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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Wie funktioniert eigentlich „Kennenlernen“?

Wenn zwei ledige Personen (also Singles) aufeinandertreffen, loten sie oftmals aus, ob sie ein Paar werden könnten. Das gleich gilt für Geschäftsleute, die eine Partnerschaft suchen.

Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt

Beim Kennenlernen im Sinne von Lust, Liebe oder Ehe stellen die Personen im Idealfall fest, welche der eigenen Bedürfnisse das „Gegenüber“ erfüllen könnte. Tatsächlich werden dabei „Gebertypen“ bevorzugt, also Menschen, die über viele Ressourcen (Humor, Sicherheit, sozialer Stand, Sinnlichkeit, Charaktereigenschaften, Einkommen) verfügen.

Der Volksmund sagt hingegen, dass die Liebe dort entsteht, wo sie hinfällt … ist also alles Zufall?

Suchen und Finden

Die Frage kristallisiert sich in einer einfachen Formel: Wer sucht, der geht aus, um jemanden zu finden. Wer das Schicksal entscheiden lässt, der geht in die Welt mit der Zuversicht, dass ihm /oder ihr jemand begegnen wird, der als Partner(in) infrage kommt.

Geber und Nehmer

Teilt man die Welt in „Geber“ und „Nehmer“, so sind die Geber(innen) im Vorteil, weil sie ihre guten Eigenschaften nach außen zeigen. Man sagt, dass sie über genügend „Ressourcen“ verfügen, um dabei auch Rückschläge hinzunehmen.

Nehmer(innen) hingegen kennen ihre eigenen guten Eigenschaften selten – sie wissen aber genau, was sie suchen und erwarten von der anderen Person, dass sie genau diese „Lücken“ füllt.

Die Praxis zeigt immer wieder, dass „Geber(innen)“ die größeren Erfolge haben, während typische „Nehmer(innen)“ oft abschrecken, weil sie zu viele Ressourcen bei ihren Partnern oder /Partnerinnen „absaugen“ wollen.

Verhandeln ist angesagt

Im ganz normalen Alltag wird meistens ein wenig um die Vorlieben „geschachert“. Das heißt: Die Beteiligten treten in „Verhandlungen“ darüber, was „geht“ und was „nicht geht“.

Kennenlernen funktioniert so ...

Also: Kennenlernen funktioniert so, dass jeder seine wichtigsten persönlichen Eigenschaften zeigt, von denen er glaubt, dass andere einen Bedarf daran haben. Dabei spielen sowohl praktische Gründe wie auch emotionale Bedürfnisse mit.

Letztlich ist das „Kennenlernen“ also der Versuch, andere mit den eigenen Wünschen und Eigenschaften bekannt zu machen. Oder eben, die Wünsche und Eigenschaften der anderen Person zu ergründen.

Was kannst du von hier mitnehmen?

Für euch, falls ihr jemanden sucht: Freunde oder Freundinnen findet man über Interessen, Reisen, Musikwünsche und dergleichen. Daraus entstehen aber zumeist keine Liebesbeziehungen. Es hilft also nicht: Nur, wenn du beim Kennenlernen nach und nach „in die Tiefe“ gehst, können die Emotionen freigelegt werden.

Und ohne sie gibt es eben auch keine „Liebe“.

Ein Neubeginn mit Fakten und Meinungen zur Liebe im 21. Jahrhundert

Ein Neubeginn ist geplant - mit Fakten und Meinungen zur Liebe

Die Welt der Liebe, Lust und Leidenschaft wird von zahllosen Meinungen durchzogen – zunächst von Philosophen, dann von echten Psychologen, schließlich von Küchenpsychologen sowie Buchautoren und letztlich immer noch von religiösen Gruppen.

Die Wahrheit ist dabei unter die Räder gekommen, weil jeder für sich in Anspruch nimmt, über die alleinige oder überzeugendere Ansicht zu vertreten.

Vermarktung von Meinungen als Tatsachen - die Unsitte

Ich schrieb schon sehr oft, dass dies Unsitte, eine bloße Meinung als Tatsache zu „vermarkten“, sowohl Laien, wie auch Pädagogen, Soziologen und Psychologen betrifft. In der Tat haben die Geisteswissenschaftler den meisten Erfolg dabei – sie stellen deutlich schneller Behauptungen auf als Naturwissenschaftler – und sie geben sich wesentlich weniger Mühe, ihre Meinung ausführlich mit Fakten zu begründen.

Ich gebe zu, dass diese Tendenz etwas nachgelassen hat, seit Psychologen und Gehirnforscher gemeinsam nach Fakten suchen. Andererseits sind Soziologen, Sexologen und ideologisierte sexuelle Randgruppen gerade dabei, mit dem „sozialen Geschlecht“ Verwirrung zu stiften. Etwa, wenn Jargon-Ausdrücke wie „Queer“ oder „CIS“ um sich greifen – besonders dann, wenn daraus ein Gegensatzpaar konstruiert wird. Das bedeutet, Grenzen zu ziehen, wo sie nicht hingehören.

Das zeigt sich vor allem darin, dass angeblich „Queere“ Menschen ja nicht nur „queer“ sind, sondern sich auch über andere Eigenschaften definieren könnten. Schließlich definieren sich die als „CIS“ (früher auch Stinos) bezeichneten Menschen auch nicht als „heterosexuell“, weil sie diese Definition für überflüssig halten.

Jeder nützt der Gesellschaft auf seine Weise - auch ohne Etikett

Meine Meinung zu all den Gruppen, die sich sexuell anders als üblich definieren, dürfte bekannt sein: Sie schaden normalerweise niemandem, und sehr viele von ihnen sind heute Politiker(innen), Manager(innen), Redakteure/Redakteurinnen und ähnliche Personen des öffentlichen Lebens. Mich interessiert, wie sie ihren Job machen – sonst gar nichts.

Die "Wissenschaft" und Ihre Wut, Etiketten zu verteilen

Im Grunde hat diese „Etikettierungswut“ nichts mit Wissenschaft zu tun. Namen vergeben kann jede und jeder, wie sie/er es will. Das geschah schon im 19. Jahrhundert, als man von „Urningen“ und „Dioningen“ sprach – und es geschieht heute wieder. Aus der Namensvergabe entstehen willkürlich Gegensätze, Ausnahmen von Gegensätzen, schließlich eine ganze Latte von sexuellen Orientierungen „zum Aussuchen“ – das ist keine „Wissenschaft“, sondern eine Spielwiese.

Ich wage seit Jahren, „Alices Einwand“ zu nutzen. Er besteht darin, dass jemand, der die Macht an sich reißt, nicht einfach bestimmen kann, was ein Begriff bedeuten darf und was nicht. Darüber kann man hier nachlesen – der arrogante Humpty Dumpty belehrt die kluge und logisch denkende Alice darüber, was ein Wort nach seiner Meinung zu bedeuten hat.

Kann man bei mir nachlesen.

Zukunft mit klarer Kante und offenen Worten

Was wir brauchen? Klare Meinungen mit Kante. Thesen, über die diskutiert werden kann. Logik und Vernunft. Wissenschaftliche Fakten.

Ich will meinen Teil dazu tun, auch wenn es gerade unpopulär sein mag.

Danke, dass ihr dies gelesen habt. Im Anhang findest du einige weitere Informationen "Ein Neubeginn mit Fakten und Meinungen zur Liebe im 21. Jahrhundert" vollständig lesen

Das Beziehungsquadrat

Liebes-Viereck oder "full Quade"

Wisst ihr, was ein „Dreier“ ist? Na klar, da werden die Ohren noch ein bisschen rot, weil viele gerne einen hätten, aber sich nicht trauen.

Oftmals wird ein Dreier in einem Dreiecksverhältnis ausgeübt – das bedeutet jeder darf jede(n) im Rahmen bestimmter Grenzen lustvoll berühren. Wenn ihr richtig gelesen habt, gilt das für alle. Bestimmte Dreier werden deshalb nur von Menschen ausgeführt, die heteroflexibel sind. Das wäre ein neudeutsches Wort, das die meisten Menschen als „Bi“ verstehen würden. Da stimmt natürlich nicht ganz, aber wir wollten auch nicht mit Details langweilen.

Nachdem das nun klar ist und ihr deshalb vielleicht von einem Dreier Abstand nehmen würdet (oder nach anderen Regeln spielen wollt), kommen wir mal zum Partnertausch.

Full Quade - Vierer total

In diesem Bereich gibt es neuerdings das Wort „Beziehungsquadrat“. So jedenfalls würde es in gutem Deutsch heißen. Der Begriff kommt eigentlich aus der Polyamorie-Szene, in die er als „full Quade“ eingegangen ist. In einem Beziehungsquadrat kann also jede Person mit jeder anderen Person eine sinnliche Beziehung haben – wie etwa Zärtlichkeiten, Liebe oder auch Sex.

Ob die Polyamoristen tatsächlich danach leben und wie viele Menschen sonst solche Beziehungen eingehen, ist dem sehpferd-team unbekannt. Jedenfalls findet man das Wort größtenteils in der Umgebung von „Polyamory“. Das Wort wird gegenwärtig über verschiedene Webseiten erklärt und findet durch Kopien der Originaltexte große Verbreitung.

Also, wenn ihr mich fragt: Man muss sich nicht die Zähne bleichen und auch sonst nicht alles mitmachen.

Ein Nachtrag - mir ist aufgefallen, dass es recht viele Veröffentlichungen über Beziehungsquadrate gibt, die nichts mit einer "Viererbeziehung" zu tun haben. In diesen Fällen sind dann allerdings Beziehung zwischen zwei Menschen gemeint, die auf vier Ebenen ablaufen.

Hinweis über den Zugriff auf Sehpferd-Webseiten

Liebe Leser(innen),

Dieses Blog könnte möglicherweise in den folgenden Tagen nicht erreichbar sein, da dem Provider nach eigenen Angaben ein Irrtum unterlaufen ist.

Obwohl mich persönlich keine Schuld trifft, entschuldige ich mich vorab bei allen, die ab dem 22. Oktober 2026 Schwierigkeiten beim Zugriff auf Sehpferd-Webseiten haben.

Derzeit liegt es nicht in meiner Macht, die vom Sehpferd-Team betrieben Webseiten zu korrigieren.

Gebhard Roese aka Sehpferd

Nachtrag vom 24.10.2026

Ich habe heute eine Mitteilung bekommen, dass alle Probleme mit den Zertifikaten für Sehpferd-Webseiten behoben sind.

Was weißt du eigentlich über DICH und ANDERE?

Nicht alles, was du hier liest, berührt deine Wünsche als Mensch, als geliebte Person oder als sexuelles Wesen. Aber einiges ist so wichtig, dass ich es jedem und jeder Partnersuchenden empfehlen kann.

Was machst du eigentlich mit deiner "Persönlichkeit"?

Diesmal geht es um die Persönlichkeit. Ich weiß, dass viele von euch daran gerade in dieser Zeit „herumschrauben“.

Die Frage ist allerdings, ob es bei diesen Reparaturversuchen tatsächlich um die Persönlichkeit geht. Ja, im Grunde wäre wirklich gut zu wissen, was eigentlich deine Persönlichkeit bedeutet.

Glaubst du wirklich, deine Persönlichkeit ließe sich beliebig reparieren, umformen oder verändern? Und glaubst du tatsächlich, dass du hinterher bessere Chancen bei der Suche nach einem geeigneten Menschen hast?

Was weißt du wirklich über Menschen?

Nein, ich weiß es nicht besser – aber ich versuche, dich gerade auf eine Spur zu führen: Was weiß du eigentlich über dein „Andere“?

Das ANDERE ist das, was du an verlässlichem Wissen über andere zusammengetragen hast – und du erkennst den Wert dieses Wissens jedes Mal, wenn du „richtig“ liegst.

Wenn du das kannst, bist du nicht auf Gerüchte angewiesen, musst keine sozialen Netzwerke befragen – und mich schon gar nicht.

Gut – was ich geschrieben habe, ist nur eine kurze Einführung in das Thema ANDERE. Wahrscheinlich wirst du oft etwas anderes lesen. Manchmal vielleicht sogar das Gegenteil.