oder das Projekt ganz neu aufsetzen. „Meilensteine“ können zum Beispiel sein, wie viele Dates (oder besser: erfolgversprechende Dates) du innerhalb eines Abschnitts hattest.

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In der Pandemie kreativ sein?

In der Pandemie kreativ sein? Ich wende mich nur noch selten an Autorinnen und Autoren. Aber heute mache ich eine Ausnahme - weil Sonntag ist.

Was, niemand ist mehr kreativ in der Pandemie? Nun gut – die goldenen Taler fallen derzeit niemanden in das geschürzte Röcklein, um es mal märchenhaft zu sagen. Und doch ist die Zeit, in der „bei dir nichts passiert“ und „auch sonst nichts los ist“ eine gute Zeit, deine Fantasie zu schärfen.

Wir haben einige Tipps, wie du kreativ werden kannst … nicht nur für uns – auch für dich selbst.

Nicht erotische Themen in erotische verwandeln

Manche Themen sind wirklich nicht erotisch. Zum Beispiel, ob du ein Zertifikat brauchst, um ein Projekt zu leiten. Ich hatte die Idee, daraus eine relativ ernste Betrachtung über planvolles Vorgehen beim Dating zu schreiben. Ich bin fest überzeugt, dass es jemandem von euch gelingt, eine Liebesgeschichte zu schreiben, die einem geheimen Plan folgt. Ihr müsst sie nicht hier veröffentlichen. Sagt einfach: „Die Idee kam aus der Liebeszeitung“.

Streng hetero? Versetzt dich mal ins andere Geschlecht!

Du bist streng „hetero“? Wie wäre es, dich ins andere Geschlecht hineinzuversetzen? Kannst du aus dieser Sicht schreiben? Im Grunde sollte es jeder Autor / jede Autorin können. Aber kannst du es?

Keinen Stil gefunden? Schreibe mal etwas Ungewöhnliches!

Fast ausgestorben: der Briefroman. Es gab mal E-Mail-Romane, Chat-Romane und SMS-Romane. Oder wenigstens Novellen. Du kannst dann schreiben, was du willst und wie du willst. Unausgegoren und abgehackt. Eine erotische Novelle kann auch aus einem Verhörprotokoll bestehen … oder aus einer Reihe von Masturbationsfantasien.

Absurde Figuren? Warum nicht?

Im Grunde musst du dir absurde Figuren gar nicht ausdenken. Da wäre zum Beispiel ein 28-jähriger Mann, der noch nie eine sexuelle Beziehung hatte. Oder eine Frau, die mit 29 geschieden wurde und mit 49 ihr erstes „neues“ Date hat. Die gibt es wirklich. Sie kommen aber in den gängigen erotischen Geschichten nicht vor.

Und nun: fang an!

Tu es einfach. Du kannst uns dein Manuskript schicken. Auch wenn wir es nicht veröffentlichen, so können wir doch sagen, wie es uns gefallen hat.

Die besten erotischen Geschichten sind übrigens solche, die von einem großen Strauß von Gefühlen handeln – und auf keinen Fall nur vom Sex.

Die Woche: Online-Dating in der Mauser, Strapse, Masturbation und Patriarchat

Die Woche begann bei mir mit einer angekündigten Innovation beim Online-Dating: Parship kommt nach vielen Jahren mit Konzepten, die mindestens aus der Sichtweise viele Parship-Nutzer revolutionär klingen.

Offenbar will man von dem Bild los, dass viele Benutzer von „Online-Partnervermittlern“ haben: Eine Spaßbremse, die hauptsächlich ein recht konservative eingestelltes, älteres Publikum anzieht (Durchschnittsalter gegenwärtig: etwa 40 Jahre).

Kann sich Online-Dating noch mausern?

Klar ist: Das betrifft nicht nur Parship, sondern auch andere. Dazu konnte ich einen weiteren Artikel finden, und meine Interpretation der „aktuellen Lage“ finde ihr hier auch. Denn in Wahrheit gibt es keine „wirklichen“ Innovationen vonseiten der Anbieter. Auch das, was die neuen, „frauenfeindlichen“ Apps und ähnliche „Revolutionen“ per App bringen sollten, ist nicht eingetreten. Wenn der goldene Pressedunst verflogen ist, bleibt nichts übrig als „noch ne App“.

Gegenseitig masturbieren - neue Lust in alten Ehebetten?

Für die lustvollen unter euch gab es einen Artikel für Paare: Sollte man sich in der Beziehung gegenseitig masturbieren? Wir haben alles gesammelt, was dazu zu finden war.

Der frivole Tanzgürtel - dürfen Frauen noch Strapse tragen?

Gegenwärtig werden ganze Archive geöffnet, die „Frauen mit Strapsen“ (und manchmal mit voyeuristischem Blick auf den Oberschenkel bei hochgezogenem Rock). Teufel aber auch, ist das noch zeitgemäß? Nicht, nicht die Bilder – das Tragen von Strapsen.

Spinner aller Art, Miesmacher und Anti-Kapitalisten verteufeln die "Lust an sich"

Eine ganze Reihe von Spinnern, manche durchaus mit akademischem Grad, will uns derzeit ans Bein pinkeln: Unser ganzes Leben wäre kapitalistisch verhurt, anti-feministisch, patriarchalisch durchseucht und was dergleichen mehr ist. Dabei habe ich die Hetze gegen „alte weiße Männer“ noch nicht einmal erwähnt. Was unterscheidet diese Szenerie eigentlich noch von den Querdenkern mit und ohne Aluhut? Und wie kann man so „verbiestert“ sein, jede abweichende Meinung dem leibhaftigen Teufel zuzuordnen?

Wie schön, dass es den Valentinstag gibt. Was die Liebe mit dem Datum zu tun hat, und warum „Vögel“ und „vögeln“ schon im 13. Jahrhundert in einen Zusammenhang damit gebracht wurden, sagt mein Artikel dazu aus.

Warum dies, warum das?

Das Thema „Dating“ ist keinesfalls tot, bestenfalls wurde es inzwischen „totgeritten“. Deshalb habe ich es erneut aufgegriffen. Beziehungen, sexuelle Kontakte, Ehen und was auch immer sonst sind menschlich, natürlich und unerlässlich.

Über die Lust wird derzeit bemerkenswert wenig geredet – und auch ich kann nur das aufgreifen, worüber geredet, gesendet oder geschrieben wird.

In Vorbereitung bei mir sind weiterhin Artikel über Gefühle, die Frage nach planbarerer Liebe und vieles mehr.

Vorerst sage ich mal: Schönes Wochenende für euch und eiserne Gesundheit. Die braucht ihr, wenn der Frühling kommt.

Geisteswissenschaftler, Querdenker, Kapitalisten und die Liebe

Naturwissenschaftlich gebildete Menschen vermuten stark, dass es sich bei Querdenker gar nicht um Querdenker handelt, sondern um Menschen, die einen Balken vor dem Kopf haben.

Natürlich sind deshalb nicht alle geisteswissenschaftlich gebildeten Menschen Querdenker, aber wenn es um die Liebe geht, haben sie gleichfalls den einen oder anderen Balken vor dem Kopf. Drei davon bilden in der Kombination eine Ideologie, die tatsächlich immer noch populär ist.

Das böse, böse Patriarchat

Der eine heißt „Patriarchat“. Das ist etwas, das wir aus dem „Alten Testament“ kennen. Der Patriarch hatte die absolute Gewalt über alles, was sein war. Die Soziologie (und nur sie) weiß (oder glaubt zu wissen), was ein Patriarchat ist und wie es sich auswirkt. Und ich kann euch halbwegs garantieren: Das ist nicht mehr dasselbe wie beim alten Moses, also nicht mehr die Herrschaft des Vaters und Hausherrn über alles und jeden. Vielleicht lest ihr mal nach - so etwas schadet nie.

Der absolut schreckliche Kapitalismus

Das zweite heißt „Kapitalismus“. Er hat sich seit seiner „Erfindung“ stark verändert, und nicht überall, wo Markt ist, ist auch Kapitalismus. Doch auch, was nicht genau definiert ist, taugt für Beschimpfungen anderer, wenn nicht aller. Denn wenn „der Kapitalismus“ Schuld an allem ist, dann ist jeder Einzelne entlastet. Heißt im Klartext: Alles, was dir nicht gelingt, ist dadurch bedingt, dass du im Kapitalismus lebst. Tatsächlich glauben das Menschen, die im Grunde keinen Querbalken auf der Stirn tragen.

Der edle und hilfreiche Feminismus

Die dritte Variante steht „auf der anderen Seite“, nämlich dort, wo weder Adams noch Marx zu Hause sind, und wo der Mann bestenfalls zur Fortpflanzung taugt: im Feminismus.

Die viel besser Welt aus Utopia

Was bedeuten könnte: Wo die Welt von Frauen regiert wird, wo also letztlich das Matriarchat herrscht, ist die Welt besser. Jedenfalls, wenn noch der Kommunismus hinzukommt. Und wenn die betroffen Ideologien nicht nur in Studierstuben funktionieren, sondern auch in der Praxis.

Was bleibt mir da noch zu sagen?

Gedanken sind frei? Oh nein, nicht mehr für Männer, fürchte ich. Und für Naturwissenschaftler(innen)? Noch genießen sie das Privileg der freien Rede - doch dann und wann wird es ihnen schon streitig gemacht.