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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Wenn du Ansprüche an deine künftigen Partner(innen) hast …


Die Kurzfassung für Dich, wenn du es eilig hast - für alle ab 25 ...

- Beginne damit, dich selbst kennenzulernen.
- Wenn du „Ansprüche“ an andere hast, denke daran, dass die andere Seite auch Ansprüche haben könnte.
- Überleg dir also, ob du deine Ansprüche durchsetzen kannst.
- Wenn du immer noch „Ansprüche“ anmelden willst, orientiere dich am Partnermarkt, ob sie durchsetzbar sind.
- Wenn nicht, hör auf, dich mit „Dating“ herumzuquälen.

Wenn du über 25 bist, wirst du an dem gemessen, was du bereits erreicht hast. Das heißt, du solltest schon voll im Berufsleben stehen und eine gewisse Selbstständigkeit erreicht haben. Wenn du studierst, sollte das Ende des Studiums in Reichweite sein. Von dir werden darüber hinaus geistige, emotionale und soziale Eigenschaften erwartet – zumindest aber eine gewisse Reife.

Lass dir nichts „einreden“, weder von Frauenzeitschriften noch von Männermagazinen. Meide das „Wissen“ der sozialen Netzwerke ebenso wie die Sprüche des Volksmunds oder die öffentlich verbreiteten psychologischen Ratschläge.

Wie schon gesagt … beginne damit, dich selbst zu kennen.

Mehr bei Sehpferd.

Zurück zur Realität – und zur Vernunft

„Sehpferd“ ist wieder da – zwar nicht hier, aber eben dort, wo sich Sehpferde immer schon wohlfühlten: im eigenen Blog.

Worüber ich diese Woche schreibe? Ich verrate es sofort:

Der gewöhnliche Mensch ist ein Teil der Natur und schon allein deshalb ist das biologische Geschlecht binär und nicht vieldeutig. Wer dennoch eine Lebensweise „zwischen den Geschlechtern“ findet, der verdient Respekt.

Jeder Mensch muss seinen Weg finden - und es ist für alle nicht leicht

Um es mal ganz klar zu sagen: Auch das Leben der Menschen, die sich überwiegend in zweigeschlechtlichen Dimensionen bewegen, ist nicht leicht. Und auch in dieser Umgebung muss jede Frau und jeder Mann erst einmal eine Position finden – intellektuell, emotional, sozial und auch sexuell. Ob er oder sie das für „normal“ hält oder nicht: Das Leben funktioniert nun mal so.

Den anderen akzeptieren - das reicht völlig

Die Frage ist nicht, was an unsere Leben „normal“ ist, oder wessen Leben „normal“ ist. Die Frage ist vielmehr, ob wir andere akzeptieren, wie sie sind. Und wenn wir das tun, dann reicht das völlig.

Womit wir uns nicht abfinden müssen, ist der ständige öffentliche Druck, der auf uns lastet: Es immer allen recht zu machen und jedes Wort auf die Goldwaage legen.

Vor allem Letzteres macht vielen Menschen zu schaffen. Sie glauben längst, dass es eine Sprachzensur gibt oder dass man etwas nicht mehr sagen darf“. Andere hingegen labern das Internet respektlos mit Wortgerümpel voll und beweisen damit, dass sie tatsächlich noch „alles sagen“ dürfen.

Ja, ich habe gehört, dass sich selbst gestandene Professoren nicht mehr trauen, die einfachen Wahrheiten über das Menschsein zu vertreten. Ihr Argument, etwas verblümt gesagt: „Es könnte ja einen Shitstorm geben.“

Wobei nun natürlich die Frage auftaucht: Was ist los mit den „Berufsempörerinnen“ und „Berufsempörern“, die sich nahezu anonym zusammenrotten können? Welchen Beitrag leisten sie für die Meinungsfreiheit? Und was bieten sie sonst an, um das Leben in diesem Land für alle etwas einfacher zu machen?

Theresa-Berkley - die Legende von der berühmtesten Domina des 19. Jahrhunderts

Vor einigen Jahren habe ich hier eine Serie über Theresa Berkley, Pisanus Fraxi und über Henry Spencer Ashbee veröffentlicht. Damals haben viele meiner Leserinnen und Leser angenommen, dass die Liebeszeitung nicht kompetent wäre, ein solches Thema anzugehen.

Der Vorhang öffnet sich, die Akteure treten auf
Heute, im Juni 2026, weiß ich sicher: Das Sehpferd-Team hatte die besseren Argumente, und deshalb habe ich das Thema auf den neuesten Stand gebracht: Auf meinem Stammblog, "SEHPFERD".

Und hier ist der Link, in dem alles steht: Teils mit etwas Humor, dann aber wieder ernst genug, um den Vorhang aufzuziehen und die Mär von der "Königin des viktorianischen Flagellationsbordells" mit einigen Fakten zu bezweifeln.

Badewasser und Toilettenpapier

Eine geküsste Rolle Toilettenpapier

Das Badewasser der Geliebten zu trinken – ach welche Wonne, solange sie sich noch nicht eingeseift hatte. Die Comedian Harmonists haben diesen Song geprägt, der ursprünglich „Whispering“ hieß. (1)

Jüngst sah ich, wie sinnliche Frauenlippen eine Rolle Toilettenpapier küssten. Ob daraus auch einmal ein Hit wird? Oder werde ich jetzt zu anzüglich, meine Damen?

(1) Text in Originalsprache von John Schonberger und Richard Coburn, Deutsche Fassung von Comedian Harmonists)

Die Schamhafigkeit der Jungfrau nebst ihren edelsten Seiten

Gefallen wollen
Im Geiste der reifenden Jungfrau offenbart sich jene Schamhaftigkeit, welche auf den unverdorbenen Mann einen so bezaubernden Einfluss ausübt; mit dieser verbindet sich eine tiefinnere Sehnsucht, ein unbewusstes Streben, dem Mann zu gefallen, ein Bestreben, aus welchem sich je nach den Umständen die edelsten wie die gemeinsten Seiten der weiblichen Natur entwickeln können.


Bild: Historisch, ca. 1910.

Zitat: (Retrobibliothek, Meyers)


Nein, klein Kommentar ... von Ubi ...